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Zweitwärmster März der Messgeschichte

Viel zu trocken und zu warm für den Monat März

Der Monat März war laut der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte der zweitwärmste März seit Beginn der Wetteraufzeichnungen und das war immerhin schon im Jahr 1767. Einzig der März 1994 konnte nicht überboten werden. Ein großes Problem ist auch die Trockenheit, vor allem im Norden und Osten Österreichs.

März 2014: auffallende Wärme

Schon der Winter 2013/14 wurde zum zweitwärmsten und diese Entwicklung wurde im März 2014 einfach fortgesetzt. Temperaturen von bis zu 24 Grad im Schatten, die eigentlich im Hochsommer gefragt wären, waren an der Tagesordnung, viele Regionen hatten gleich mehrere Tage über 20 Grad und das Ergebnis dieses Wetters ist, dass der März 2014 im Durchschnitt 2,8 Grad Celsius über den durchschnittlichen Werten lag, die man im März sonst haben sollte.

März 2014: großes Problem Trockenheit

Einher mit den milden Temperaturen und den vielen Sonnenstunden geht die Trockenheit. Das ist nicht nur eine Frage vom März und dessen Wetters, sondern schon der letzten Monate. Im Norden und Osten ist es seit Monaten viel zu trocken und es ist dies eine Trockenphase, wie sie noch nicht sehr oft vorgekommen ist. Dabei gab es das Thema Trockenheit bereits im Sommer 2013, als es wochenlang nicht geregnet hatte. Als Beispiele werden Wolkersdorf oder Stockerau genannt, die im gesamten März ganze drei Millimeter an Niederschlag aufzuweisen hatten.

Der Februar 2014 war ein Monat mit Zweiteilung - trocken im Norden und zu feucht im Süden und zumindest andeutungsweise blieb das auch im März so, denn von Osttirol bis zur Steiermark gab es mehr Regen als im März üblich, aber die Extremwerte vom Februar sind nicht erreicht worden und auch in diesen Regionen gab es genug Sonnenschein und milde Werte.

März 2014: Sonnenstunden

Die milden Temperaturen sind natürlich auch eine Konsequenz aus den vielen Sonnenstunden und dem Mangel an Wolken. Über 40 Prozent mehr Sonnenstunden als im März üblich wurden in diesem Monat gemessen.

Generell lässt sich feststellen, dass das Wetter weiterhin zu trocken verläuft. Für die Landwirtschaft wird das bald zum Problem, wenn kein Regen einsetzt. Für den Tourismus ist das Wetter optimal, weil schon jetzt viel mehr Ausflüge möglich sind, als zum Beispiel vor einem Jahr, als es noch lange Schnee gegeben hatte. Aber dass das Wetter nicht normal verläuft, spüren die Menschen natürlich auch und jene, die unter Allergien leiden besonders, weil die Belastungen viel früher eingesetzt haben als in den letzten Jahren.

Besonderheiten im März 2014

Frühling mit milden 20 Grad (Bericht vom 9. März 2014)

Wetterstatistik Österreich März 2014Schon die letzten Tage zeigten sich in Österreich von der sonnigen Seite und es gab trockenes Wetter mit einigen Sonnenstunden im ganzen Land. Diese trockene Wetterphase mit hohem Luftdruck bleibt auch bis zum nächsten Wochenende erhalten und es wird dabei ab der zweiten Wochenhälfte noch deutlich milder.

Schon der Sonntag bringt mildes Frühlingswetter nach Österreich. Nebel und Hochnebel verschwinden bald und es gibt viele Sonnenstunden und Temperaturen von 8 bis 15 Grad Celsius, in manchen Tiroler Tälern kann es sogar bis zu 19 Grad warm werden. Von Oberösterreich ostwärts gibt es aber wieder lebhaften, zum Teil recht kühlen Wind, der die Temperaturen kälter empfinden lässt, als sie in Wirklichkeit sind. Doch an einem windgeschützten, sonnigen Platz kann man auch in der Osthälfte Österreichs den Frühling genießen.

Wenig Änderungen im Wetter bringt der Montag. Im Westen ist es wieder am mildesten, der Luftdruck bleibt hoch und es gibt jede Menge Sonnenstunden. Die Temperaturen erreichen 9 bis 19 Grad, wobei die 19 wieder in Tirol zu erwarten sind. Der lebhafte Wind wird in der Osthälfte Österreichs sogar böig und bringt Windspitzen bis zu 60 km/h. Am Dienstag ändert sich an diesen Wetteraussichten wenig. Die Temperaturen bleiben mit 10 bis 19 Grad für diese Jahreszeit sehr mild, der Westen ist weiterhin wärmer als der Osten und der starke Wind bleibt auch ein Thema.

Etwas kühler wird es am Mittwoch und in der ersten Tageshälfte gibt es im Norden und Osten ein paar Wolken. Schon bald lösen sich diese aber auf und die Temperaturen erreichen in Österreich Werte von 7 bis 15 Grad, wobei die 7 im Osten, die 15 wieder im Westen gemessen werden können. Der Wind lässt etwas nach, bleibt aber zum Beispiel im Donauraum lebhaft.

Noch frühlingshafter wird es in Richtung nächstes Wochenende, denn die Temperaturen ziehen weiter an. Werte von 10 bis 19 Grad sind zu erwarten, in Westösterreich könnten es auch 20 Grad oder knapp mehr werden. Zudem lässt der Wind auch in der Osthälfte nach, sodass man überall die milden Werte spüren kann und der Frühling Einzug hält. Es gibt Sonne pur und viele Möglichkeiten der Außenaktivitäten. Das gilt für den Donnerstag genauso wie für den Freitag und der vorsichtige Ausblick auf das nächste Wochenende bekundet ebenfalls Frühling und Sonne mit milden Temperaturen für ein paar Ausflüge oder den Besuch des Gastgartens.

