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Wetter im Dezember 2011 in Österreich

Im Westen extrem feucht, im Osten trüb

Sehr unterschiedlich präsentierte sich das Wetter in Österreich im Monat Dezember 2011 und zwar vor allem im Hinblick auf den Niederschlag. Der November 2011 war der trockenste seit langer Zeit und in manchen Regionen überhaupt der trockenste, seit Beginn der regelmäßigen Wetteraufzeichnungen. Große Sorgen hatten daher die Skigebiete wegen des Weihnachtsgeschäftes, doch in Vorarlberg und in Tirol gab es nach weiterhin trockenem Dezemberbeginn im Anschluss Schnee in rauhen Mengen. Wie Schnee ausschaut, konnte man in Wien hingegen so gut wie gar nicht überprüfen.

Jede Menge Neuschnee in Westösterreich

Wetter im Dezember 2011 in ÖsterreichTatsächlich war in Westösterreich von Vorarlberg bis Salzburg, teilweise Oberösterreich und die Obersteiermark bis zu dreimal soviel Schnee und Regen vom Himmel gefallen, als in einem Dezember üblich. Damit war die Schneelage für den Wintertourismus mehr als gesichert und das Niveau für einen typischen Winter erreicht.

Ganz anders war die Lage von St. Pölten über Wien, Eisenstadt, Graz bis nach Klagenfurt, wo es nicht einmal die Hälfte es Niederschlages gab, der im Dezember üblich wäre. Als Gegenleistung gab es tagelange Hochnebel.

Bei den Temperaturen war der Dezember 2011 jedenfalls auf der wärmeren Seite und das betrifft vor allem wieder die Berge, wo es zum Teil deutliche Abweichungen zum langjährigen Schnitt gibt. In der ersten Dezemberwoche gab es fast schon sommerliche Werte, auch rund um Weihnachten wurde es sehr mild. Mild war es auch in den Niederungen, aber die Sonne blieb aus, was am Hochnebel lag. Mancherorts war nur ein Viertel der Sonnenstunden gemessen worden. Normalwerte erreichte man in Kärnten, wo der Niederschlag ausgeblieben war und der Hochnebel - sieht man vom Klagenfurter Becken ab - nicht so wirksam war.

Besonderheiten im Dezember 2011

Der Winter findet nun doch nach Österreich (Bericht vom 4. Dezember 2011)

Fast schon arbeitslos waren die Wetterexperten in den letzten Wochen, so stabil hatte sich in Mitteleuropa die Wetterlage dargestellt. Rekord-Trockenheit gab es auch in Österreich und auf den Bergen war perfektes Wanderwetter vorzufinden, während in den Tälern der Nebel vorherrschte. Dieses Wetter mit grünen Almen und herrlichem Sonnenschein endet nun aber und das Wetter stellt sich deutlich um.

Schon am Montag erreicht eine Kaltfront das Bundesgebiet, die von Nordwest hereinzieht und stürmischen Wind bringt. Die Schneefallgrenze befindet sich am Morgen noch auf 1.500 Meter Seehöhe, wird aber im Laufe des Tages auf auf 600 Meter sinken, wobei das vor allem für die Regionen vom Bodensee bis zum Salzkammergut gilt. Im Osten ist es zu Mittag noch sehr mild mit bis zu 10 Grad Celsius, ansonsten erreichen die Tageshöchstwerte nur noch Werte um die 2 Grad. Es gibt Regen in den Tälern, Schneefall auf den Bergen, aber auch sonnige Auflockerungen am Nachmittag.

Der Niederschlag wird am Dienstag häufiger, vor allem nördlich der Alpen. Nur im Osten und Süden kann es trocken bleiben, die Sonne zeigt sich hier aber auch nur selten. Die Temperatur liegt bei 0 bis 7 Grad je nach Sonne, wobei es stürmischen Wind geben wird und die Schneefallgrenze sinkt teilweise bis auf 300 Meter herab.

Die nächste Front erreicht Österreich am Mittwoch, aber es ist eine Warmfront, die die Temperaturen steigen lässt und es zeigt sich die Sonne. Doch dies nur bis zu den Mittagsstunden, dann kommen die nächsten Schnee- und Regenschauer. Trocken könnte wiederum der Süden bleiben. Die Temperaturen erreichen je nach Wolken, Sonne und Niederschlag 1 bis 8 Grad.

