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Wetter im Juli 2011 in Österreich

Zu kalter Juli 2011

Man vergisst sehr schnell, dass es im Juli 2011 auch sehr heiß war, aber ab der Monatsmitte gab es viele Tiefdrucksysteme über Mitteleuropa und die sorgten dafür, dass Regen, Gewitter, Wind und kühle Temperaturen zum Schwerpunkt des Wettergeschehens in Österreich wurden.

Erstaunlich kalter Juli im Jahr 2011 in Österreich

Wetter im Juli 2011 in ÖsterreichUnd so kam, was viele ohnehin schon wussten, nämlich durchschnittliche Temperaturwerte, die für Juli zu kühl waren. Der Monat Juli 2011 war der kälteste seit dem Jahr 2000 und einer der kältesten der letzten 30 Jahre. Besonders in Westösterreich lag man im Schnitt um etwas mehr als ein Grad Celsius unter dem üblichen Durchschnitt für den Monat Juli. In Ostösterreich blieb man auch unter den üblichen Werten, aber nicht ganz so deutlich.

Das kühle und feuchte Wetter hat natürlich auch sein Gutes, denn die Problematik der Gletscher hat sich entschärft, weil statt großer Hitze wie in den letzten Jahren und der Trockenheit von September 2010 bis April 2011 kam nun Neuschnee bis auf eine Höhe von 1.500 Meter herab und somit ist der Rückzug der Gletscher zwar nicht gestoppt, aber für diesen Monat deutlich ausgebremst.

Dass es Anfang Juli bis zu 35,6 Grad - gemessen in Andau im Burgenland - heiss war, haben viele schon vergessen. Dennoch fehlten fast 25 Prozent der Sonnenstunden, die in einem Juli üblich wären und auch dafür ist die zweite Monatshälfte hauptverantwortlich.

Völlig unterschiedlich war der Monat Juli 2011 beim Niederschlag. Während Krems eine der trockensten Städte Österreichs war und kaum mehr als ein Drittel der üblichen Niederschlagsmenge verzeichnete, gab es in Wien, im Weinviertel oder im Rheintal sehr viel Regen.

Besonderheiten im Juli 2011

Kein ruhiges Sommerwetter in Sicht (Bericht vom 3. Juli 2011)

14 Grad Celsius sind an einem Julitag nicht gerade das, was man erwarten dürfte, vor allem, wenn man in Österreich zu dieser Jahreszeit 25 Grad gewöhnt ist. Doch die Kaltfront über Österreich hinweggezogen und hat stürmischen Wind, einiges an Regen und vor allem spürbare Abkühlung gebracht. In den nächsten Tagen geht es mit dem unbeständigen Wetter weiter, ein stabiles Sommerwetter ist weiterhin nicht in Sicht.

Der Montag bringt im Westen und Süden Österreichs einige Sonnenstunden, im Norden und Osten hingegen einige Regenschauer und vor allem weiterhin kalten und stürmischen Wind. Erst im Laufe des Nachmittags lässt der Wind spürbar nach, es bleibt aber für die Jahreszeit zu kühl. Die Temperaturen erreichen 17 bis 25 Grad, wobei die 25 Grad im Westen und Süden zu erwarten sind.

Am Dienstag steigen die Temperaturen minimal auf 18 bis 26 Grad, das Wetter ist aber keinesfalls stabiler. Es gibt viele Wolken und einige Regenschauer, speziell in der Landesmitte, beispielsweise im Salzkammergut. Sonne gibt es am ehesten in Vorarlberg. Wärmer wird es am Mittwoch mit 20 bis 28 Grad, die Sonne zeigt sich auch öfter, wechselt sich aber mit Wolken ab. Im Westen und Osten wird es wohl trocken bleiben, wiederum in der Landesmitte gibt es einige gewittrige Regenschauer.

Richtig sommerlich ist der Donnerstag mit 24 bis 31 Grad, aber - was typisch für 2011 ist - es ist kein stabiles Sommerwetter, denn bereits am Nachmittag bilden sich in Westösterreich neuerliche Gewitter, die aufgrund der erhitzten Luft auch heftig ausfallen können.

Diese Gewitter dehnen sich am Freitag weiter aus, nur im Süden und Osten bleibt es länger sonnig und trocken. Es wird drückend schwül mit Temperaturen bis zu 32 Grad im Schatten. Diese heiße Luft ist ein perfekter Motor für heftige Gewitter, auf die man sich einstellen sollte, vor allem bei Wanderungen und Ausflüge im Bergland.

Sehr heiß in Ostösterreich, zahlreiche heftige Gewitter in Westösterreich (Bericht vom 8. Juli 2011)

Ereignisreich verlief schon das Wochenende mit hohen Temperaturen und dadurch immer wieder heftigen Gewittern und dieser Mix bleibt auch in der kommenden Woche in Österreich wetterbestimmend, wobei die Hitze in Ostösterreich einen neuen Höhepunkt ergeben wird.

