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Der Februar 2008: sehr mild und sonnig

Viel Sonne, wenig Niederschlag

Das Wetter im Februar 2008 in Österreich setzte mit dem ungewöhnlich milden Wetter fort, das sich schon im Jänner 2008 gezeigt hatte. Dass das Wetter auch winterfähig ist, zeigte sich an einem Wochenende in der Monatsmitte, als es selbst in Wien -8° Celsius hatte, innerhalb waren sogar bis zu -19° gemessen worden und selbst in Puchberg am Schneeberg in Ostösterreich waren -17° erreicht worden.

Sonniger Februar 2008 in Österreich

Wetterstatistik Österreich Februar 2008Doch schon eine Woche später gab es Rekordwerte der anderen Art: hätte man die Menschen gefragt, welcher Monat aktuell ist, so hätten sie aufgrund des Wetters eher April oder Mai gesagt und nicht Februar. Wolkenloser tiefblauer Himmel, strahlender Sonnenschein und Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius, lokal sogar darüber, waren tagelang keine Seltenheit.

Da der Februar schon sehr mild begonnen hatte, ist es daher kein Wunder, dass die langjährigen Durchschnittstemperaturen, die auf 30 Jahre Wetterdaten aus den Jahren 1970 bis 2000 basieren, klar überschritten wurden. Zwar wurde der Rekordfebruar 2007 nicht erreicht und im Schnitt lagen die Temperaturen vom Februar 2008 um etwa 1 - 1,5 Grad dahinter, aber dennoch lagen die Durchschnittstemperaturen bis zu 3 Grad über dem langjährigen Schnitt.

Lokal gab es neue Rekordtemperaturen für den Monat Februar. Am Innsbrucker Flughafen waren 20,6 Grad Celsius gemessen worden, auch die Grazer Universität hatte mit 20,5 Grad einen neuen Februar-Rekord erreicht. Die wärmste Temperatur überhaupt im Februar 2008 erreichte die steirische Gemeinde Weiz mit beeindruckenden 21,5 Grad Celsius.

Damit ist es kein Wunder, dass das Wetter in Österreich im Februar 2008 sehr trocken war. In Ostösterreich erreichte man gerade einmal 25 Prozent der normalen Niederschlagsmenge eines Februar. Den meisten Niederschlag verzeichnete man in Oberösterreich, aber auch in diesem Bundesland gab es nur 75 Prozent der normalen Niederschlagsmenge.

Im Gegenzug dafür gab es Sonne ohne Ende. Im Westen waren 200 Prozent der normalen Sonnenstundenmenge verzeichnet worden, selbst in St. Pölten, das die wenigsten Sonnenstunden im Februar 2008 verzeichnet hatte, lag man bei 125 Prozent - gemessen am langjährigen Schnitt.

Besonderheiten im Februar 2008

Bis zu 15 Grad im Schatten (Bericht vom 6. Februar 2008)

Der Jänner 2008 war bereits ein sehr milder Monat, doch das Wetter in Österreich bleibt vorerst sehr mild. Anfang Februar sind bis zu 15 Grad Celsius im Schatten gemessen worden, wobei die Stadt Salzburg nach Angaben der Wetterstationen Spitzenreiter ist.

Aber auch in vielen anderen Regionen Österreichs sind zweistellige Temperaturangaben keine Seltenheit. Dazu kommt ein milder Wind, der den Temperaturanstieg zusätzlich fördert, sodass man nicht den Eindruck gewinnt, dass es Februar ist. Vielmehr wähnt man sich schon im Frühling.

Diesen Eindruck haben auch viele Pflanzen gewonnen, die bereits zu blühen beginnen. Und genau das ist für PflanzenliebhaberInnen ein großes Problem, weil es kaum so mild bleiben wird. Sobald ein Kälteeinbruch erfolgt, frieren die Blüten wieder ab.

Und das kann in den nächsten Stunden schon passieren, denn es wird eine Kaltfront mit Schneefall bis in Tallagen angekündigt, doch schon in den nächsten Tagen gibt es wieder Föhn und zehn oder mehr Grad Celsius im Schatten. Dieses wechselhafte Wetter, das schon Ende Jänner festzustellen war, macht vielen Menschen große Probleme, besonders jenen, die mit dem Kreislauf ohnehin schon ihre Mühe haben.

Denn die Temperaturwechsel erfolgen sehr rasch und manche Menschen reagieren dann mit Schwindel, andere fühlen sich völlig übermüdet und antriebslos. Bis zum Wochenende wird sich jedenfalls das unbeständige und oft stürmische Wetter mit Böen bis zu 80 km/h nicht verabschieden.

Rutschige Straßen (Bericht vom 15. Februar 2008)

Nach den sehr milden Temperaturen in den letzten Tagen hat sich das Wetter in Österreich stark verändert. Schon heute gibt es von Salzburg ostwärts große Probleme auf den Straßen und Gehsteigen, weil die Luft stark abgekühlt hat und Nieselregen für Glatteis gesorgt hatte.

Diese Glatteisgefahr hat sich von Salzburg ostwärts bis in den Wiener Raum ausgedehnt und daher ist es vonnöten, sich sehr vorsichtig mit dem Auto zu bewegen. Dort, wo es keinen Nieselregen gibt, gibt es oft Nebel, der ebenfalls für Straßenglätte sorgt.

Die genannten Wetterbedingungen werden für den Norden und Osten Österreichs am Wochenende bestehen bleiben, weil kalte Luftströmungen von Norden in das Bundesgebiet eindringen. Zusätzlich wird das Temperaturempfinden durch den eiskalten Nordwind beeinflusst, sodass die Temperatur um 10 bis 15 Grad kälter wirkt, als sie in Wirklichkeit ist.

Problematisch könnten die Straßenverhältnisse auch für den Urlauberverkehr sein, denn mit diesem Wochenende kommt in Wien, Niederösterreich, dem Burgenland und in Vorarlberg die Familien wieder nach Hause, während in den anderen Bundesländern und einigen Nachbarstaaten die Semesterferien erst beginnen.

Von Vorteil ist dabei sicherlich, dass im Süden und Westen Österreichs die Wetterbedingungen günstiger vorhergesagt werden. Im Westen ist auch mit einigen Sonnenstunden zu rechnen, die es im Osten nicht geben wird.

Bis zu 20 Grad am Sonntag (Bericht vom 21. Februar 2008)

Der Februar 2008 war - mit Ausnahme des letzten Wochenendes - ungewöhnlich mild und das wird sich am kommenden Wochenende noch deutlich steigern. Seit Tagen ist es sehr trocken, besonders im Osten Österreichs und Temperaturen um die 10 Grad Celsius oder darüber sind keine Seltenheit gewesen.

Mit Samstag kommen aber noch wärmere Luftmassen in den österreichischen Raum und den Höhepunkt dieses "Frühlingseinbruches" wird es am Sonntag geben. Die Meteorologen rechnen für den Sonntag mit Spitzentemperaturen um die 20 Grad Celsius im Schatten.

Damit könnten manche Rekordwerte in einzelnen österreichischen Gemeinden fallen, was die Wetterdaten im Monat Februar betreffen. Der Sonntag könnte daher auch ein erster richtiger Frühlingstag sein, wenngleich es am Montag wieder abkühlen wird - allerdings auf ein Niveau um die 10 - 12 Grad Celsius, das für Februar immer noch zu mild ist.

Auch die Vorschau auf die nächste Woche zeigt, dass das Wetter ungewöhnlich mild bleibt. Zwar gehen die Temperaturen leicht zurück, aber der langjährige Durchschnitt wird sicher nicht bestätigt werden.

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