Am Donnerstag pendelt sich die Schneefallgrenze bei 1.000 Meter ein. Es gibt Werte von 2 bis 9 Grad und wieder einige trockene Phasen im Osten sowie Sonne im Süden. In Westösterreich sind weitere Schneefälle zu erwarten. Das gleiche Wetter ist für den Freitag zu erwarten, sodass in dieser Woche nach langem Warten in den Regionen von Vorarlberg bis Salzburg durchaus ein halber Meter bis Meter Neuschnee auf Höhen ab 1.000 Meter möglich sein könnte.

Unbeständiges Wetter mit Neuschnee oder Regen (Bericht vom 10. Dezember 2011)

Sehr trüb zeigte sich das Wetter am Wochenende in großen Teilen Österreichs und trüb beginnt auch die neue Woche, wobei sie im Gegensatz zu den trockenen Wochen des November einiges an Regen und Schnee zu bieten hat.

Der Montag bringt trübes Wetter mit vielen Wolken von Vorarlberg bis Kärnten als Folge einer Front, die von Italien nach Österreich zieht. Im Osten und Südosten kann es noch mitunter sonnige Abschnitte geben, aber ab Mittag zieht es auch hier zu. Im Westen und Südwesten beginnt es schon bald zu regnen, über 1.500 Meter zu schneien. Der Niederschlag erreicht bis zum Abend das gesamte Bundesgebiet und die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 500 Meter Seehöhe. Die Temperaturen bewegen sich je nach Sonne und Niederschlag zwischen 2 und 9 Grad Celsius.

Die Temperaturen bleiben auch am Dienstag im Bereich von 2 bis 9 Grad, aber der Niederschlag hört auf und es gibt einen Mix aus Sonne und Wolken. In Ostösterreich muss man sich auf lebhaften Wind einstellen, besonders im Donauraum. Der Mittwoch bringt einen Mix aus unterschiedlichen Wetterlagen. In den Tälern hält sich zäher Hochnebel, während es über den Bergen sonnig sein wird. Aber nicht lange, weil zu Mittag Wolken aufziehen und für Schneefall ab 1.500 Meter Seehöhe sorgen, darunter gibt es Regenschauer. Vor den Niederschlägen wird es föhnig. Die Temperaturen erreichen 4 bis 10 Grad Celsius, bei starkem Föhn auch milde 14 Grad.

Das Wetter am Donnerstag ist geprägt von einem Tief, das in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag Österreich erreicht. Es gibt Schneefall ab 1.000 Meter Seehöhe, wobei die Schneefallgrenze teilweise auch darunter sinken kann. Besonders der Süden, der in den letzten Wochen viel Trockenheit verzeichnet hatte, bekommt einiges an Schneefall ab, eher trocken wird es im Donauraum sein. Die Temperaturen bewegen sich im Bereich von 0 bis 6 Grad.

Unbeständig ist es auch am Freitag. Einerseits gibt es Föhnbildung und bis zu 10 Grad, andererseits kalte Temperaturen bei 0 bis 6 Grad und von Westen her weitere Wolken und Schneefall bis auf 600 Meter Seehöhe herab.

Wieder keine weißen Weihnachten im Flachland (Bericht vom 18. Dezember 2011)

Der Wind war das dominierende Thema des Wetters in den letzten Tagen und lebhaft, aber nicht mehr so stürmisch wird er auch in der neuen Woche. Es gibt einige Schneefälle, aber zum Heiligen Abend hin, der am Samstag stattfindet, steigen die Temperaturen mal wieder an und weiße Weihnachten in Wien oder Eisenstadt sind sehr unwahrscheinlich.

Am Montag präsentiert sich das Wetter in Österreich von seiner winterlichen Seite mit tiefen Temperaturen, lebhaften, kalten Wind und Schneefall von Vorarlberg bis Oberösterreich. Der Schneefall lässt gegen Mittag nach, einige Schneeschauer können aber auch am Nachmittag erfolgen. Die Temperaturen steigen nicht über minus 6 bis plus 2 Grad Celsius.

Sonnig beginnt der Dienstag, aber schon bald erreichen Wolken den Westen Österreichs und ziehen bis zum Abend bis in den Osten des Bundesgebietes. Die Temperaturen liegen bei minus 5 bis plus 3 Grad und der Wind bleibt lebhaft. Schneefall ist wieder von Vorarlberg bis zum Mostviertel zu erwarten.

Mit dem Mittwoch steigen die Temperaturen wieder, vor allem in Südösterreich kann man sich auf trockenes Wetter einstellen. Von Vorarlberg bis in den Wiener Raum gibt es Niederschlag und es kann auch Schneefall in tiefen lagen geben. Steigt die Schneefallgrenze auf etwa 400 oder 500 Meter Seehöhe, dann ist mit Schneeregen oder Eisregen zu rechenn und Glatteisgefahr droht in den Niederungen. Die Temperaturen liegen bei minus 3 bis plus 7 Grad.

