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Wetter im August 2013 in Österreich

Viele Sonnenstunden samt Temperaturrekord

Der Monat August 2013 brachte Österreich einen weiteren sehr warmen Sommermonat, der es in einer Messreihe ab 1767 auf Platz zehn im Ranking brachte. Auffällig waren auch die vielen Sonnenstunden, die gemessen wurden und auch der Temperaturrekord ist ein Thema, auch wenn der nicht so vielen Menschen gefallen hat.

Erstmals über 40 Grad im Schatten und sehr viele Sonnenstunden im August 2013

Wetter im August 2013 in ÖsterreichBei den Temperaturen lag der August 2013 um 1,3 Grad über dem langjährigen Durchschnitt und mit 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg wurde auch erstmals in Österreich die Marke von 40 Grad Celsius im Schatten übertroffen. An diesem 8. August 2013 erreichten mit Neusiedl/See und Güssing weitere Messstationen in Ostösterreich Werte um oder über 40 Grad.

Auch die Sonnenstunden waren mit 17 % öfter vertreten als im August üblich. Besonders lange und intensiv hatte sich die Sonne von Kärnten über die südliche Steiermark bis zum Burgenland gezeigt. In diesen Regionen war das Problem der Dürre auch weiterhin ein Thema, das aber auch viele andere Regionen weiterhin präsent war. Manche Almwiesen staubten vor Trockenheit, in Wien waren die nicht gegossenen Wiesen gelb statt grün und von Niederösterreich über das Burgenland bis nach Kärnten war Wasser dringend notwendig.

Und der Niederschlag kam in der zweiten Monatshälfte öfter durch Kaltfronten, Gewitterzonen und ein paar Regentagen, die die Natur so dringend benötigt haben. Dabei entstanden sehr große Unterschiede bei den Regenmengen. In Vorarlberg regnete es bis zu 45 Prozent weniger als im August üblich, in Unterkärnten und im nördlichen Waldviertel war es auch zu trocken, andererseits gab es aufgrund der Gewitter und einiger Starkregen einen Regenüberschuss, zum Beispiel in manchen Orten der Steiermark, wo es aufgrund dieser großen Regenmengen mehr als 50 Prozent größere Niederschlagsmengen gab als durchschnittlich im August gemessen wird.

Besonderheiten im August 2013

Die Hitze erreicht den nächsten Höhepunkt (Bericht vom 1. August 2013)

Die Menschen in Österreich freuen sich schon auf die Abkühlung, aber speziell die Leute in Ostösterreich und Südostösterreich müssen sich weiter in Geduld fassen. Das erste Augustwochenende bringt den nächsten Höhepunkt der Hitze, die nun schon einige Wochen andauert und für die Landwirtschaft, aber auch für Mensch und Tier immer mehr zum Problem wird.

Die Temperaturen erreichen am Samstag bis zu 38, am Sonntag auf 36 Grad, wobei es am Sonntag nach heutiger Sicht stärkere Gewitter geben wird. Die Aussichten kündigen Gewitter auch für den Wiener Raum an, wobei die bisher angekündigten Gewitter einen großen Bogen um Wien gemacht haben. Durch die Gewitter, die Unwetter mit Starkregen, Hagel und Sturmböen bringen können, kühlt es am Sonntag auf 24 bis 28 Grad ab, heiß bleibt es im Südosten, also vor allem in der Steiermark, aber auch im Südburgenland bei 35 bis 36 Grad im Schatten.

Am Montag beginnt die neue Woche mit einigen Regenschauern in der Osthälfte des Landes, von Westen her wird es wieder heiß mit Werte bis zu 33 Grad. Gewitter gibt es am ehesten im Süden. Und mit Dienstag gibt es den nächsten Höhepunkt der Hitze mit 37 oder 38 Grad im Schatten. Das wird Mittwoch und Donnerstag noch gesteigert, wenn die Werte auf 39 Grad klettern. Die 40 Grad sind wieder möglich, aber nicht sehr wahrscheinlich. Am Mittwoch setzen erste Gewitter ein, die wieder heftig ausfallen können.

Nach Donnerstag wird es etwas weniger heiß, aber von einer Abkühlung kann keine Rede sein. Die Werte bleiben über der Marke von 30 Grad und der so dringend benötigte gemäßigte Regen ist nicht in Sicht. Regen gibt es in den nächsten Tagen wenn überhaupt, dann im Zusammenhang mit heftigen Gewittern.

Neuer Österreich-Hitzerekord in Dellach im Drautal (Bericht vom 4. August 2013)

Vor einer Woche wurde das 30jährige Jubiläum des österreichischen Hitzerekordes gefeiert, der 1983 in Dellach im Kärntner Drautal aufgestellt worden war. Schon viele Hitzewelle und besonders heiße einzelne Tage gab es seither in Österreich, aber der Rekord blieb bestehen und auch die Marke von 40 Grad im Schatten wurde nicht überschritten.

