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Juni 2008: der Monat der Gewitter

Gewitterrekorde im Juni 2008

Wer Gewitter mag, hatte mit dem Wetter in Österreich im Juni 2008 seine wahre Freude, denn es gab kaum einen Tag in diesem Monat, an dem es nicht wenigstens ein paar Gewitter gab. Am intensivsten Tag sind über 10.000 Blitzentladungen gemessen worden.

Gewittermonat Juni 2008 in Österreich

Wetterstatistik Österreich Juni 2008Gegen Ende des Monats waren die Gewitter ausgesprochen heftig und es wurde sogar vom "Jahrhundertgewitter" gesprochen. Binnen weniger Minuten wurden die Ernteerträge auf großen Flächen durch Hagelschlag zerstört. Dabei war es nicht eine lokale Angelegenheit und auch nicht ein Phänomen eines Tages, sondern fast alle Bundesländer waren betroffen. Von Kärnten über die Steiermark, dem Burgenland bis nach Nieder- und Oberösterreich zogen sich die Schäden durch das Gewitter. In Tirol zerstörte ein heftiges Gewitter mit seinen großen Hagelkörnern sogar den Fuhrpark eines Autohändlers vollständig.

Die Gewitter im Juni 2008 hatten natürlich eine Ursache und das war die aufgeheizte Luft. Denn obwohl es Anfang Juni zu kühl für den Juni war, kletterte die Lufttemperatur rasch nach oben und seinen Höhepunkt erreichte das Wetter in Österreich knapp nach der Monatsmitte, als eine richtige Hitzewelle begann. Am 22. Juni 2008 wurden laut Aufzeichnungen der Hohen Warte 34,7 Grad Celsius in Wiener Innenstadt gemessen.

Insgesamt war der Juni 2008, der auch am Ende sehr warm verlaufen war, durchschnittlich um ein bis drei Grad wärmer als der langjährige Schnitt, wobei im Norden und Osten eher um die drei Grad zu warmes Wetter gemessen wurden, im Süden und Westen orientierte man sich eher an den normalen Werten.

Beim Niederschlag gab es enorme Unterschiede. Durch die heftigen Gewitter und dem einsetzenden Starkregen wurden vielerorts Rekorde aufgestellt. Auf der Rax gab es beispielsweise an einem Tag 77 Liter pro Quadratmeter Niederschlag. Besonders das Grazer Becken und das Gebiet südlich von Wien waren mit dem dreifachen des Normalwertes gemessen worden, während in Westösterreich gerade einmal der Normalwert an Regenmenge verzeichnet wurde.

Bei den Sonnenstunden waren größtenteils Normalwerte erzielt worden. Wien lag etwas darüber, der Süden, beispielsweise Klagenfurt, lag etwas unter den durchschnittlichen Sonnenstunden für den Monat Juni 2008.

Besonderheiten im Juni 2008

Heiße Luft entlud sich mit mächtigen Gewittern (Bericht vom 2. Juni 2008)

Der Juni 2008 begann mit heftigen Gewittern, die sich zu Unwettern entwickelt haben und vor allem in Ostösterreich aber auch in der Steiermark für massive Schäden und zahlreiche Einsätze der Feuerwehr gesorgt haben.

Noch am Nachmittag war man von der Wetterprognose her ausgegangen, dass die Wahrscheinlichkeit für Gewitter im Wiener Raum hoch aber nicht dramatisch wäre. Die Situation änderte sich sehr rasch, denn von der Slowakei zogen kleinere Gewitterzellen Richtung Wien, vom Waldviertel zogen größere Gewitterzellen über Sankt Pölten nach Wien und vom Wechselgebiet zog ein massives Gewittersystem in Richtung Bundeshauptstadt. Dort vereinten sich die Gewitterzellen.

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Hohen Warte ab nach 19.30 Uhr eine Unwetterwarnung für Wien und die nähere Umgebung und das zurecht. Der Hagel war massiv und für die Stadt Wien sehr ungewöhnlich. Es gab Starkregen, alleine in der Wiener Innenstadt waren über 30 mm Niederschlag innerhalb von zwei Stunden gemessen worden und auch der Wind legte zu.

