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Wetter im Jänner 2012 in Österreich

Monat der Extreme

Der Monat Jänner 2012 brachte Österreich Wettersituationen, die widersprüchlicher nicht sein können. Nach dem viel zu trockenen November 2011 und auch dem Beginn des Dezember gab es den ersehten Schneefall in Westösterreich, doch was zuerst zuwenig war, war dann zuviel.

Große Unterschiede zwischen den Regionen

Wetter im Jänner 2012 in ÖsterreichVon Vorarlberg bis Salzburg gab es im Jänner weitere Schneefälle und ein Tief aus West bis Nordwest löste sich vom anderen ab, sodass mancherorts bis zu 3,5 Meter Neuschnee alleine im Jänner 2012 vom Himmel fielen. Starker Niederschlag war auch in der Raxregion gemessen worden. Ganz anders sah es südlich des Alpenhauptkammes aus, denn in Kärnten gab es Regionen, in denen nicht einmal ein Fünftel des Niederschlages eines typischen Jänner gemessen wurden. Das galt für Kärnten ebenso wie für die Steiermark. In Bad Gleichenberg in der Steiermark waren es gar nur 16 % des sonst üblichen Niederschlags.

Diese unterschiedliche Situation beim Niederschlag hatte natürlich auch Folgen bei den Temperaturen und bei den Sonnenstunden. In Wien war es praktisch nicht nachvollziehbar, wieviel Schnee in Tirol gefallen sein könnte, weil man wie im Frühling bei hohen Plusgraden auf trockenen Straßen unterwegs war.

So ist auch bei der Temperaturen ein großer Unterschied gegeben. In den meisten Regionen Österreichs von Nord- über Ost- bis zu Südösterreich waren die Temperaturen durchschnittlich um 2,5 Grad wärmer als der langjährige Schnitt für den Monat Jänner vorschlägt. In Westösterreich und auf den Bergen war es hingegen um 1,5 Grad kälter als üblich. Die eiskalten Tage am Ende des Monats änderten an den großen Differenzen wenig.

Und so gibt es auch bei den Sonnenstunden große Unterschiede. Im Bergland und Westösterreich war die Sonne fast nur halb so oft zu sehen als im Jänner üblicherweise, während besonders in Südösterreich bis zu 60 % mehr Sonnenstunden als üblich zu verzeichnen waren.

Besonderheiten im Jänner 2012

Windiger und schneereicher Jahresbeginn 2012 in Österreich (Bericht vom 1. Jänner 2012)

Viel Wind und auch einige Regen- und Schneeschauer gab es zum Jahreswechsel vom alten Jahr 2011 auf das neue Jahr 2012 und das war der Vorgeschmack auf das Wetter, das die erste Jännerwoche bringen wird. Es dominieren Kaltfronten mit starkem Wind und einigen Niederschlägen.

Zweigeteilt beginnt der Montag mit Wolken im Westen und einen Mix aus Hochnebel und Sonne im Osten. Im Laufe des Tages ziehen die Wolken bis in den Osten Österreichs, wobei der föhnige Südwind diese noch aufzuhalten versucht. Schon am Vormittag kann es von Vorarlberg bis Salzburg regnen, wobei die Schneefallgrenze im Laufe des Tages auf unter 1.000 Meter Seehöhe sinkt. Die Temperaturen erreichen je nach Föhn und Wolken zwischen 1 Grad und 11 Grad, wobei die 11 Grad im Osten und Süden erreicht werden können. Der Wind ist lebhaft, zuerst aus Süd und später aus West.

In der Nacht auf Dienstag zieht die Front durch und bringt einige Niederschläge, aber der Dienstag beginnt teilweise bereits sonnig, teilweise gibt es noch Restbewölkung. Der lebhafte Wind aus West dreht bald auf Süd und es wird mit 2 bis 8 Grad Celsius für Anfang Jänner ungewöhnlich mild. Mit dem milden Wetter ist es am Mittwoch aber schon wieder vorbei, weil die nächste Kaltfront eintrifft. Es gibt Regen von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich mit lebhaften, auf den Bergen stürmischen Wind. Die Temperatur sinkt immer mehr, die Höchstwerte erreichen 0 bis 9 Grad, wobei die Schneefallgrenze von anfänglich 1.500 Meter auf 700 Meter sinkt. Trocken bleibt man am längsten im Süden Österreichs.

Das Wetter am Donnerstag beginnt aufgelockert und teilweise sonnig, aber schon bald bringt der kalte Wind neue Wolken und es regnet und schneit von Vorarlberg bis Wien teilweise sogar stark. Die Schneefallgrenze sind bis in Tallagen und der Regen geht immer mehr in Schnee über. Im Süden Österreichs von Kärnten bis zum Südburgenland ist der Niederschlag geringer. Die Temperaturen erreichen maximal 0 bis 7 Grad Celsius, die 7 Grad in Südösterreich.

