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März 2010: zuerst zu kalt, dann zu warm

März 2010: von zu kalt bis zu warm

Der Monat März 2010 brachte Österreich eine breite Palette an Möglichkeiten, die im Durchschnitt dann so aussahen, als ob der Monat ein völlig normaler März gewesen wäre. Temperaturen von bis 20 Grad wurden in der ersten Monatshälfte gemessen, die durch plus 24 Grad in der zweiten Monatshälfte abgelöst wurden.

Zuerst zu kalt, dann zu warm - so war der März 2010

Wetterstatistik Österreich März 2010Quergerechnet bedeutet dies, dass das Wetter in Österreich im Monat März 2010 durchschnittlich normal war, weil sich beide Extreme gegenseitig ausgleichen. Der März setzte dort fort, wo die vorherigen Monate schon begonnen hatten, nämlich bei einem trockenen und kalten Wetter. Besonders in vielen Tiroler Tälern war die Trockenheit aufgefallen.

Erst ab der Monatsmitte änderte sich die lange stabile Wetterlage, die Kaltluft vom Kontinent nach Mitteleuropa gebracht hatte. Dann wurde die Luftströmung auf Südwest verändert und brachte deutlich mildere Luft, weshalb es an einigen Tagen föhniges Wetter und fast schon sommerliche Temperaturen gab.

Die bereits angesprochene Trockenheit ist ein großes Thema vom März 2010. Vom Nordburgenland bis zu Teilen Niederösterreichs gab es nicht einmal ein Drittel des üblichen Niederschlags, auch vom Mostviertel bis nach Tirol waren es bestenfalls 50 bis 70 Prozent der für März üblichen Menge an Regen oder Schnee. Im Süden gab es normale Niederschlagsmengen, da es mehrere starke Schneetage in Kärnten, der Südsteiermark oder Osttirol gab.

Bei der Sonne wendete sich das Blatt. St. Pölten oder Wien hatten im Winter 2009/2010 viel zu wenig Sonne erlebt und so begann auch der März 2010. Aber durch das trockene und schöne Wetter in der zweiten Monatshälfte bekamen auch diese Städte sogar um fast 30 Prozent mehr Sonnenstunden ab, als für März üblich ist. Österreichweit waren die Sonnenstunden allgemein zahlreicher als im langjährigen Schnitt errechnet.

Besonderheiten im März 2010

Der Winter versucht ein Comeback (Bericht vom 1. März 2010)

Sehr stürmisch beginnt die neue Woche und der Monat März 2010. Besonders im Donauraum muss man mit Sturmböen bis 80 km/h rechnen, wobei der Wind aber im Laufe des Tages nachlässt. Es gibt ein paar Wolken, die Sonne überwiegt jedoch und man darf sich in ganz Österreich auf Temperaturen bis zu 14 Grad Celsius freuen.

Dieses Wetter wechselt aber schon am Dienstag auf die unbeständigere Seite. Der Wind wird in Ostösterreich wieder stärker werden, aber keine Sturmböen erreichen. Am Vormittag könnte es in Südösterreich etwas regnen, mit dem Niederschlag ist am Nachmittag in Nordösterreich zu rechnen. Die Sonne zeigt sich aber auch, sodass es ein Wechselspiel geben wird. Auffallen ist der Rückgang der Temperaturen, die nur noch 2 bis 10 Grad erreichen werden.

Am Mittwoch wird es in Südösterreich leicht regnen, die Sonne ist besonders im Norden und Osten aktiv und es gibt in ganz Österreich starken Wind, der öfter auch seine Richtung ändert. Die Temperaturen werden zwischen 4 und 11 Grad liegen, wobei die zweistelligen Werte wohl nur in Westösterreich erreicht werden. Es wird also noch kühler.

Ab Donnerstag kann man dann zweistellige Temperaturen aus seinen Gedanken streichen, denn es wird kälter. Die Temperaturen erreichen am Donnerstag 1 bis 7, am Freitag nur noch 0 bis 7 Grad. Auch das Wochenende wird kalt werden, sodass man sich vorübergehend vom Frühling, den man noch am Wochenende begrüßen durfte, verabschieden muss. Die Schneefallgrenze sinkt auf 700 Meter.