Die Feuerwehr musste in einigen Bezirken überflutete Keller auspumpen und Baumteile von den Straßen entfernen. Gegen 21 Uhr endeten die schwersten Gewitter und es donnerte zwar noch einige Zeit, aber der Hagel sowie der Starkregen waren beendet.

Bevor Wien heimgesucht wurde, war schon in der Steiermark und in Niederösterreich viel Arbeit für die Feuerwehren angesagt. Schon am frühen Nachmittag bildeten sich im Waldviertel erste Gewitter, die sich von Tschechien in südöstlicher Richtung weiterbewegten. Gleichzeitig entwickelten sich massive Gewitterzellen über dem Wechsel- und Semmeringgebiet, die sich nordöstlich Richtung Wien weiterbewegten.

Besonders betroffen waren die Bezirke Melk, Neunkirchen und Mödling, wo zum Teil Großeinsätze der Feuerwehr nötig waren. Zum Teil wurden Keller ausgepumpt, Straßen freigeräumt, zum Teil mussten aber auch Tiere gerettet werden. In der Steiermark war es besonders der Bezirk Mürzzuschlag, der von den Gewittern heimgesucht wurde.

Viel Regen, kühle Temperaturen (Bericht vom 3. Juni 2008)

Mit heftigen Gewittern im Osten, aber auch in der Steiermark begann der Juni und er setzt sein Wetter mit einer nachhaltigen Abkühlung fort. Der Beginn der EURO 2008 wird am Wochenende von Regen und Temperaturen um die 20 Grad begleitet werden.

Den Beginn macht der heutige Tag. Bereits im Westen sind erste Regenschauer aufgetreten und die Temperatur wird von Vorarlberg bis nach Oberösterreich nicht über 23 Grad Celsius klettern, in manchen Regionen wird es gerade einmal 17 bis 20 Grad haben.

Nur der Osten ist noch wetterbegünstigt und hier kann es noch einmal sommerlich warm mit 28 bis 29 Grad werden. Aber ab morgen wird es in ganz Österreich sehr kühl werden. Es werden Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad erwartet, wobei die 25 Grad wenn überhaupt, dann im Burgenland erzielt werden. In einigen Alpentälern wird man über die 15 Grad-Marke kaum hinauskommen.

Dazu kommen viele Gewitter und starker Regen, weshalb lokal mit kleineren Überflutungen gerechnet werden muss.

Auch am Donnerstag muss man generell mit weiteren Regenschauern rechnen, auch Gewitter werden sich daruntermischen. Am ehesten hat man in Niederösterreich die Chance, ein wenig Regenpause zu genießen. Im Osten wird sich aber zusätzlich zur Feuchtigkeit ein starker Ostwind entwickeln. Die Temperaturen werden zwischen 15 und 23 Grad liegen, es bleibt also kühl.

Und dieses kühle Wetter wird auch am Wochenende wirksam sein. Die Regenfälle werden zwar nachlassen, aber wärmer wird es kaum. Das maximal erreichbar scheint nach derzeitiger Wetterprognose eine Temperatur um die 25 Grad zu sein, aber auch das ist zweifelhaft. Außerdem muss man ständig mit Regen und Gewitter rechnen, worauf besonders zu achten ist, wenn man in den Bergen wandern geht oder ähnliche Aktivitäten im Freien anstrebt.

Bis zu 95 Liter pro Quadratmeter (Bericht vom 5. Juni 2008)

Der Himmel weint zur Eröffnung der EURO 2008 und das auch noch intensiv. Schon in den letzten Tagen gab es in Österreich, besonders in Ostösterreich, heftige Gewitter und starke Regenfälle und diese Tendenz nimmt noch weiter zu.

Für Ostösterreich sind bis zum Wochenende insgesamt um die 95 Liter Regen pro Quadratmeter angekündigt und befürchtet, wodurch es massive Probleme geben kann. Lokale Überflutungen können entstehen und auch Hänge können zu rutschen beginnen. Besonders heute, Donnerstag, wird der Regen intensiv ausfallen und ganz Österreich betreffen.