Sehr kalt wird es am Freitag werden. Der Feiertag bringt Tageshöchstwerte von minus 3 bis plus 4 Grad und es schneit bis in die Täler. Etwas freundlicher kann es in Ost- und Südostösterreich werden, da dort weniger Niederschlag erfolgt, allerdings gibt es einen eisigen, stürmischen Wind, der die Temperaturen kälter empfinden lässt, als sie sind.

Schneefälle: ein Ende ist in Sicht (Bericht vom 8. Jänner 2012)

Die Wettersituation in Österreich könnte nicht seltsamer sein. Während es in Westösterreich von Vorarlberg bis Salzburg Schneechaos gibt und viele Straßen unpassierbar und damit Orte unerreichbar sind, ist es im Osten Österreichs grün wie im Frühling. Immerhin hat hier Regen eingesetzt, davor war es fast frühlingshaft mild.

Der Montag bringt von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich weitere Wolken und damit weitere Regen- oder Schneeschauer, wobei es nicht mehr soviel Neuschnee geben wird. Die Neuschneegrenze wird sich bei 800 Meter Seehöhe einpendeln. In Ostösterreich ist es wolkig, aber größtenteils trocken, in Südösterreich kann sich auch die Sonne blicken lassen. Es bleibt sehr windig un die Temperaturen liegen zwischen minus 1 und plus 8 Grad, die 8 Grad sind im Südosten zu erwarten. Zu beachten ist weiterhin die hohe Lawinengefahr!

Am Dienstag ist es trüb und es regnet und schneit wieder häufiger. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 900 Meter Seehöhe. Trocken bleibt es einmal mehr im Süden Österreichs. Die Niederschläge schwächen sich am Nachmittag ab und hören dann ganz auf, der Wind bleibt aber lebhaft. Die Temperaturen liegen bei 1 bis 9 Grad.

Auch am Mittwoch zeigt sich das Wetter sehr wolkenreich, aber es gibt kaum Niederschlag und eine Entspannung der Situation in Westösterreich ist zu erwarten. Die Sonne kann sich im Osten zeigen, über den Bergen und vor allem in Kärnten ist sie häufiger zu sehen. Die Temperaturen bleiben in einem Bereich von 0 bis 8 Grad, der Wind bleibt lebhaft.

Das Wetter am Donnerstag beginnt mit viel Nebel in den Tälern, aber rasch setzt sich die Sonne durch, auch wenn es am Vormittag noch dichtere Wolken geben kann. Die Temperaturen liegen in einem Bereich von 0 bis 10 Grad und in Westösterreich steigen die Temperaturen deutlich an, sodass die Nullgradgrenze über 2.000 Meter zu erwarten ist. Die Lawinengefahr ist weiterhin zu beachten.

Der Freitag bringt von Salzburg bis zum Burgenland wieder mehr Wolken durch starken Westwind und einige Regenschauer. Schnee fällt über 700 Meter Seehöhe. Im Westen und Süden ist es hingegen sonniger. Die Temperaturen fallen in den Bergen wieder und bewegen sich insgesamt erneut im Bereich von 0 bis 9 Grad Celsius.

Der Winter findet Ostösterreich (Bericht vom 15. Jänner 2012)

Während von Vorarlberg bis Salzburg in den letzten Wochen reichlich Schnee gefallen war, wähnte man sich in Ostösterreich im Frühling. Die Vögel zwitscherten wie im April und der Neusiedler See mag auch nicht zufrieren. Aber mit dem Wochenende kühlte es deutlich ab und am Freitag gab es die ersten Schneeflocken in Wien, was den Winter 2011/12 betrifft.

Am Montag beginnt das Wetter in Österreich über den Bergen und in Kärnten sonnig, sonst gibt es Wolken und teilweise gefrierenden Nebel. Im Norden und Osten können ein paar Schneeschauer niedergehen, großer Niederschlag ist aber nicht zu erwarten. der Wind ist kalt und lebhaft, vor allem im Donauraum. Die Temperaturen kommen nicht über minus 5 bis plus 2 Grad hinaus, in vielen Regionen gibt es Dauerfrost.

Das Wetter am Dienstag ist zweigeteilt. Von Vorarlberg bis Salzburg und Kärnten gibt es Sonnenschein, im Norden und Osten gibt es hingegen Schneeregen oder Schneefall. Dazu bläst weiterhin kräftiger und kalter Wind, der die Temperaturen noch kälter erscheinen lässt. Die Temperaturen reichen von minus 4 bis plus 5 Grad.

Der Mittwoch ist etwas milder und trocken, die Sonne setzt sich teilweise durch. Der kräftige Wind wird sogar stürmisch. Die Temperaturen steigen auf minus 1 bis plus 7 Grad, was man durch den Wind aber kaum merken wird. Der Donnerstag bringt die nächsten Niederschläge, wobei die Schneefallgrenze aber auf etwa 1.200 Meter Seehöhe steigt. Es gibt daher vor allem Regen und weiterhin den stürmischen Wind. Die Temperaturen reichen von plus 2 bis plus 9 Grad.