Temperaturen bleiben winterlich (Bericht vom 7. März 2010)

Vor einer Wochen konnte man erstmals die warme Luft im Freien genießen und manche haben ihren Garten mit Kaffee und Kuchen eingeweiht, aber wenige Tage später waren die Temperaturen um die 15 Grad plus Geschichte und eine Kaltfront erreichte Mitteleuropa, die selbst in den Niederungen für Neuschnee sorgte.

Diese Wettersituation bleibt auch in der kommenden Woche unverändert. Es ist kalt und in der Früh durchwegs frostig, wobei auch die Tageshöchsttemperaturen nur geringfügig über Null Grad steigen werden. Am Montag wird es zunächst sonnig sein, aber Nebel und besonders Wolken werden die Osthälfte Österreichs bald beherrschen und es muss mit dem einen oder anderen Schneeschauer gerechnet werden. Die Temperaturen kommen über minus fünf bis plus drei Grad Celsius kaum hinaus.

Dieses Wetter gilt auch für den Dienstag, der gleiche Temperaturen bringen wird. Die Sonne wird man am ehesten in Westösterreich erwarten dürfen, im Osten bleibt es wolkig und über den Bergen sind wieder einige Schneeschauer zu erwarten. Auch der Mittwoch bleibt bewölkt und das gilt für ganz Österreich. Schneefall ist besonders in Südösterreich zu erwarten. Die Temperaturen ändern sich kaum und werden im Bereich von minus vier bis plus vier Grad Celsius liegen. Dazu gibt es kalten Wind aus Ost, der die Temperaturen noch kälter empfinden lässt.

Das Wetter wird sich am Donnerstag wenig ändern. Es wird trüb sein, in Ost- und Südösterreich ist mit einigen Schneeschauern zu rechnen und die Temperaturen werden erneut im Bereich von minus drei bis plus drei Grad liegen. Ein unangenehmes Thema wird der Wind aus dem Osten bleiben.

Am Freitag und als Ausblick am Wochenende wird es etwas milder werden, aber von den 15 Grad ist man meilenweit entfernt. Die Temperaturen steigen auf fünf bis etwa sieben Grad Celsius und der Schneefall verlagert sich nach Westösterreich und wird in Tallagen in Regen übergehen. Der Wind dreht auf Nordwest und wird besonders in Ostösterreich lebhaft sein. Frühlingswetter ist also vorerst nicht in Sicht.

Nach dem Sturm wird es mild (Bericht vom 14. März 2010)

Bis zu 100 km/h Spitzengeschwindigkeit erreichten die Stürme im Donauraum und sorgten für heftige Luftbewegung. Diese Winde, die oftmals stürmisch sind, bleiben im Donauraum, aber auch in vielen anderen Regionen Österreichs bis Dienstag erhalten. Danach stellt sich wieder frühlingshaft mildes Wetter ein.

Es war schon einmal sehr mild geworden, als vor zwei Wochen zweistellige Temperaturen gemessen werden konnte. Dieses Wetter wird ab Mittwoch in Österreich wieder stattfinden, davor gibt es aber noch kühle und stürmische Tage. Der Montag bringt im Süden einiges an Sonne und Temperaturen bis zu 9 Grad Celsius, im Norden und Osten ist es besonders stark bewölkt und in Salzburg und Oberösterreich muss auch mit etwas Regen rechnen. Die Temperaturen erreichen von Bregenz bis Wien 1 bis 7 Grad. Der Wind bleibt stürmisch.

Am Dienstag bleibt der stürmische Wind auch noch erhalten, im Norden sind einige Regen- oder Schneeschauer möglich, die durchaus auch stärker ausfallen können. Im Süden ist es wieder sonniger und dort können bis zu 10 Grad erzielt werden, ansonsten sind 1 bis maximal 7 Grad an der Tagesordnung.

Mit dem Mittwoch lässt der Wind endlich nach und es wird in ganz Österreich milder. Es ist größtenteils sonnig, einzelne Wolkenfelder werden nicht wirklich stören. Die Temperaturen erreichen 4 bis 12 Grad. Diese Temperaturen steigern sich am Donnerstag auf 8 bis 15 Grad, wobei in Ostösterreich wieder mit stärkerem Westwind zu rechnen ist.

Für den Freitag und das kommende Wochenende ist mit Temperaturen von 9 bis 17 Grad zu rechnen, inneralpin kann es zu einer Föhnentwicklung kommen. Der Wind bleibt aber weiter ein Thema.