Neben Ostösterreich wird vor allem der Westen, also Vorarlberg und Tirol viel Regen abbekommen. Dort rechnet man mit einem Niederschlag von bis zu 80 Liter pro Quadratmeter. Auch in der Steiermark muss man sich auf besonders viel Regen einstellen und bis zu 70 Liter pro Quadratmeter sind möglich.

Das Wetter bleibt bis zum Wochenende feucht und für den Juni zu kühl. Am Samstag finden die ersten Spiele bei der Fußball-Europameisterschaft 2008 statt und die Mannschaften müssen sich auf britische Spielverhältnisse einstellen.

Somit scheint die Langzeitprognose der Wetterdienste auch zu stimmen. Für den Sommer, also für die Monate Juni bis August wurde vorhergesagt, dass der Juni zu kühl sein würde und so wie es aussieht, hat dieser Teil der Prognose für Österreich auf alle Fälle gestimmt.

Kein warmer Juni (Bericht vom 10. Juni 2008)

Bis zum letzten Wochenende gab es zum Teil starken Regen und gedämpfte Temperaturen, danach stieg die Temperatur in diesem Juni 2008 in Österreich wieder an und erreicht heute Dienstag ihren Höhepunkt mit bis zu 29 Grad Celsius im Schatten.

Soweit, sogut. Nur das Wetter im Juni 2008 bleibt bescheiden, denn bereits morgen wird sich das Wetter vom Westen her wieder umstellen. Dann ist mit heftigen Gewittern zu rechnen und darauf folgen Regenschauer, die ihre intensivste Phase am Donnerstag erreichen war. Im Osten wird es am Mittwoch noch einmal sehr sonnig und warm sein - das sollte man ausnützen.

Denn am Donnerstag regnet es nach den bisherigen Wetterprognosen intensiv und in ganz Österreich. Die Temperatur fällt auf 13 bis 20 Grad Tageshöchsttemperatur und wird bis zum Sonntag nicht darüber hinausgehen. Damit bleibt der Juni 2008 zu kühl und zu feucht.

Am Freitag wird es mit den Regenfällen weitergehen, auch wenn sie nicht mehr so intensiv ausfallen werden, wie noch am Donnerstag. Das unbeständige Wetter wird sich aber fortsetzen und so wird es auch am Freitag nur wenig Sonne zu sehen geben.

Mehr Sonne ist für das Wochenende versprochen, aber die Temperatur wird kaum steigen. Die 20 Grad-Marke wird nicht erreicht werden und das ist definitiv für Mitte Juni zu kühl. Das hat auch seine Auswirkungen auf die EURO 2008, bei der die Sanitäter kaum Arbeit durch Hitzeschlag bekommen werden, dafür wird der Umsatz beim Bier gedämpft bleiben.

Schluss mit dem Regen (Bericht vom 19. Juni 2008)

Bei der EURO 2008 haben die Schweiz und Österreich mit dem Wetter nicht das größte Glück gebucht gehabt. Doch die letzten Tage dieser großen Fußballveranstaltung stehen und einem viel besseren Stern, weil der Sommer findet nach Mitteleuropa zurück.

Die deutlich zu kühlen Tage für den Monat Juni 2008 sind damit beendet und Temperaturen zwischen 28 und sogar 32 Grad im Schatten sind nun angesagt. Schon heute kann es in ganz Österreich Temperaturen um die 29 Grad im Schatten bekommen und dieser Trend wird die nächsten Tage fortgesetzt.

Aber das unbeständige Wetter, das die letzten Wochen Einzug gehalten hatte, lässt sich nicht ganz vertreiben. So wird es am Freitag und am Samstag immer wieder Gewitter und Quellwolken geben, wodurch die Temperaturskala von 21 bis zu 29 Grad reichen wird - je nach Bewölkung und Gewittertätigkeit. Am wärmsten wird es wohl im Osten Österreichs werden.

