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August 2010: viel zu feuchter Monat

Viel zu feuchter August 2010

Das Wetter im Monat August brachte einige sehr warme Tage, aber auch viel Niederschlag und teilweise zweigeteiltes Wetter. Das zeigt sich bei den Temperaturen, denn im Westen Österreichs lag man im Schnitt um etwa ein Grad unter dem langjährigen Durchschnitt, aber auch im Osten Österreichs lag man unter der durchschnittlichen Marke. Die Statistik, die die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte veröffentlicht hatte, weist zum Beispiel aus, dass es auf der Hohen Warte selbst erstmals seit 2002 keinen einzigen Tag im August mit über 30 Grad Celsius gab.

Extrem feuchter August 2010 in Österreich

Wetterstatistik Österreich August 2010Wärmer verlief der August 2010 im Süden, teilweise aber auch in Oberösterreich und im westlichen Niederösterreich. Gerade in Kärnten, Osttirol und der südlichen Steiermark lag man knapp über dem durchschnittlichen Wert, der für einen August typische wäre.

Ausgewiesen feucht verlief der Monat August 2010 in Österreich. Heftige Gewitterzellen brachten intensiven Regen und die letzten Tage lieferten sogar Schneemengen, die selbst für Österreich ungewöhnlich sind. Man hat schon so manche kühle Phase im August erlebt, aber dass an einem Tag gleich 40 cm Neuschnee in den Bergen gemessen werden, kommt doch eher selten vor.

In Eisenstadt wurden neue Rekordmengen an Regen gemessen, für die die schweren Gewitter Mitte des Monats verantwortlich waren. Doch die ermittelten 255 Liter pro Quadratmeter erscheinen gering, wenn man sich die Arlbergregion anschaut, wo es gleich 450 Liter im August geregnet hatte. Überhaupt war der August der fünftfeuchteste August in einer Beobachtungsreihe von 150 Jahren.

So wie bei den Temperaturen verhielt es sich auch bei den Sonnenstunden. Im Westen Österreichs erreichte man teilweise nur 70 Prozent der üblichen Sonnenstunden für August, im Süden und in Teilen von Oberösterreich und Niederösterreich kam man auf etwa jene Sonnenstunden, die für den Monat typisch sind.

Besonderheiten im August 2010

Unbeständiges Sommerwetter (Bericht vom 1. August 2010)

Die große Hitze, die im Juli 2010 noch gegeben war, ist vorbei und hat sich durch ein unbeständiges Wetter ablösen lassen. Der August 2010 beginnt sehr warm mit Temperaturen bis zu 30 Grad, die heute Sonntag erreicht werden und in der Osthälfte Österreichs gibt es diese auch am Montag, doch dann wird es wieder kühler.

Erholsam haben viele Menschen die Abkühlung empfunden, die von 36 Grad bis zu 15 Grad hinuntergeführt haben. Der starke Wind und der intensive Regen waren zwar nicht mit großer Begeisterung empfangen worden, doch brauchten die Menschen ein paar kühle Tage zum Durchatmen. Zum Wochenende hin wurde es wieder schön und sogar sommerlich warm. Der Sonntag bietet 24 bis 31 Grad und viel Sonnenschein, Gewitter bleiben die Ausnahme.

Am Montag gibt es sogar bis zu 33 Grad, allerdings nur in Ostösterreich. Denn schon in den Morgenstunden klopft die nächste Kaltfront in Vorarlberg an und bringt Regenschauer und Gewitter. Diese ziehen im Laufe des Tages von West nach Ost, sodass die Temperaturen in Vorarlberg kaum mehr als 18 Grad erreichen, in Oberösterreich etwa 25 und in Niederösterreich, in Wien und dem Burgenland bis zu 32 oder 33 Grad. Dazu bläst im Osten sehr starker Wind aus Südost, der aber auf West dreht.