Zumindest was den ersten Faktor betrifft, änderte sich genau eine Woche nach dem Jubiläum, denn exakt an gleicher Stelle wurde ein neuer Rekord gemessen. Am 3. August 2013 gab es 39,9 Grad Celsius im Schatten und wieder in Dellach im Drautal. Der "Rekordhalter" blieb also der gleiche, der Wert erhöhte sich aber um 0,2 Grad und es fehlte nur 0,1 Grad, um die Marke von 40 zu erreichen.

Wobei diese Temperaturangabe den offiziellen Messstellen entspricht, was nicht ausschließt, dass es irgendwo in Österreich doch 40 oder vielleicht sogar mehr Grad hatte. Der Hitzerekord kann auch in Kürze überboten werden, denn für die nächste Woche sind drei besonders heiße Tage angekündigt - oder aus Sicht vieler Hitzeleidender: angedroht. Die 40 Grad könnten dann doch noch erreicht werden.

Aber nicht nur der österreichweite Rekordwert wurde übertroffen, auch die Rekorde für den Monat August wurden erneuert. In Niederösterreich war mit 39,7 Grad in Seibersdorf ein neuer Bestwert erreicht worden. Bisher waren dies 39,3 Grad in Waidhofen/Ybbs. In Tirol verbesserte Lienz mit 38,9 Grad den Wert von 37,4 Grad in Innsbruck. Die 38,5 Grad in Wien-Donaufeld verbesserten den Wien-Rekord vom August, der ebendort bei 38,2 aufgestellt worden war. Und schließlich waren die 38,8 Grad in Frohnleiten ein neuer August-Rekord für die Steiermark nach 38,5 Grad in Leibnitz.

Neuer Hitzerekord auch für Niederösterreich (Bericht vom 9. August 2013)

30 Jahre lang hatte Dellach in Kärnten den österreichischen Hitzerekord gehalten und eine Woche nach dem 30jährigen Jubiläum war es Dellach selbst, das diesen Rekord auf 39,9 Grad Celsius im Schatten verbessern konnte. Dieser Rekord schaffte es knapp nicht auf die Marke von 40 Grad Celsius.

Am gestrigen Donnerstag, dem 8. August 2013, veränderte sich durch die heiße Luft aus Südwest einerseits und dem Föhn von Südost andererseits die Situation und gleich mehrere Messstationen übertrafen die 40 Grad. Am höchsten war der Wert in Neusiedl am See im Burgenland mit 40,6 Grad, aber die Überprüfung ergab, dass der Wert meteorologisch nicht haltbar war. Denn davor und danach gab es deutlich "kühlere" Werte. Ein abgestelltes Fahrzeug mit heißem Motor oder andere Effekte könnten den Wert hervorgerufen haben.

Neuer Rekordwert ist daher österreichweit mit 40,5 Grad Bad Deutsch-Altenburg, womit Niederösterreich nun die Rekordgemeinde ihr eigen nennt. Neusiedl am See blieb aber auf Basis vom Burgenland Spitzenreiter mit 40,3 Grad und übertraf die Marke von 40 Grad ebenfalls offiziell anerkannt.

Aber nicht nur das Burgenland hat einen neuen Rekordwert an diesem denkwürdigen 8. August erhalten. Die Steiermark hat mit 39,6 Grad in Leibnitz und Fürstenfeld einen neuen Höchststand erhalten, Wien hat in der Innenstadt mit 39,5 Grad auch einen neuen Spitzenwert.

Generell ist Österreich damit ein Nachzügler, denn die meisten anderen europäischen Länder haben die Marke von 40 Grad schon übertroffen oder dies sogar mehrfach. Der europäische Rekordwert beträgt 48 Grad Celsius und liegt deutlich über der neuen österreichischen Bestmarke. In Österreich sind aufgrund der klimatischen Bedingungen extrem hohe Temperaturen nur schwer erreichbar und eigentlich war auch erst durch die Föhneinwirkung im Osten und Südosten Österreichs das Erreichen der genannten Spitzenwerte möglich geworden.

Ende der großen Hitze durch zahlreiche kräftige Unwetter (Bericht vom 10. August 2013)

Es dauerte doch bis zum Abend des 9. August 2013, ehe sich auch in Ostösterreich die Hitzewelle verabschiedet hatte. Während es bereits am Mittwoch in Bregenz kühlere Werte gab, wurden im Burgenland und zum Teil auch in der Steiermark noch am Freitag Nachmittag Temperaturen weit über 30 Grad Celsius im Schatten gemessen.