Das Wetter am Donnerstag bleibt niederschlagsreich, aber die Schneefallgrenze steigt auf etwa 700 Meter Seehöhe. Das bedeutet, dass es in den Tälern und im Flachland regnen wird, auf den Bergen gibt es Schneefall. Die Temperaturen liegen ähnlich wie am Mittwoch bei minus 2 bis plus 6 Grad Celsius. Der Freitag bringt dann einen milden Westwind, der die Temperaturen spürbar steigen lässt. Mitunter klettern die Werte bis auf 11 Grad Celsius. Die Schneefallgrenze steigt auf 900 bis 1.700 Meter Seehöhe und der Schnee geht in Regen über und lässt immer mehr nach, sodass die trockenen Phasen überwiegen.

Am Samstag, den Heiligen Abend, kehrt der Niederschlag nach Österreich zurück, nur im Süden bleibt es trocken und sonnig. Die Schneefallgrenze ist vorerst noch bei etwa 1.000 Meter Seehöhe, sinkt aber zum Abend hin auf 500 Meter und möglicherweise gibt es auch ein paar Schneeflocken im Wiener Raum. Der Westwind ist kräftig und die Temperaturen liegen bei 0 bis 7 Grad, tagsüber im Osten und vor allem im Süden Österreichs auch bis zu 11 Grad.

Die Niederschläge gehen in der Nacht zum Sonntag, dem Christtag, weiter, hören am Sonntag aber auf und es wird trockener, aber auch kälter. Es gibt lebthaften Wind und Temperaturen um den Gefrierpunkt.

Trockenes Wetter zum Jahresende 2011 (Bericht vom 28. Dezember 2011)

Weihnachten war im Westen und Norden durchaus weiß ausgefallen, im Osten und Süden gab es hingegen keinen Schneefall, um für Weihnachtsstimmung zu sorgen. Dafür war der Wind stark bis stürmisch, weshalb die milden Temperaturen kaum als solche empfunden wurden.

Die neue Woche beginnt wettermäßig am Montag im Osten mit etwas Regen, von Westen her setzt sich immer mehr die Sonne durch. Der Wind ist lebhaft und wird vor allem am Nachmittag spürbar sein. Die Temperaturen erreichen je nach Sonne 1 bis 8 Grad Celsius.

Die Sonne bleibt auch am Dienstag ein Thema und es setzt sich Hochdruckeinfluss durch. Allerdings bekommt man davon in den Niederungen im Osten und Süden wenig mit, weil sich der Hochnebel hartnäckig halten wird. Die Temperaturen erreichen 0 Grad in den nebeligen Niederungen bis 10 Grad in Föhngebieten mit viel Sonne, auch auf den Bergen gibt es einen deutlichen Temperaturanstieg.

Ähliches Wetter gibt es am Mittwoch mit Nebel in den Tälern und hartnäckigen Hochnebel im Osten und Süden Österreichs sowie viel Sonne im Bergland von Vorarlberg bis Oberösterreich. Die Temperaturen bleiben mit 0 bis 8 Grad Celsius ähnlich, der Wind ist schwach. Der Donnerstag bleibt vorerst noch sonnig, aber von Nordwesten ziehen Wolken nach Österreich, die rasch dafür sorgen, dass die Temperatur fällt. Es beginnt zu regnen und die Schneefallgrenze sinkt auf 400 Meter Seehöhe. Die Temperaturen sind mit 1 bis 6 Grad daher auch gedämpfter.

Der Schnee- und Regenschauer hört am Freitag zwar rasch auf, aber neue Wolken kommen aus Nordwest und bringen die nächsten Niederschläge. Die Temperatur bleibt bei 0 bis 6 Grad und das unbeständige Wetter setzt sich fort.

Übersicht der Unterseiten

Neuschnee (Dez 11)

Bericht über den ersehnten Neuschnee, der nach der langen Trockenheit in Westösterreich Einzug hält.

Unbeständig + Schnee (Dez 11)

Das unbeständige Wetter im Dezember 2011 mit Schneefall, Regenschauer, aber auch Föhn.

Weihnachtswetter (Dez 11)

Wetter in der Weihnachtswoche 2011, das Schneefall bringt, aber kurz vor dem Heiligen Abend auch Tauwetter.

Sonne und Niederschläge (Dez 11)

Das unbeständige Wetter zum Jahresende 2011 mit Sonne auf den Bergen mit nachfolgenden Wolken und Niederschlägen.

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