Es wird noch wärmer (Bericht vom 21. März 2010)

Der astronomische Frühlingsbeginn brachte Österreich sehr milde Temperaturen, die weit über dem langjährigen Schnitt lagen. Zwar kam die Sonne nicht überall und vor allem nicht dauerhaft durch, aber die Luft erwärmte sich rasch und Temperaturen über 15 Grad Celsius waren keine Seltenheit. Der Sonntag geht mild zu Ende, auch wenn der eine oder andere Regenschauer durchaus noch möglich ist.

Am Montag ist es vor allem in Süd- und Südostösterreich trüb und es kann einige Regenschauer geben. In den Nordstaulagen kann sich hingegen leichter Föhn bilden und es wird wieder sehr warm, auch wenn die Temperaturen leicht zurückgehen. Man kann sich auf 7 bis 17 Grad einstellen, wobei die 17 Grad in Westösterreich zu erwarten sind.

Regen und Wolken dominieren auch die erste Hälfte des Dienstag, wenngleich von Westen her die Sonne sich immer mehr durchsetzt. In Ostösterreich ist mit kräftigem Nordwestwind zu rechnen und am Nachmittag wird es in ganz Österreich sonnig sein. Die Temperaturen werden sich im Bereich von 8 bis 16 Grad bewegen.

Von Mittwoch an ist mit sehr mildem Wetter zu rechnen. Schon am Mittwoch bewegen sich die Temperaturen im Bereich von 11 bis 20 Grad und die Sonne wird sich im ganzen Bundesgebiet durchsetzen. Nur im Norden und Osten kann es zu Beginn ein paar Nebelreste und Wolkenfelder geben.

Am Donnerstag sind es dann 13 bis 22 Grad, auf die man sich in Österreich freuen kann, die am Freitag durch 14 bis 23 Grad noch übertroffen werden. Der Freitag bringt kräftigen Wind, der als Föhn die Temperaturen weiter antreiben wird.

Wetterumschwung am Mittwoch (Bericht vom 27. März 2010)

Mit mildem Wetter wurde man in Österreich zuletzt verwöhnt und obwohl das Wetter unbeständiger geworden ist, sind die Temperaturen immer noch angenehm. Das bleibt bis Mittwoch so, ehe die Karwoche sind von einer weit kühleren Seite zeigt, denn ein Wetterumschwung steht bevor.

Der Palmsonntag wird von Vorarlberg bis zum Mostviertel unbeständig sein und man muss mit vereinzelten Regenschauern rechnen. In den Morgenstunden kann es mitunter auch etwas stärker regnen. Im Osten sind ein paar Regenschauer möglich, aber schon bald setzt sich die Sonne durch, die sich im Süden auch häufig zeigt. Die Temperaturen erreichen je nach Sonnenschein 8 bis 17 Grad, wobei der starke Westwind zu beachten sein wird.

Am Montag gibt es österreichweit einiges an Sonne und der Wind dreht von West auf Süd, wodurch es warme Luft nach Österreich strömt, die Föhnbildung ermöglichen könnte. Die Temperaturen erreichen 10 bis maximal 20 Grad Celsius, wobei sich gegen Abend im Westen und Südwesten einige Wolken bilden werden.

Der Dienstag wird noch milder mit 14 bis 22 Grad. Im Osten wird das schönste Wetter zu erwarten sein, denn im Süden, später auch im Westen werden am Nachmittag, spätestens am Abend erste Wolken erscheinen, die Regen bringen, teilweise auch starken Regen. Im Westen könnten sich auch Gewitter entwickeln. Der Wind wird wieder stark, besonders im Donauraum.

Am Mittwoch erfolgt der erwähnte Wetterumschwung. Der Wind bläst stark aus West und die Temperaturen sinken auf 6 bis maximal 16 Grad, wobei es auch einigen Regenschauer geben wird, den meisten am Vormittag. Der Gründonnerstag bringt noch kühlere Temperaturen mit 5 bis 11 Grad, wobei es im Westen und Süden einige Regenschauer geben wird, im Norden und Osten setzt sich die Sonne eher durch.

Der Wind bleibt Österreich erhalten, legt am Freitag aus Westen kommen wieder zu und die Temperaturen bleiben bei etwa 6 bis 12 Grad, die Schneefallgrenze also bei etwa 1.000 Meter Seehöhe. Es wird wechselhaft mit teils Sonne und teils einige Regenschauer.

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