Der Montag deutet schon an, wie sich das Wetter weiter gestalten wird. Von Vorarlberg bis Oberösterreich gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken, wodurch sich immer wieder Gewitter bilden werden, die auch heftig ausfallen können. Im Südosten und Osten bleibt es am ehesten trocken und dort auch deutlich heißer. Die Temperaturen reichen allgemein von 19 bis 28 Grad Celsius im Schatten, im Osten können es auch bis zu 32 Grad werden.

Beständiger zeigt sich der Dienstag mit viel Sonne und Temperaturen von 24 bis 31 Grad, wobei es in Vorarlberg und Tirol auch 33 Grad sein können. Es gibt wenig Gewitterbildung und ein hochsommerliches Wetter, wobei es einen kräftigen Westwind geben wird. Der Mittwoch ist von Vorarlberg bis zum Mostviertel von heftigen Gewittern geprägt und die Temperaturen liegen bei 22 bis 28 Grad, während es im Osten und teilweise im Süden bis zum Abend trocken bleibt und die Werte auf 26 bis 36 Grad steigen. Am Abend treffen die Gewitter dann aber auch hier ein und werden heftig ausfallen, Unwetter sind zu befürchten.

Starke Temperaturunterschiede gibt es am Donnerstag. Der gesamte Tag ist geprägt von heftigen Gewittern, wobei diese wieder von West- bis Nordösterreich am häufigsten auftreten werden. Im Osten ist es heiß mit bis zu 32 Grad, im Westen durch die Gewitter gedämpft bei 17 bis 20 Grad.

Das Wetter verändert sich deutlich am Freitag mit einigen Regenschauern, die in Südösterreich auch heftig ausfallen können. Es gibt Temperaturen von 17 bis 26 Grad, wobei die höchsten in der Steiermark und im Südburgenland zu erwarten sind. In ganz Österreich können heftige Gewitter auftreten, wieder ist die Unwettergefahr groß.

Ein untypischer Juli 2011 mit viel Regen, Wind und Wolken (Bericht vom 17. Juli 2011)

Der Sommer 2011 zeigt sich von einer sehr unbeständigen Seite. Temperaturen bis zu 36 Grad Celsius im Schatten wechseln sich mit schon an den Herbst erinnernden kühlen Temperaturen in einem steten Wechsel ab und was es vom Herbst 2010 bis zum Frühjahr 2011 an Feuchtigkeit fehlte, wird nun, wo sich alle auf das schöne Wetter gefreut haben, nachgereicht. Das betrifft vor allem den Bereich von Vorarlberg bis zur Obersteiermark.

Schon der Sonntag deutete an, wohin die Reise geht, denn in Bregenz gibt es kaum mehr als 15 Grad Celsius, in Ostösterreich sind es doppelt soviele Grade. In der Nacht drohen Unwetter und Stürme, die Abkühlung in ganz Österreich bringen. Als Folge gibt es am Montag viele Wolken und einiges an Regen, wobei der meisten zwischen Tirol und Oberösterreich fallen wird. Hier ist es mit 14 bis 19 Grad Celsius auch sehr kühl, im Flachland kann man mit 18 bis 25 Grad rechnen. Der Wind lässt im Laufe des Tages nach.

Der Wind legt am Dienstag wieder zu, es wird aber der wohl freundlichste Tag der Woche mit Temperaturen von 20 bis 29 Grad, wobei die 29 in Ostösterreich zu erwarten sind. Im Süden und im Westen können sich die Wolken am Nachmittag verdichten und es kann vereinzelt Regenschauer geben, der sonnige Eindruck sollte aber auch hier überwiegen.

Ganz anders sieht der Mittwoch aus. Es gibt viele Wolken und in Westösterreich intensiven Regen. Die Temperaturen kommen hier kaum über zehn Grad hinaus, während es im Osten und Südosten bis zu 25 Grad warm werden kann, aber auch hier gibt es viele Wolken und einige Regenschauer. Der Wind legt weiter zu und ist stürmisch.

Der Regen lässt am Donnerstag zwar nach, aber Wolken und Regen bestimmen weiterhin das Wettergeschehen über Österreich. Die Temperaturen liegen bei 16 bis 23 Grad und damit für Juli weiterhin zu kühl, in Kärnten und in der Steiermark kann es bis 25 Grad warm werden.

Der Freitag bringt Regenschauer und Gewitter, aber auch einige sonnige Abschnitte und mit 20 bis 27 Grad im Schatten wärmere Werte als die Tage davor. Aber das kommende Wochenende wird wieder kühl und im Westen sind weitere intensive Regenschauer zu befürchten.

