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Wetter im Juni 2013 in Österreich

Zuerst das Hochwasser, dann große Hitze

Der Monat Juni 2013 brachte Österreich ungewöhnliche Wettersituationen mit Extremwerte auf der einen wie auf der anderen Seite. Denn der Monat begann mit dramatischen Regenfällen und Hochwasser, das von Österreich über Tschechien bis Deutschland und Polen die Menschen betroffen hatte und brachte in der dritten Juniwoche eine Hitzewelle mit neuen Rekorden in vielen Gemeinden Österreichs.

Nach dem Hochwasser kam die Hitze - ein verrückter Juni 2013

Wetter im Juni 2013 in ÖsterreichVon Bregenz bis Wien schüttete es in diesem Monat ein Vielfaches des normalen Niederschlags, wie er im Juni üblich ist. In Bregenz gab es 430 mm Niederschlag auf den Quadratmeter und damit einen neuen Junirekord. Und es war dies nicht der einzige Rekord. Viele Gemeinden haben neue Werte aufstellen müssen - denn die starken Regenfälle brachten durchwegs Probleme.

Das Hochwasser war eine Konsequenz daraus, aber auch danach gab es starke Gewitter, die vor allem in Niederösterreich immer wieder für Einsätze der Feuerwehr sorgten, weil Keller leergepumpt werden mussten. Südlich der Alpen sah es ganz anders aus. Dort war es nämlich ungewöhnlich trocken.

Insgesamt war die Temperatur ziemlich genau jene, die durchschnittlich im Juni erreicht wird. Aber dies ist nur möglich geworden, weil in der Hitzewelle rund um den 20. Juni Temperaturen bis über 38 Grad Celsius im Schatten erreicht wurden. Der Junirekord wird nun von Waidhofen/Ybbs mit 38,6 Grad gehalten, der höchste je in Österreich im Juni gemessene Wert. Dafür war es zu Beginn und am Ende des Monats zu kühl. Statistisch glich sich das aber aus.

Beim Niederschlag gab es von Osttirol bis zum Burgenland je nach Region zwischen 25 und 90 Prozent der üblichen Regenmenge. In Südkärnten und der Südsteiermark waren es gar nur 20 bis 50 Prozent. Dafür schüttete es im Norden umso mehr. 150 Prozent über dem Schnitt lagen hier vielfach die Werte von Vorarlberg bis nach Niederösterreich. Bei den Sonnenstunden gab es fast Normalwerte.

Besonderheiten im Juni 2013

Erste Hitzewelle im Jahr 2013 (Bericht vom 14. Juni 2013)

Der Winter 2012/2013 war in Österreich sehr langlebig und danach kam mit wenigen Ausnahmen ausgesprochen kühles und feuchtes Wetter mit dem negativen Höhepunkt des Hochwassers Ende Mai und Anfang Juni. Mit der 3. Juniwoche möchte das Wetter offenbar alles korrigieren und kündigt sich mit einer ersten Hitzewelle an.

Am Wochenende gibt es bereits Temperaturen bis zu 30 Grad Celsius im Schatten, wobei die Gewitterbereitschaft sowohl am Samstag als auch am Sonntag zu beachten ist. Am Samstag gibt es vereinzelt Gewitter, am Sonntag muss man mit heftigen Unwettern rechnen, wobei Starkregen und Hagelschlag auch dabei sein können. Die Gewitter reichen von Vorarlberg bis nach Wien.

Ab Montag gibt es dann in Österreich große Hitze, an die sich die Menschen auch erst gewöhnen werden müssen. Schon am Montag steigen die Temperaturen bis zu 33 Grad Celsius im Schatten, wobei die höchsten Werte in Westösterreich erreicht werden. Am Dienstag wird es noch heißer und es gibt 27 bis 35 Grad mit zusätzlich leichtem Föhn. Der Mittwoch verspricht Werte von 28 bis 36 Grad im Schatten.

An allen drei Tagen muss man am späteren Nachmittag bis Abend mit Gewittern rechnen, wobei die Gewitterwahrscheinlichkeit eher gering ist.

Der Donnerstag bringt dann auch Werte von 27 bis 36 Grad mit starkem Südföhn. An diesem Tag muss man sich aber auf mehr Gewitter einstellen, die von Vorarlberg bis in den Kärntner Raum reichen können. Sie sind am späteren Nachmittag oder am Abend zu erwarten.

Ende der Hitzewelle mit Temperatursturz (Bericht vom 19. Juni 2013)

Die Menschen in Österreich haben sich wärmere Temperaturen gewünscht, nachdem das Frühjahr des Jahres 2013 nicht wirklich nach Wunsch gelaufen war und Ende Mai auch noch das Hochwasser einsetzte, das bis in den Juni hinein für große Schäden sorgte.

In der dritten Juniwoche sorgte der Sommer für die gewünschten warmen Temperaturen, aber er übertrieb dabei etwas, denn durch eine Südströmung wurde die heiße Luft vom afrikanischen Kontinent nach Mitteleuropa gebracht. Ein Tiefdruckgebiet über Westeuropa wurde abgehalten und so waren in Deutschland und Österreich weit höhere Werte gemessen worden als zum Beispiel in Spanien.

Diese Hitzewelle erreicht mit Donnerstag ihren Höhepunkt und Temperaturen von 37 bis 38 Grad Celsius im Schatten werden in Ostösterreich erwartet. Auch von Oberösterreich bis Kärnten können solch hohe Werte lokal möglich sein, ansonsten sind Werte um 33 bis 36 Grad zu erwarten. Kühler wird es nur in Vorarlberg sein, wobei kühler bedeutet, dass es "nur" 31 Grad im Schatten haben wird.

Das liegt daran, dass bereits am Donnerstag Nachmittag die ersten Wolken von Westen nach Österreich ziehen. In Vorarlberg muss man sich auf das eine oder andere heftige Wärmegewitter einstellen und dabei kommt es zu einer ersten Abkühlung.

Das Ende dieser Hitzewoche bringt der Freitag, aber nur für die Westhälfte von Österreich. Denn von Vorarlberg ziehen Gewitter bis nach Oberösterreich und erreichen eventuell auch das Mostviertel in Niederösterreich, der Osten und Südosten bleibt hingegen heiß mit Werte bis zu 34 Grad Celsius im Schatten. Von Vorarlberg bis zum Mostviertel kühlt es hingegen deutlich ab und die Temperaturen erreichen maximal 25 Grad, wobei man sich auf heftige Gewitter einstellen muss.

Am Samstag und Sonntag ist es dann in der Westhälfte deutlich kühler mit Temperaturen von 16 bis 23 Grad, womit man sich von der Hitze erholen kann. Die Osthälfte wird erst am Samstag, punktuell auch am Sonntag von den Gewittern und der kühleren Luft erreicht. So wird es in Wien noch am Sonntag 27 Grad haben, ehe es zu Wochenbeginn auf 22 Grad abkühlt. Damit ist die erste Hitzewelle des Jahres 2013 aber beendet und wird durch kühle Luft und wechselhaftes Wetter ersetzt.

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