Aber von Westen und Nordwesten zogen mehrere Gewitterfronten nach Österreich und erreichten Zug um Zug alle Bundesländer, wobei stürmischer Wind, starker Regen und zum Teil auch Hagel entstanden waren.

Dabei gab es verschiedene Phasen und Ereignisse, denn beispielsweise im Murtal sorgten gleich drei Gewitterzellen in Folge für Unwetter, starken Regen und Hagel, während in Wien es nur noch drückend schwül war und kein Tropfen Regen beobachtet werden konnte. Auch im südlichen Niederösterreich gewitterte es heftig, während einige Kilometer weiter im Burgenland noch große Hitze angesagt war.

Doch zum Abend hin erreichten die Gewitter auch die letzten Landesteile, sodass es auch in Wien, wo es zuletzt extrem warme Nächte gab, deutlich unter 20 Grad abkühlen konnte. Es donnerte lange und heftig und es gab einiges an Regen. Während in Wien wenig passiert ist und man über die Abkühlung froh war, gab es aber auch Folgen der Unwetter.

Dies betraf vor allem die Steiermark und hier das Mürztal und das Murtal sowie das südliche Niederösterreich. Der Starkregen sorgte in diesen Regionen für Überflutungen und die Feuerwehren waren im Dauereinsatz. In manchen Gebieten gab es Hagelkörner von bis zu drei Zentimeter Durchmesser.

Mit dem Durchzug dieser Kaltfront wurde die extreme Hitzeperiode in Österreich beendet. Sie brachte unmittelbar nach dem Hochwasser Ende Mai/Anfang Juni eine ungewöhnliche Dürreperiode mit vielen Tagen über 35 Grad Celsius im Schatten, große Probleme für die Menschen in den Großstädten, vor allem in Wien, weil die Städte nicht auskühlen konnten und ebenso große Einbußen für die Landwirtschaft wegen vertrockneter Böden und Ernten. Mag sein, dass manches durch die Regenschauer nun noch gerettet werden kann, in den nächsten Tagen gibt es feines sommerliches Wetter, aber auch den einen oder anderen Regentag, die Werte liegen meist bei 23 bis 28 Grad und damit im angenehmen Bereich.

Regentage in Sicht (Bericht vom 23. August 2013)

Seit dem Hochwasser Anfang Juni 2013 blieb es in großen Teilen Österreichs viel zu trocken, besonders in Ostösterreich ist die Lage angespannt. Böden zeigen Risse, grünes Gras wurde durch gelbes Stroh ersetzt und Regen war wochenlang Mangelware. Dazu kam die trockene Luft und die große Hitze.

Es gab zwischendurch auch ein paar Gewitterphasen, aber zum Beispiel in Wien, auch in Teilen von Niederösterreich oder dem Burgenland reichte der Regen kaum aus und auch im Süden und Südosten waren die Temperaturen weiterhin hoch, die Regenmengen überschaubar.

Mit diesem Wochenende ändert sich die Sachlage aber nachhaltig, denn es kündigen sich die ersten Regentage seit langer Zeit an. Schon am heutigen Nachmittag beginnt es in Westösterreich und über den Alpen zu gewittern und zu regnen. Es bildet sich eine Regenfront, die von West nach Ost zieht und in der zweiten Nachthälfte auch Ostösterreich erreichen wird.

Der Samstag bringt aber in Westösterreich wieder sonnige Stunden, im Osten bleibt es bis zur Mittagszeit regnerisch. Dann dreht sich das Wetter und im Westen beginnt es wieder zu regnen, während es im Osten auflockert. Die Temperaturen bewegen sich im Bereich von 17 bis 27 Grad, wobei die 27 Grad nur in Westösterreich möglich sind.

In der Nacht auf Sonntag ziehen die Regenschauer weiter in den Osten und der Sonntag präsentiert sich herbstlich. Es ist nass, trüb und mit 14 bis 20 Grad deutlich kühler als zuletzt. Erst am Nachmittag kann es ein paar Sonnenfenster geben.

Am Montag gibt es weiterhin viele Wolken und einige Regenschauer, die aber nachlassen. Die Sonne zeigt sich wieder öfter, vor allem am Nachmittag. Die Temperaturen bleiben mit 16 bis 23 Grad aber gedämpft. Kühler ist es in Westösterreich, die 23 Grad sind in Ostösterreich möglich.

Der weitere Wochenverlauf weist aus heutiger Sicht auf ein wechselhaftes Wetter hin, bei dem es mit 16 bis 23 Grad weiterhin für Ende August recht kühl bleibt. Regen ist eher nördlich der Alpen zu erwarten, zudem wird es sehr windig sein.

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