Wärmerer Monatsausgang, aber es bleibt unbeständig (Bericht vom 24. Juli 2011)

13 Grad Celsius, Regen und Wind - das war das Wetter am Wochenende und zwar im Juli 2011, nicht im Februar. Der Sommer lässt zu wünschen übrig, doch es wird in den nächsten Tagen wieder wärmer, aber ein stabilier Sommer mag auch in der kommenden Woche nicht in Erscheinung treten.

Der Montag bleibt kühl und wechselhaft mit Temperaturen von 15 bis 23 Grad, womit es schon ein Stück wärmer wird. Aber es gibt weiter einen Mix aus Wolken und Sonne, wobei die Regenschauer seltener werden und eher im Bereich von der Steiermark bis in das Burgenland auftreten werden. Unangenehm ist der Wind, der vor allem in Ostösterreich stark bläst.

Dre Dienstag bringt die erhoffte Erwärmung des Wetters in Österreich mit Temperaturen von 23 bis 28 Grad. In der Osthälfte Österreichs gibt es durchwegs Sonnenschein und sommerliches Wetter, im Westen und Süden können am Nachmittag ein paar Gewitter auftreten, aber auch hier zeigt sich das Wetter viel freundlicher als zuletzt. Der Wind lässt auch deutlich nach.

Auch am Mittwoch gibt es von Oberösterreich bis zum Burgenland und in Südösterreich viel Sonne und 23 bis 28 Grad. Im Bergland von Vorarlberg bis zur Obersteiermark gibt es mehr Wolken und einige Regenschauer, dadurch sind die Temperaturen wieder gedämpft und erreichen hier nur Werte von 17 bis 22 Grad.

Das Wetter am Donnerstag ist mit 17 bis 25 Grad angenehm, aber nur von den Temperaturen her. Es wird zum Teil drückend schwül und es entstehen dadurch Gewitter und Regenschauer, besonders über dem Bergland. Der Freitag bringt mit 20 bis 27 Grad einen sommerlichen Tag, doch weiterhin ist es nicht ganz stabiles Sommerwetter, weil Wolken und Sonne sich abwechseln und Gewitter am Nachmittag jederzeit möglich sind.

Das kommende Wochenende wird deutlich milder als das vergangene, aber am Samstag gibt es einiges an Regen, der Sonntag wird unbeständig, aber nicht so regnerisch. Wolken und Sonne werden sich abwechseln.

Das Ende des Juli 2011 ist so unbeständig wie der ganze Monat (Bericht vom 30. Juli 2011)

Zwar sagte der Kalender, dass das Wochenende im Juli 2011 stattfand, aber angefühlt hatte es sich in vielen Regionen Österreichs wie ein Oktober. Starker Wind, einiges an Regen und viele Wolken sorgten dafür, dass kaum mehr als 20 Grad im Schatten erreicht werden konnten, vor allem von Salzburg ostwärts war es definitiv zu kühl. In Westösterreich und im Süden gab es milde, aber auch nicht sommerliche Werte.

Der Montag bestätigt diesen Trend, indem es in Ostösterreich wieder viele Wolken und ein paar Regenschauer gibt, während von Vorarlberg bis Oberösterreich und Kärnten die Sonne für sommerliche Werte sorgt. So gibt es in Ostösterreich kaum mehr als 16 Grad, in West- und Südösterreich aber bis zu 26 Grad Celsius im Schatten. Einzelne Gewitter sind in den milden Regionen nicht ausgeschlossen.

Auch der Dienstag zeigt das Bild, wenngleich die Temperaturen generell ansteigen. Von Linz bis Eisenstadt erreicht man immerhin bis zu 22 Grad, von Bregenz bis Klagenfurt sind aber 29 Grad möglich. In Ostösterreich gibt es dazu noch lebhaften Wind, aber insgesamt wird der Dienstag schon deutlich angenehmer als die letzten Tage, was den Osten betrifft.

Richtig sommerlich ist der Mittwoch mit 23 bis 31 Grad, wobei nun auch der Osten und Südosten auf seine Rechnung kommt. Aber das schöne Wetter hat natürlich seinen Preis und so beginnen am Nachmittag in Westösterreich schon wieder erste Gewitter, die durchaus heftig ausfallen können. Und diese leiten das schon wieder unbeständige Wetter ein, wie es die letzten Wochen zu beobachten war. In Flachland ist es noch sonnig, im Westen und Süden regnet es aber bereits bald und die Temperaturen kommen nicht über 19 bis 24 Grad hinaus.

Und unbeständig beginnt auch das nächste Wochenende mit zwar Temperaturen von 20 bis maximal 27 Grad, aber einem regen Wechsel von Sonne und vielen Wolken, weshalb es auch einiges an Regenschauer geben wird.

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