Der Dienstag bringt dann trübes und kühles Wetter mit 14 bis 21 Grad und Regen, der lokal auch intensiv ausfallen kann. Der Nordwestwind bleibt kräftig und das Wetter erinnert wenig an einen Hochsommer. Mit dem Regen ist es am Mittwoch vorbei und es kommt wieder die Sonne zum Vorschein. Aber sie wird die Temperaturen nicht sehr schnell erhöhen können - mehr als 15 bis 24 Grad sind nicht drin, wobei der Südosten Österreichs die höchsten Werte erzielen wird.

Unbeständig geht es weiter: der Donnerstag bringt in ganz Österreich schönes Sommerwetter mit 20 bis 29 Grad, der Osten erlebt dies mit bis zu 28 Grad auch am Freitag, doch die nächste Kaltfront zieht von Westen her ins Land. Der Wechsel von hochsommerlichem Wetter und kühlem, fast herbstlichen Wetter erfolgt sehr rasch und eine stabile Wetterlage ist nicht in Sicht.

Wieder Dauereinsatz für die Feuerwehr (Bericht vom 6. August 2010)

Das Bundesland Vorarlberg hat seinen Bedarf an Regen mehr als erfüllt. Schon im Monat Juli 2010 war mehr als doppelt soviel Regen gefallen, als in einem Juli üblich ist und hauptverantwortlich dafür waren immer wieder durchziehende Kaltfronten, die in Vorarlberg, teilweise auch in Tirol für Starkregen gesorgt hat, während in Ostösterreich noch die Hitze regierte.

Zwar kam die Abkühlung mit heftigen Unwetttern auch in die anderen österreichischen Bundesländer, doch der Regen tobte sich am intensivsten im westlichesten Bundesland von Österreich aus, sodass Keller ausgepumpt werden mussten, Straßen mussten gesperrt werden, weil Unterführungen mit Wasser gefüllt waren und Bächer wurden zu reissende Ströme.

Seit Mitte Juli 2010 gibt es fast im Wochenintervall solche Ereignisse in Vorarlberg und das letzte war der gestrige Donnerstag, als die angekündigte Kaltfront durch Österreich zog. Es donnerte auch in Wien heftig und begann zu regnen, starken Regen gab es von Bregenz bis Eisenstadt, aber was sich in Vorarlberg abspielte, gab es sonst nirgends in Österreich. In manchen Regionen des Bundeslandes wurden 165 Liter Regenwasser auf den Quadratmeter gemessen und das binnen 24 Stunden.

Eine solche Regenmenge reicht normalerweise schon aus, um Bäche und Flüsse zum Überlaufen zu bringen, angesichts der starken Regenfälle der letzten Wochen war der Boden vielerorts aber schon so gesättigt, dass eine Aufnahme von weiterer Flüssigkeit kaum mehr möglich war.

Und wieder mussten die Truppen der Feuerwehren ausrücken, um sich gegenseitig zu helfen, Keller auszupumpen, Straßen zu sichern und gegen Muren anzukämpfen. Besonders stark war der Regen am Bödele ausgefallen, wo die genannten 165 Liter pro Quadratmeter gemessen wurden, doch im ganzen Bundesland gab es heftige Niederschläge. Bahnstrecken mussten gesperrt werden, Landesstraßen waren wegen Murenabgänge unterbrochen. Entlastung wird es erst heute im Laufe des Tages geben, weil der Regen aufhören wird und das Wetter auftrocknet.

Viele Keller überflutet (Bericht vom 8. August 2010)

So heiß die erste Julihälfte 2010 war, so feucht wurde es danach, wobei vor allem das Bundesland Vorarlberg mehrfach von Hochwasser heimgesucht wurde. In den letzten Tagen verlagerten sich intensive Regenfälle in den Osten, wobei vom Waldviertel über das Weinviertel in Niederösterreich bis über Tschechien zur Grenze von Deutschland und Polen Starkregen und extreme Niederschlagsmengen gemessen wurden.

An der Grenze zwischen Deutschland und Polen ist sogar ein Damm gebrochen und es kamen Menschen in den Fluten um. Bäche, die sonst 30 cm hoch sind, wurden zu Flüsse mit drei Meter Höhe. Dämme sind in Niederösterreich zwar nicht gebrochen, doch die Situation war schlimm genug.

