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Wetter im August 2017

Sehr warmer Augustmonat

Nachdem es in der zweiten Junihälfte die erste richtige Hitzewelle gab, wurde dieser Intervall von sehr heißen und zum Teil auch sehr trockenen Tagen fortgesetzt und lieferte insgesamt fünf, manche sprachen auch von sechs Hitzewellen in Österreich. Die Folge war, dass es bis August richtig heiß war und die Wetterstatistik bestätigte dies auch.

Denn laut ZAMG gab es den fünftwärmsten August seit Beginn der Aufzeichnungen und lag fast zwei Grad über den durchschnittlichen Temperaturen, die es in Österreich im Hochsommermonat August geben sollte.

Temperatur im August 2017

Das große Thema waren die Hitzewellen. Es hat immerhin dazwischen auch kühlere Tage zum Durchlüften gegeben, aber im Durchschnitt lag die Temperatur im Monat August 2017 um 1,9 Grad über jenen Durchschnittswerten, die im August langfristig gegeben sein sollten. Der höchste Wert wurde am 3. August mit 38,9 Grad Celsius in der Wiener Innenstadt gemessen.

Die Abweichungen bei den Temperaturen waren in ganz Österreich gemessen worden. In Ehrwald in Tirol war sie mit 3,3 Grad am höchsten, im östlichen Weinviertel und im Süden der Steiermark an der Grenze zu Slowenien waren auch 2,5 bis 2,9 Grad Abweichung gemessen worden. Auch bei den heißen Tagen ließ sich das Temperaturplus ablesen. Ein heißer Tag (oder auch Hitzetag) ist gegeben, wenn die Temperaturen über 30 Grad Celsius ansteigt und solche Tage waren je nach Region zwei- bis dreimal so oft gezählt worden als im August üblich.

Niederschlag im August

Beim Niederschlag kann man österreichweit gar keinen Trend nennen, weil es sehr unterschiedliche Werte und Abweichungen gab. So fehlten im Waldviertel und Weinviertel sowie auch im Nordburgenland wieder einmal große Mengen an Niedreschlag. Zum Teil war nur die Hälfte des Regens gefallen, der im August üblich wäre, manche Regionen hatten ein moderateres Minus von 25 Prozent. Auch in Vorarlberg gab es um 25 bis 40 Prozent weniger Regen als üblich.

Ganz anders sah es rund um den Alpenhauptkamm aus. Denn von den Ötztaler Alpen bis zum Wechselgebiet gab es zum Teil doppelt so viel Regen als im August üblich. In Oberösterreich wiederum gab es ziemlich exakt die Regenmenge, die man auch für diesen Monat hat erwarten können.

Es waren also völlig unterschiedliche Szenarien. Wenn man ganz Österreich berücksichtigt, gab es einen Überschuss an Niederschlag von sechs Prozent, doch dieser Wert ist wenig hilfreich, weil die Regionen sehr verschiedene Regenmengen gemeldet haben.

Sonnenstunden im August

Der August bot den sonnenhungrigen Menschen viele Sonnenstunden. Im Durchschnitt gab es um 20 Prozent mehr als im August üblich, allerdings gab es auch wieder regionale Unterschiede. Im Rheintal und im Tiroler Unterland sowie ostwärts davon waren bis zu 30 Prozent mehr Sonnenstunden gemessen worden, während in anderen Regionen die Sonnenbilanz ausgeglichen erfolgt war.

Datenquelle: https://www.zamg.at



[Infoplattform Wissenswertes / 1. September 2017]

Siehe auch
Wetterberichte 2017

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