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Februar 2010: kalt und trüb

Februar 2010: kälter als der langjährige Schnitt

Wie schon im Monat Jänner 2010 zeigte sich das Wetter in Österreich im Februar 2010 von der kalten Seite, wobei dies aber nur bis etwa zur Monatsmitte zugetroffen hat. Auffällig war aber vor allem auch wieder die Zweiteilung in West und Ost.

Februar 2010 war kälter als im langjährigen Durchschnitt

Wetterstatistik Österreich Februar 2010Bis zur Monatsmitte gab es Norden und Osten Österreichs die schon im Jänner beständig erlebten kalten Temperaturen, während es im Westen doch hin und wieder föhnige Luftströmungen gab. Hatte es in St. Pölten, Wien oder Eisenstadt viele Tage lange durchgehend Minustemperaturen, so konnte man in Innsbruck, Bregenz und teilweise Salzburg leichte Plusgrade verzeichnen.

Der Süden mit Klagenfurt wie auch der Südosten mit Graz orientierte sich eher an Ostösterreich, wobei es manchmal, besonders in Kärnten, auch föhnigere Phasen gab, aber gerade im Klagenfurter Becken hielt sich der Nebel gerne auf und sorgte für kühle Temperaturen.

Geändert hat sich das Wetter in Österreich in der zweiten Monatshälfte, als milde Temperaturen vom Südwesten nach Österreich kamen und mit einem Schlag gab es selbst in Wien statt Minustemperaturen Werte um oder sogar über zehn Grad Celsius plus. Trotz dieser eher ungewöhnlichen Temperaturen ergab der Monatsschnitt, dass es in Österreich im Februar 2010 um 0,5 bis 2,5 Grad Celsius kälter war, als im langjährigen Schnitt. Die 0,5 Grad waren in Westösterreich ermittelt worden, die 2,5 Grad in Ost- und Südostösterreich.

Auch beim Niederschlag war der Februar sehr unterschiedlich zu charakterisieren. Gab es im Jänner in Ostösterreich viel Niederschlag, so blieb der Februar trocken. Es gab bestenfalls 50 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge. Gleiches kann man auch vielen Regionen in Westösterreich vermelden, einzig im Süden Kärntens gab es doppelt soviel Niederschlag als im langjährigen Schnitt. Damit bekam Kärnten spät aber doch die Schneemengen ab, die im Jänner im Norden gemessen wurden.

Bei den Sonnenstunden zeigt sich wiederum das Bild, dass Westösterreich wetterbegünstigt war. In Vorarlberg und Tirol erreichte man in etwa jenes Maß an Sonnenstunden, das für den Monat Februar typisch ist. Von Linz über St. Pölten, Wien, Eisenstadt bis Graz und Klagenfurt gab es aber oft Nebel, trübes Wetter und keine Sonne. Erst die letzten Februartage entschädigten ein wenig, denn gab es bestensfalls halb soviele Sonnenstunden, als üblich.

Besonderheiten im Februar 2010

Schnee und Wind (Bericht vom 1. Februar 2010)

In der Nacht auf den 1. Februar wurden viele Orte in Österreich wieder mit Neuschnee beglückt, auch wenn die Menge nicht so dramatisch groß war. Aber der Winter hat Österreich weiterhin fest im Griff und dazu kommt im Osten ein kalter Wind, der die Temperatur wieder kälter empfinden lässt, als sie ist.

Im Osten bleibt es zumindest bis zu Mittag dicht bewölkt und immer wieder kann es schneien, im Waldviertel sogar teilweise stark. Im Westen und Süden gibt es etwas Sonne, ehe gegen Abend von Westen her neue Wolken eintreffen und für Schneefall sorgen. Die Temperaturen bewegen sich in einem Bereich von minus fünf bis plus drei Grad, wobei die Plusgrade im Osten, die Minusgrade im Westen zu erwarten sind. Allerdings bläst im Osten wieder der Wind sehr stark, weshalb man von den Plusgraden wenig merken wird.

In der Nacht auf Dienstag gibt es dann einiges an Schneefall von Vorarlberg bis nach Niederösterreich. Der Schneefall klingt am Dienstag-vormittag ab, ab Mittag gibt es einiges an Sonne. Der Wind bleibt in Ostösterreich stark, die Temperaturen erreichen etwa minus vier bis plus drei Grad.

Ab Mittwoch wird das Wetter wärmer. Die Temperatur erreich Null bis plus sieben Grad und als Folge steigt die Schneefallgrenze auf 400 bis 900 Meter. Es gibt einiges an Wolken und als Folge Schnee in den Bergen und Regen in den tiefen Lagen, wobei man aufpassen muss, ob sich nicht regional Glatteis bilden kann. Trocken kann es im Süden bleiben, wo man bei etwas Sonne die wärmeren Temperaturen genießen könnte.

Bis zum nächsten Wochenende bleibt es mild mit Temperaturen von Null bis plus neun Grad. Es gibt abwechseln etwas Sonne und Regen, in höheren Lagen Schneefall.

Der Winter bleibt hartnäckig (Bericht vom 8. Februar 2010)

Den Menschen kann man es aber auch wirklich nicht recht machen. Jahrelang gab es zu warme Temperaturen im Jänner und Februar und man klagte über einen nicht mehr vorhandenen Winter und diesesmal gibt es die kalte Ausgabe, denn seit Dezember ist es in einem Durchgang - mit Ausnahme des Weihnachtstauwetters - kalt, windig und es gibt viel Schnee, vor allem in Ostösterreich.