Zumindest 100 Gebäude standen im Einzugsgebiet von Zellerndorf im Bezirk Hollabrunn unter Wasser, weil die Pulkau über die Ufer getreten war. Hunderte Einsatzkräfte versuchten zu helfen, wo sie nur konnten, aber die starken Regenfälle hatten den Boden so aufgeweicht, dass dieser nichts mehr aufnehmen konnte. Bei Hügel bestand die Gefahr, dass weiteres Wasser auf die Gemeinden und ihre Häuser zukam.

Deshalb musste auch Katastrophenalarm gegeben werden, um schnellstmöglich helfen zu können. Ähnliche Situationen gab es im Bezirk Korneuburg und im Waldviertel bei Mold. Die anhaltenden starken Regenfälle haben Bäche zu reißende Flüsse werden lassen und setzten Keller und andere Gebäude oder Gebäudeteile unter Wasser. Das Wasser war so schnell gekommen, dass man nur mit Mühe das Notwendigste aus den unteren Bereichen hat retten können.

Allerdings haben die Regenfälle nun aufgehört und für den Sonntag ist sonniges Wetter vorhergesagt, auch wenn es noch ein paar Wolken gibt. Damit können die Aufräumarbeiten fortgesetzt werden.

Heiß im Osten, kalt im Westen (Bericht vom 9. August 2010)

Ereignisreich ist der August 2010 bisher verlaufen und brachte Hochwasser in Vorarlberg im Westen Österreichs und auch in Niederösterreich im Osten. Die nächsten Tage werden laut aktueller Prognose sehr unterschiedlich verlaufen, denn es gibt zwischen Westösterreich und Ostösterreich große Temperaturunterschiede.

Der Montag startet in unbekehrter Form, denn in Westösterreich gibt es Sonnenschein und Temperaturen bis 28 Grad im Schatten, während in Ostösterreich bis zu den Mittagsstunden einige Regenschauer durchziehen können und viele Regionen nur 20 Grad erreichen. Am Nachmittag sind 24 Grad auch möglich, der Wind ist am Vormittag im Donauraum noch kräftig, lässt dann aber nach.

Am Dienstag gibt es generell schönes Sommerwetter mit viel Sonne und Temperaturen erreichen 21 bis 29 Grad im Schatten. Gewitter sind über dem Alpenhauptkamm möglich. Am Mittwoch beginnen sich die Wetterverhältnisse schon zu ändern. Die Gewittertätigkeit wird stärker und betrifft Westösterreich bis zur Linie Salzburg-Kärnten und hier gibt es Tageshöchsttemperaturen von 20 bis noch 28 Grad, im Osten bleibt es heißt mit bis zu 31 Grad.

Der Donnerstag zeigt sich dann sehr unbeständig und es gibt in Westösterreich einige kräftige Regenschauer und Temperaturen um 20 Grad, im Osten sind die sonnigen Stunden viel häufiger anzutreffen und es bleibt heißt bei bis zu 31 Grad. Je nach Gewitter- und Wolkenlage kann es von Vorarlberg bis Oberösterreich auch 28 Grad bekommen, aber die kühleren Werte sind wahrscheinlicher.

Noch stärker wird der Temperaturunterschied am Freitag. Weitere Gewitter ziehen durch Österreich und bringen in Vorarlberg und Tirol viel zu kühle 17 Grad, während man in Ostösterreich bei 31 Grad schwitzt.

Überschwemmungen und Blitze im Sekundentakt (Bericht vom 14. August 2010)

Schon der Vormittag brachte Kärnten und Teilen der Steiermark am gestrigen Freitag heftige Gewitter und Überschwemmungen. Die Gewitterzone hatte sich aus Slowenien nach Norden bewegt und 150 Feuerwehrleute waren alleine in Kärnten im Einsatz, um Keller vom Wasser zu befreien und Straßen zu bereinigen.