Sturmtief: große Sturmschäden und viel Arbeit für die Feuerwehr (Bericht vom 17. März 2014)

Ein Sturmtief zieht aktuell über den europäischen Kontinent und sorgte vor allem am gestrigen Sonntag für Windspitzen jenseits der 100 km/h. In Polen und Tschechien, in Deutschland, aber auch in Österreich gab es jede Menge Einsätze für die Feuerwehren und es mussten auch Opfer beklagt werden.

Windspitzen bis 140 km/h
In Wien wurde eine Frau erschlagen, die trotz Sturmwarnungen eine Runde joggen wollte und von einem Ast so unglücklich getroffen wurde, dass sie auf der Stelle verstarb. Selbst in Wien waren die Windgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h gemessen worden, das ist ein sehr ungewöhnlicher Wert, auf den Bergen waren es zum Teil 140 km/h. Dabei gab es noch sehr unterschiedliche Wettersituationen als Beilage zum gefährlichen Sturmtief.

In Kärnten waren bis zu 22 Grad Celsius im Schatten gemessen worden, während es in der Obersteiermark 40 cm Neuschnee gab. Dieser Schnee ist aktuell sehr gefährlich, weshalb die Lawinenwarnstufe vier ausgerufen werden musste - die zweithöchste Stufe auf der Skala bis fünf. Das bedeutet, dass sich eine Lawine von selbst lösen könnte, was aufgrund des weiterhin starken Sturms mit Windspitzen bis zu 90 km/h gefördert wird.

Dauereinsatz für die Feuerwehren
Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. Bäume knickten um und blockierten Straßen, die Donauuferautobahn wurde von verblasenen Containern blockiert und auch sonst hatte der Sturm mit seiner Kraft dafür gesorgt, dass keine Langeweile bei den Einsatzkräften aufkam. Die Einsätze schwerpunktmäßig bis in die Steiermark und nach Oberösterreich. In Oberösterreich ist sogar ein Auto so verblasen worden, dass es fast in die Enns gerutscht wäre.

Sturmwarnungen ernst nehmen
Gewarnt wurde vor den Stürmen frühzeitig. Bei solch extremen Wettersituationen sollte man wirklich überlegen, ob eine Fahrt noch nötig ist oder nicht und wenn doch, entsprechende Vorsicht walten lassen. Dass es trotzdem immer wieder Leute gibt, die sich unter Bäumen bewegen und verletzt oder gar getötet werden, ist tragisch, wäre aber in den meisten Fällen zu verhindern.

Wettersturz: um bis zu 15 Grad kälter als zuletzt (Bericht vom 23. März 2014)

Der März 2014 zeigte sich an vielen Tagen als fast hochsommerlicher Monat mit Temperaturen um oder gar über 20 Grad, teilweise sogar 23 oder 24 Grad. Das sind keine März-Temperaturen und lassen den Sommer vermuten, doch es war der dritte Monat im Jahr 2014, der solche Wert angeboten hat. Die Landwirtschaft, vor allem nördlich der Alpen und im östlichen Flachland, litt schon im Winter durch Trockenheit und dieses viel zu warme und trockene Wetter ist nicht gerade eine Verbesserung.

Wettersturz und Schnee bis in die Täler
Doch damit ist nun Schluss. Schon am gestrigen Samstag, dem 22. März, begann es in Vorarlberg zu regnen und die Temperaturen sanken, aber die wirkliche Abkühlung findet heute statt. Während es gestern in der Wiener Innenstadt noch 23 Grad im Schatten hatte, werden es bis zum Nachmittag kaum mehr als 8 Grad sein und damit kühlt es um 15 Grad am Beispiel von Wien ab. Aber auch von Oberösterreich bis zur Steiermark können ähnliche Abstürze bei der Temperatur erlebt werden.

Dazu gibt es starken Niederschlag, vor allem von Vorarlberg bis zum Mostviertel und in diesen Gebieten schneit es zum Teil bis in die Täler. Auf den Bergen ist bis zu einem halben Meter Neuschnee zu erwarten und die Polizei ersucht um entsprechende Vorsicht bei der Fahrt und natürlich auch um Winterausrüstung.

Der Sommer der letzten Tage ist damit Geschichte und es wird auch im Osten den ersehnten Regen geben, den die Natur so dringend braucht, auch wenn die Menschen das vielleicht nicht so sehen mögen. Der Schneefall ist im Osten natürlich kein Thema. Auch in den Tälern des Westens oder auch im Süden werden eher Regen denn Schnee abbekommen, aber zum Teil so stark, dass lokale Überflutungen möglich sind.

Wetterentwicklung der neuen Woche
Die Wetterprognose geht davon aus, dass es am Montag weiterregnen wird, aber die Niederschlagsmengen gehen zurück. Danach wird es wieder trockener und die Temperaturen beginnen zu steigen, sodass bis zum Wochenende wieder Werte um 15 Grad erreicht werden. Der viel zu frühe Hochsommer hat sich vorerst erledigt und 20 Grad sind nicht in Sicht.

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Wetter März 2014

Der März 2014 geht als zweitwärmster März in der Messgeschichte Österreichs ein - zu trocken, zu warm.

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