Der Winter macht auch in der zweiten Februarwoche keine Pause und jene, die schon den Frühlung herbeisehnen, müssen sich in Geduld fassen. Heute Montag gibt es in den Niederungen wieder zähen Nebel und in Ostösterreich dazu kalten Wind. Die Temperaturen erreichen hier bestenfalls minus drei Grad Celsius, während in Westösterreich und auf den Bergen die Sonne lacht. Dort sind bis zu sechs Grad plus möglich.

Das Wetter am Dienstag ist nicht viel anders. Nebel von der Donau bis nach Klagenfurt, Sonne auf den Bergen. In Ostösterreich bläst ein eisiger Wind und es gibt hier die gleichen Temperaturen um die minus drei Grad, in Westösterreich, auch in Südösterreich können sich plus zwei, stellweise auch plus sechs Grad ausgehen.

Am Mittwoch stellt sich das Wetter um und es ist dicht bewölkt. Es kann etwas schneien, der Wind lässt deutlich nach. Die Temperaturen erreichen minus vier bis plus zwei Grad. Am Donnerstag wird der Schneefall sogar intensiver und es gibt Dauerfrost bei minus sieben bis minus ein Grad. Dazu hebt sich wieder ein eiskalter Wind, der in ganz Österreich zu spüren sein wird.

Der Ausblick zum Wochenende verändert die Wetterprognose nicht. Nach heutigem Stand der Dinge wird es auch am Freitag schneien, wenngleich nicht mehr so stark wie am Donnerstag. Der Wind bleibt eisig, lässt im Westen etwas nach, im Osten wird er weiterhin stürmisch sein. Die Temperaturen werden den Gefrierpunkt kaum überschreiten können.

Weiterhin zweigeteiltes Wetter (Bericht vom 14. Februar 2010)

Das Wetter in Österreich zeigt sich seit einiger Zeit zweigeteilt, weil mildere Luft Westösterreich erfasst, wodurch es in Vorarlberg und Tirol, teilweise auch in Salzburg und Kärnten einige zarte Plusgrade gibt, während von St. Pölten über Wien bis Eisenstadt und teilweise Graz die Temperaturen die Minuszone nicht verlassen wollen.

Hierfür liegt der Grund in dem kontinentalen Tief, das immer wieder kalte Luft vom Polar in südlicher Richtung über Österreich schiebt. So bleibt es auch in der kommenden Woche bei kalten Temperaturen um den Gefrierpunkt, während in Westösterreich fünf bis sieben Grad Celsius durchaus möglich sind. Auch beim Wind merkt man den Unterschied.

Während in Westösterreich ein leichter Föhn entstehen kann, bleibt der gleiche Wind in Ostösterreich eiskalt und lässt die Temperaturen kälter empfinden, als sie tatsächlich sind. Diese Wettersituation, die nun schon einige Wochen anhält, ändert sich erst zum Wochenende hin.

Zwar wird es am Samstag einen Kälteeinbruch geben, der sich in ganz Österreich bemerkbar macht und in den Bergen bis zu 30 Zentimeter Neuschnee bringen kann, aber ab Sonntag wird es mild und sonnig und zur Überraschung viele Menschen in Ostösterreich und Südostösterreich wird das sonnige Wetter auch dort zu erleben sein. Die Temperaturen steigen österreichweit am Sonntag auf fünf bis zehn Grad.

Milde Temperaturen und föhniger Wind (Bericht vom 21. Februar 2010)

Der Wunsch der Menschen, dass es endlich wärmer werden sollte, wurde offenbar erhört. Schon heute Sonntag steigen die Temperaturen spürbar und die Sonne strahlt in ganz Österreich. Dieses Wetter wird zwar, was die Sonne betrifft, nicht ganz auf die nächste Woche übertragen, aber die Temperaturen zeigen sich von der schon eher frühlingshaften Seite.

Sind es heute bis zu 9 Grad Celsius, die im Schatten gemessen werden können, so werden für den Montag 4 bis 11 Grad erwartet, wobei von Vorarlberg bis zum westlichen Niederösterreich Sonnenschein eingeplant ist. Im Süden kann es etwas regnen, im Osten wird es Nebel und Wolken und nur ab und zu ein wenig Sonnenschein geben.

Wechselhaft zeigt sich der Dienstag, bei dem es in Westösterreich und in Kärnten etwas Regen geben könnte. Nordösterreich ist bevorzugt und wird sich auf Sonne einstellen dürfen, während der Osten wieder mit dem Nebel zu kämpfen hat. Die Temperaturen bleiben mild bei 4 bis 13 Grad Celsius. Die Temperaturen hängen dabei aber auch von der Wirkung des föhnigen Windes ab. Je stärker sich dieser bemerkbar macht, umso wärmer wird es werden.

Der Mittwoch zeigt sich dann von der wechselhaften Seite und es wird weiter windig bleiben. Die Temperaturen sind im Bereich von 4 bis 12 Grad zu erwarten. Wolken überwiegen und es kann auch ein wenig regnen, das gilt auch für den Donnerstag und den Freitag, doch die Temperaturen sinken nicht. Sie werden zwischen 4 und 11 Grad am Donnerstag sowie 6 und 14 Grad am Freitag liegen.

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