Dies war aber erst der Anfang des Tages. Schon am Nachmittag bekam Kärnten eine zweite Gewitterfront geliefert und wieder gab es heftige Blitze und starken Regen und wieder war der Osten des Bundeslandes am stärksten betroffen. Die Gewitter zogen zwar auch Richtung Steiermark, änderten dann aber die Richtung und zogen nach Ungarn in den Osten ab. Dort bauten sich noch stärkere Gewitterzonen auf und die Richtung wurde neuerlich gewechselt, denn nun wurde ein Nordwestkurs eingeschlagen.

Über das Mittelburgenland und das südliche Niederösterreich zogen die Gewitterwolken rasch nach Wien. In Eisenstadt wurden alleine in einer Stunde 61 Liter Regenwasser pro Quadratmeter gemessen und in vielen anderen burgenländischen Gemeinden erreichte man ähnliche Werte. Während im Burgenland die Keller ausgepumpt wurden, bekam Wien seine Ladung ab. Starkregen, Sturmböen und Blitze im Sekundentakt sowie hefte Donnerschläge waren die Folge.

Abgebrochene Äste blockierten den Straßenverkehr, die Wiener Linien mussten ihren Betrieb einstellen, weil Unterführungen nicht mehr passierbar waren und die Äste auf den Schienen lagen und das Sicherheitsrisiko war zu hoch. In Simmering standen die Menschen zum Teil bis zu den Hüften im aufgestauten Wasser, Autos blieben in den überfluteten Straßen hängen, beispielsweise auf der Simmeringer Hauptstraße auf Höhe des Zentralfriedhofs. Der Flughafen Wien-Schwechat musste überhaupt gesperrt werden.

Die Gewitter blieben aber sehr aktiv und die ersten Zonen verließen Wien, um Richtung Wald- und Weinviertel weiterzuziehen. Damit war das Unwetter in Wien noch nicht vorüber, denn es folgten weitere Zonen, die davor das Burgenland und das südliche Niederösterreich heimgesucht haben.

Hunderte Feuerwehrleute waren im Dauereinsatz, um die Schäden zu beheben, das Wasser abzupumpen und Straßen wieder passierbar zu machen. Die Folge dieser Unwetter ist aber eine hohe Luftfeuchtigkeit und für Ostösterreich sind wieder Temperaturen um die 28 bis 30 Grad angesagt - das ist die optimale Wetterküche, um weitere Gewitter entstehen zu lassen, die auch heute Samstag angekündigt sind.

Sonne und Gewitter im Wechsel (Bericht vom 15. August 2010)

Vor einem Jahr gab es schwere Unwetter in großer Zahl, die besonders die Oststeiermark und das Südburgenland betroffen haben. Viele haben die Bilder vom überschwemmten Güssing noch vor Augen. Ein Jahr später zeigt sich der August erneut von der gefährlichen Seite, denn heftige Unwetter haben von Kärnten bis zum nördlichen Niederösterreich für große Probleme gesorgt.

Dieses instabile Wetter, das durch den Mix von hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit geprägt ist, bleibt vorerst erhalten. Heute Sonntag gibt es vielerorts extrem hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 80 Prozent, manchmal sogar darüber. Dazu kommt in der Osthälfte Östereichs ein Föhn, der die Temperaturen auf 24 bis 31 Grad steigen lässt, während es im Westen und Südwesten nicht mehr als 18 bis 23 Grad gibt. Vor allem der Föhnwind, der als Föhnsturm in Ostösterreich wirken kann, ist ein großes Thema.

Prägend für die letzte Woche waren die Temperaturunterschiede, bei denen in Westösterreich viel niedrigere Werte erreicht wurden als im Osten. Das bleibt vorerst auch so. Im Westen gibt es am Montag nur um die 15 Grad im Bregenzer Wald und bis zu 28 Grad im Burgenland. Es bläst lebhafter Westwind und über den Alpen bilden sich einige Gewitter. Ansonsten gibt es einen Mix aus Sonne und Wolken, die Sonne zeigt sich im Osten am häufigsten.