Der Sonntag bringt dann strahlenden Sonnenschein und verpflichtet fast schon zu einem Tagesausflug oder gar einem Besuch im Bad. Die Temperaturen klettern bis zu 32 Grad im Schatten und Wolken wird es kaum welche zu sehen geben.

Der Wochenbeginn der nächsten Woche wird dann warm bleiben, aber es wird wieder unbeständiger. So wird eine Kaltfront durchziehen und es gibt auch ein paar Gewitter, die Temperatur wird sich um die 25 Grad einpendeln, kann kurzfristig auf 20-22 Grad sinken oder auch auf 28 Grad ansteigen - wieder hängt es davon ab, wie dicht die Wolken wirklich werden.

Gewitter, Hagel, Sturm, Starkregen (Bericht vom 26. Juni 2008)

Das Wetter hat im Monat Juni 2008 in Österreich einiges zu bieten. War es Anfang Juni viel zu kühl und vor allem auch viel zu feucht, so wurde es nach der Monatsmitte sommerlich warm und zuletzt sogar extrem heiß mit Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius im Schatten. Diese aufgeheizte Luft war der Motor für eine gewaltige Gewitterzone, die über Österreich gezogen ist. Dabei gab es verschiedene Entstehungsfelder, wobei das größte in Bayern zu finden war.

Während in Bayern die Gewitter noch eher harmloser wirkten, wurden diese, als sie Oberösterreich erreicht hatten, immer gewaltiger. Sofort gab es Unwetteralarm für die Regionen rund um Braunau und es bildeten sich zwei Gewitterzonen. Die südlichere Gewitterzelle bewegte sich kaum vorwärts und sorgte für heftiges Blitzen und Donnern sowie starken Regen, während die nördlichere von der Grenze Tschechien/Deutschland entlang der Linie Niederösterreich/Oberösterreich weiterzog und sich danach direkt nach St. Pölten bewegte.

Im Kremser Umland gab es die massivsten Schäden durch Hagel und starken Regen. Murenabgänge, verschüttete Straßen, überschwemmte Keller und Kanalsysteme, die das viele Wasser gar nicht mehr aufnehmen konnten, waren die Folge. Bis zum Tullner Becken bewegte sich diese Gewitterzone sehr rasch und blieb dann lange Zeit fast bewegungslos stehen, weshalb im Gebiet von Krems bis Tulln dauerhafter starker Regen gemeldet wurde.

Währenddessen gab es eine neue Gewitterzone, die sich im Gebiet von Baden aufgebaut hat. Sie zog sehr schnell vom Triestingtal nach Wien und sorgte für heftige Gewitter und Hagel mit Hagelkörner, die bis zu drei Zentimeter Durchmesser hatten. Im Süden Wiens, beispielsweise in Siebenhirten, waren die Gewitter besonders intensiv und diese Gewitterzelle traf mit jener, die aus Tulln doch noch einlangte zusammen.

Unterführungen wie jene am Gürtel waren nicht mehr passierbar, die Kanäle konnten das viele Regenwasser nicht mehr aufnehmen und entstanden lokale Überflutungen. Selbst Stromausfälle wurden gemeldet, wodurch einige tausend Haushalte vom Stromnetz abgeschnitten waren. Die Gewitter dehnten sich weiter ostwärts aus und zogen Richtung Slowakei und Ungarn weiter, wodurch auch das Burgenland heftige Gewitter über sich ergehen lassen musste.

Als dann in Ostösterreich wieder Ruhe herrschte, in Oberösterreich, Niederösterreich, in Wien und teilweise im Burgenland die Aufräumungsarbeiten durch tausende Feuerwehrleute im Gang war, setzten die Gewitter in Osttirol ein. Dort hatte sich eine weitere große Gewitterzelle gebildet, die ostwärts bis in das Klagenfurter Becken gezogen ist. Auch hier gab es Hagel, Starkregen, starke Windböen und lokale Überschwemmungen. Besonders betroffen war der Bezirk St. Veit/Glan, wo sogar Schneepflüge eingesetzt werden mussten, um die Hagelmassen zu entfernen.