Am Freitag bleibt es windig und auch unbeständig. In Westösterreich schneit es, während in Ostösterreich die Sonne sich durchsetzen wird. Im Laufe des Tages sinkt die Schneefallgrenze auf Tallagen und es kann in ganz Österreich ein paar Schneeflocken geben. Die Höchstwerte erreichen noch 0 bis plus 7 Grad, sinken aber am Nachmittag auch in Ost- und Südösterreich.

Sonniger Süden, sonst sehr unbeständiger Jänner (Bericht vom 22. Jänner 2012)

Das Wetter in Österreich ist aktuell sehr unbeständig. Von ungewöhnlich milden Temperaturen bis zu eisigem Wind ist alles im Programmangebot enthalten, dass das Wetter sich einfallen lässt und mit diesem Mix geht es auch in der nächsten Woche weiter. Die einzig beständige Konstante dürfte der sonnige Süden sein.

Am Montag gibt es von Vorarlberg bis zur Steiermark und bis nach Oberösterreich dichte Wolken und Regen oder Schneefall. Die Schneefallgrenze wird sich im Bereich um 800 Meter Seehöhe einpendeln. Sonne gibt es von Osttirol bis zum Südburgenland und teilweise auch in Ostösterreich. Der Westwind ist weiterhin stark, lässt aber am Nachmittag nach. Die Temperaturen erreichen 1 bis 10 Grad plus und die Lawinengefahr bleibt sehr hoch.

Schon am Dienstag wechselt das Wetter deutlich und es wird spürbar kälter. Die Temperaturen erreichen nur minus 1 bis plus 5 Grad bei lebhaftem Wind aus Nordwest. In ganz Österreich kann es Schneefall geben, der bis in tiefe Lagen fällt, wobei wieder in Westösterreich der meiste Niederschlag erfolgen wird. Eher trocken kann es einmal mehr in Kärnten bleiben.

Das Wetter am Mittwoch bringt viele Wolken über dem Bergland und nördlich davon und Sonne in Südösterreich. Schnee kann von Innsbruck bis zum niederösterreichischen Mostviertel fallen, aber viel wird es nicht sein. Unangenehm bleibt der starke und kalte Nordwind. Die Temperaturen erreichen minus 5 bis plus 2 Grad, nur in Vorarlberg können auch plus 5 Grad möglich sein.

Freundlicher zeigt sich das Wetter in ganz Österreich am Donnerstag, aber der Schein trügt. Es gibt viel Sonnenschein, aber dazu einen eiskalten Wind aus nördlicher Richtung, der die Temperaturen noch kälter empfinden lässt, als sie sind. Und diese sind völlig unterschiedlich. In Vorarlberg wird man bis plus 7 Grad erreichen können, im nördlichen Niederösterreich sind minus 7 Grad das Höchste der Gefühle.

Mit dem Sonnenschein ist es am Freitag auch schon wieder vorbei und es beginnt bald zu regnen oder schneien. Nur im Süden bleibt es sonnig und trocken. Die Temperaturen bewegen sich in einem Bereich von minus 4 bis plus 4 Grad Celsius.

Kalt plus eisigem Wind (Bericht vom 28. Jänner 2012)

Bereits die letzten Tage samt Wochenende brachten tiefe Temperaturen, aber viel Sonnenschein nach Österreich und diese Wetter verstärkt sich in den letzten Tagen des Jänner und erst recht in den ersten Tagen des Februar 2012.

Am Montag gibt es wieder viel Sonnenschein, aber in manchen Tälern müssen sich erst die Nebelfelder auflösen. Danach ist es im Großteil Österreichs sonnig, aber es bleibt kalt bei Werten von minus 5 bis plus 4 Grad Celsius, wobei in Ostösterreich und auch im Norden der eisige Wind erhalten bleibt und die Temperaturen kälter empfinden lässt, als sie sind.

Schon am Dienstag wird es kälter mit minus 6 bis plus 1 Grad und weiterhin viel Sonnenschein. Die klaren Nächte sorgen für die tiefen Temperaturen am Morgen, dafür gibt es viele Sonnenstunden. Nur in Westösterreich können am Nachmittag Wolken aufziehen, die vereinzelte Schneeschauer bringen. Der eisige Wind bleibt im Donauraum und generell in der Osthälfte Österreichs erhalten.

Das Wetter am Mittwoch setzt dort fort, wo der Dienstag aufgehört hat. Im Westen kann es leichten Schneefall und einige Wolken geben, sonst viel Sonne und Temperaturen von minus 8 bis 0 Grad. Der Wind lässt etwas nach. Am Donnerstag bist es dann minus 11 bis minus 2 Grad mit wieder lebhaften und eiskalten Wind aus östlicher Richtung, wobei die Wolken sich mit der Sonne abwechseln. Im Süden und Westen kann auch etwas Schneefall einsetzen.

Am Freitag wird es noch kälter. Die Tageshöchsttemperaturen kommen über minus 13 bis minus 5 Grad nicht hinaus und dazu gibt es mehr Wolken und zeitweise Schneefall.

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