Der Dienstag ist ein regnerischer Tag, denn von Vorarlberg bis Oberösterreich gibt es einiges an Regen, im Osten ist der Vormittag noch trcken, doch am Nachmittag setzt auch hier Regen ein, teilweise sind auch Gewitter möglich. Die Temperaturen gehen auf 17 bis 25 Grad zurück.

Am Mittwoch wird es wärmer und sonniger mit 22 bis 28 Grad, wobei man am Nachmittag mit ein paar gewittrigen Regenschauern rechnen muss. Auch am Donnerstag gibt es einiges an Sonne, aber die Wolken werden wieder vermehrt erscheinen. Die Temperaturen liegen im Bereich von 20 bis 29 Grad und erneut gibt es an den Nachmittagen über dem Bergland ein paar Gewitter. Der Freitag zeigt sich sommerlich mit 24 bis 31 Grad, die Gewittergefahr geht zurück.

Kaltfront zwischen zwei Hochs (Bericht vom 22. August 2010)

Das Wochenende hat die versprochenen Sonnenstunden und heißen Temperaturen gebracht, die in vielen Teilen Österreichs schon sehnlichst erwartet worden waren. In Vorarlberg war es oft im Monat August 2010 zu kühl gewesen und sind warme Sonnentage eine willkommene Abwechslung. Von Innsbruck bis Wien sind die Temperaturen auf bis zu 30 Grad gestiegen, in Vorarlberg sind es angenehme 24 bis 25 Grad geworden.

Dieses heiße Sommerwetter bleibt am Montag erhalten, doch am späteren Nachmittag, spätestens am Abend erreicht eine Kaltfront den Westen Österreichs. Die Temperaturen klettern auf heiße 26 bis 33 oder gar 34 Grad Celsius und in der Osthälfte Österreichs kann es zudem föhnig werden. Die Kaltfront zeiht aber rasch über Österreich und bringt heftige Gewitter und die Gefahr von Unwetter ist groß. Noch am Montag wird die Front von Vorarlberg bis nach Oberösterreich gelangen.

Werden es am Montag bis zu 34 Grad werden, so liegen die Tageshöchsttemperaturen am Dienstag bei 22 Grad, es können regional aber auch nur 15 Grad sein, denn die Front zieht weiter nach Osten und bringt starken Westwind, der den föhnigen Südostwind ablösen wird und es gibt ergibigen Regen, der zusätzlich für Abkühlung sorgt. Im Osten kann man sich am Vormittag noch ein paar Sonnenstunden erwarten, spätestens zu Mittag ist damit aber Schluss und die markante Abkühlung setzt ein.

Der Mittwoch bringt am Vormittag noch etwas Regen und einige Wolken, aber gegen Mittag setzt sich die Sonne wieder durch. Es bleibt beim starken Westwind und trotz Sonnenstunden werden die Temperaturen kaum über 17 bis 24 Grad steigen können. Aber schon der Donnerstag lässt die Temperaturen deutlich ansteigen. Mit Werten von 20 bis 30 Grad ist die Bandbreite zwar groß, das sommerliche Wetter aber auf alle Fälle wieder zurückgekehrt.

Auch am Freitag gibt es starken Westwind, der aber nicht verhindern kann, dass die Temperaturen weiter ansteigen. Man kann mit 26 bis 32 Grad rechnen, nur im Osten können sich ein paar Quellwolken zeigen. Insgesamt wird es eine heiße Woche, die aber von einer starken Kaltfront unterbrochen wird.

Der Herbst zeigt sich das erste Mal (Bericht vom 29. August 2010)

Die angekündigte Abkühlung hat Österreich voll erfasst und Temperaturen von 30 Grad gehören wohl nun bis zum nächsten Sommer der Vergangenheit an, es sei denn der September wird ein sehr warmer Monat werden. Schon der heutige Sonntag schaffte es regional nur noch knapp über 20 Grad Tageshöchsttemperatur, in den meisten Städten sind eher 18 bis 19 Grad gemessen worden.