Nach Kärnten war dann die Steiermark als letztes Bundesland dieses ereignisreichen Tages an der Reihe. Hier war es besonders der Süden des Bundeslandes, der durch schwere Gewitter heimgesucht wurde. Die Regionen rund um Radkersburg Leibnitz und Feldbach hatten Überschwemmungen auf den Bundes- und Landesstraßen gemeldet und zahlreiche Keller mussten ausgepumpt werden.

Insgesamt wurden an diesem Dienstag mehr als 5.000 Blitzentladungen gezählt. Doch der Mittwoch, der 25. Juni 2008, brachte noch mehr Blitzentladungen. Von Bayern kommend bewegte sich eine riesige Gewitterfront von Tirol bis nach Wien und brachte starken Regen, Hagel und über 10.000 Blitzentladungen. Die meisten Feuerwehreinsätze gab es in Wien und in Niederösterreich, wo auch die Public Viewing-Zonen evakuiert werden mussten.

Großflächiger Schaden binnen von Minuten (Bericht vom 27. Juni 2008)

Schon an den Vortagen gab es enorme Gewitter über Österreich und Dienstag waren 5.000 Blitzentladungen gezählt worden. Dieser Wert wurde am Mittwoch noch übertroffen, als 10.000 Blitzentladungen über Österreich erfasst wurden. Über Wien und großen Teilen Niederösterreichs gab es Gewitter mit Sturmböen und Hagelschlag, aber auch in Südösterreich und in den westlichen Bundesländern gab es massive Schäden.

Damit war aber leider noch immer nicht Schluss, denn der Donnerstag und auch der Freitag lieferten weitere schwere Gewitter. Besonders der Donnerstag wird in der Wetterstatistik der Hohen Warte eine Rolle spielen, denn es wurden über 15.000 Blitzentladungen gemessen und im Mittelburgenland ereignete sich etwas, das sehr selten vorkommt.

Binnen von vielleicht 20 Minuten zerstörte ein intensiver Hagelschlag im Rahmen der heftigen Gewitter 7.000 Hektar Ackerfläche. Nach ersten Schätzungen handelt es sich um einen Schaden von 1,5 Millionen Euro für die Landwirte. In dem einen Moment steht der Mais 1,5 Meter hoch auf dem Feld und die Bauern freuen sich auf eine ertragreiche Ernte, im nächsten Moment ist alles zerstört und man kann sich kaum vorstellen, wie schön der Mais gewachsen war. Seitens der Meteorologen wird von einem "Jahrhunderthagelschlag" gesprochen.

Auch in Oberösterreich gab es heftige Gewitter und beschäftigte Dächer und Fahrzeuge. Besonders betroffen waren die Bezirke Eferding, Schärding und Grieskirchen, wo allerdings nicht am Donnerstag, sondern heute Freitag schwere Gewitter tobten. Auch hier war es ein an sich recht kurzer Hagelschlag, der aber ausgereicht hat, um ebenfalls an die 7.000 Hektar Ackerfläche zu zerstören.

Schon gestern waren weitere Gebiete in Österreich von den Gewittern betroffen. Im Bereich von Graz-Umgebung und Gleisdorf wurde durch den Wetterdienst der Hohen Warte ein Niederschlag von 70 Liter pro Quadratmeter gemessen. Als Folge gab es Erdrutsche zwischen Graz und Gleisdorf, wodurch die steirische Landeshauptstadt auf dieser Verbindung nicht mehr erreichbar war. In Ludersdorf unweit von Gleisdorf verwandelte das Unwetter die Landschaft in ein Schlammgebiet und es musste Hochwasseralarm gegeben werden.

Insgesamt gab es von Dienstag bis heute Freitag vier Tage lang heftige Gewitter, die aktuell wieder in Kärnten und in der Steiermark toben. Es bleibt zu hoffen, dass diese letzten Gewitter keine weiteren Schäden verursachen.

Der gesamte Schaden wird wohl 15 bis 20 Millionen Euro betragen und betrifft sehr viele Landwirte, aber auch Autos und Häuser sind beschädigt worden.

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