Doch das ist erst der Anfang der Herbstdemonstration, die nun ins Haus steht. Denn der Montag erinnert stark an den Herbst mit viel Regen, vor allem am Vormittag. Am Nachmittag lockert es im Osten und Südosten etwas auf, nördlich des Alpenhauptkammes wird es weitere Regenschauer geben. Die Temperaturen sinken weiter auf 9 bis 17 Grad, wobei die 17 Grad je nach Sonne im Osten und Südosten zu erwarten sind. Die Schneefallgrenze sinkt auf 1.500 Meter und es weht ein kräftiger, zum Teil böiger Wind.

Der Dienstag setzt dort fort, wo der Montag aufgehört hatte, allerdings verlagert sich der Regen in den Osten. Regnen kann es in ganz österreich, zum Teil auch intensiv. Nur der Süden kann die eine oder andere Sonnenstunde erwarten. Dort sind bis zu 15 Grad möglich, wenn sich Nordföhn bildet auch 19 Grad. Ansonsten werden die Temperaturen nicht über 8 bis 14 Grad hinauskommen, dazu weht weiterhin starker Wind, der die Temperaturen noch kühler wirken lässt.

Am Mittwoch ist diese Wetterphase beendet und es setzt sich immer mehr die Sonne durch. Dennoch kann es vor allem in Westösterreich noch ein paar Regenschauer geben. Die Temperaturen steigen auf 13 bis 21 Grad, der Wind bleibt lebhaft, kann in den Morgenstunden auch stürmisch sein. Die Nullgradgrenze steigt wieder über 2.000 Meter Seehöhe.

Die Sonne ist auch am Donnerstag im Mittelpunkt und die Temperaturen klettern auf 16 bis 23 Grad. Der Wind lässt nach, nur im Osten kann er sich noch lebhaft zeigen. Diese Wettersituation bleibt auch am Freitag erhalten und man kann mit 18 bis 25 Grad Celsius rechnen. Am Nachmittag können sich aber ein paar Regenschauer bilden.

Bis zu 40 cm Neuschnee innerhalb von 24 h (Bericht vom 31. August 2010)

Dass es in Österreich in den letzten Augusttagen empfindlich kalt wurde, braucht nicht weiter ausgeführt zu werden - Temperaturen um oder unter 15 Grad Celsius sind Ende August auf jeden Fall zu kalt und der Regen und Wind tun ihr übriges. Wie ungewöhnlich die Folgen der Kaltfront sind, die Österreich erreicht hatte, zeigen aber die Berge.

Denn die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) auf der Wiener Hohen Warte hat durch ihre österreichweiten Messstationen erhoben, dass vor allem in Salzburg und in Tirol auf den Bergen bis zu 40 cm Neuschnee alleine am heutigen Dienstag gemessen wurden. Und dabei sind diese Messungen am frühen Nachmittag erfolgt, also können noch einige Zentimeter hinzukommen. Schnee in den Bergen Ende August ist nicht so wirklich sensationell, aber 40 cm an einem Tag gibt es recht selten.

Zuletzt, so wurde in der Statistik erhoben, war dies im Jahr 1995 der Fall, als ebenfalls in den letzten Tagen des August starker Schneefall in den höheren Lagen eingesetzt hatte. Aber das ist immerhin schon 15 Jahre her. Natürlich ist ein solcher früher Wintereinbruch in den Bergen eine Wohltat für die Gletscher, die in den letzten Jahren stark an Fläche eingebüßt haben. Aber viel sagt dies noch nicht aus, denn frühe Wintereinbrüche hatte es auch in den letzten Jahren mehrfach gegeben. Die Skigebiete freuten sich auf eine lange Saison und dann kam der sehr milde Herbst und der Schnee war dahin.

Daher ist auch das kalte Wetter der letzten Tage kein Indiz für einen frühen Winter. Vielmehr wird in den nächsten Tagen mit Temperaturen bis zu 25 Grad Celsius gerechnet, was man sich beim aktuellen Wetter kaum vorstellen kann, doch bis zum eigentlichen Winter ist es noch viel Zeit. Die 30 Grad-Marke wird man aber wohl so schnell nicht mehr erleben, es sei denn, der September liefert noch ein paar heiße Tage nach.

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