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Bitterkalte Nächte in Österreich

Sternenklare Luft fördert die Abstrahlung der Wärme

Der November ist traditionell ein kühler und oft mit Nebel bestückter Monat, der in den letzten Jahren aber ungewöhnlich sonnig und unnatürlich warm war. Aber die Version 2017 zeigt sich von der kalten Seite. Es gab schon einiges an Schneefall auf den Bergen und sogar auf höher gelegenen Tälern und ein Hochdruckgebiet hat nun ziemlich genau zur Monatsmitte dafür gesorgt, dass es sternenklare Nächte geben kann und das hat vor allem die Folge, dass es in der Nacht ungewöhnlich kalt wird.

Temperaturen bis minus 10 Grad oder mehr

Bitterkalte Nächte im NovemberDie letzten Tage waren geprägt von Nebel und speziell in Ostösterreich auch von einem sehr starken und eiskalten Wind, wobei der angekündigte Schneefall am Montag Morgen wohl von Vorarlberg bis in das westliche Niederösterreich kam, aber im Wiener Raum war zum Beispiel gar kein Niederschlag gegeben, nicht einmal Regen. Für den Frühverkehr war das durchaus eine positive Nachricht, es ist so schon stressig genug.

Nach dieser Front, die durch den Wind rasch abzog, orientierte sich ein Hochdruckgebiet nach Mitteleuropa und ist nun in Österreich wetterbestimmend. Das heißt, dass es sehr viel Sonne gibt, aber die Temperaturen kommen kaum über sechs bis acht Grad Celsius - was aber typische Novembertemperaturen sind. Das große Thema ist aber die Abkühlung, die in der Nacht erfolgt. Denn durch die klaren Nächte wird die Abstrahlung der Erdwärme verstärkt und das heißt, dass es eine sehr trockene Luft und entsprechend tiefere Temperaturen gibt.

Schon am Dienstag in der Früh war es in höhergelegenen Alpentälern wie dem Lungau kalt, aber der heutige Mittwoch kann das noch locker übertreffen oder genauer untertreffen. Bis Minus 11 Grad Celsius fiel die Temperatur in einigen Orten des Salzburger Lungaus wie etwa in St. Michael im Lungau, das bekannt für sehr kalte Frühwerte ist. Aber auch in Tannheim in Tirol und in zahlreichen anderen Orten von Salzburg gab es werde um oder gar unter der Marke von Minus 10 Grad. In Ostösterreich ist es nicht ganz so kalt, aber auch im Westen Wiens meldete die Wetterstation Auhof Minus ein Grad Celsius, was für November doch schon ziemlich kalt ist. 

Da aber sehr bald die Sonne scheint und es kaum Nebelentwicklung gibt, kann man sich über die wärmende Sonne freuen und die Temperaturen steigen auf plus sechs bis acht Grad. Für die Skigebiete ist das Wetter natürlich weit angenehmer als die 15 Grad im Schatten, die es in den letzten Jahren mehrfach gab. Es ist schon einiges an Schnee gefallen und durch die tiefen Temperaturen bleibt dieser auch erhalten und bildet eine kompakte Schneedecke, speziell ab einer Höhe von 2.000 Meter, vielleicht auch schon darunter.

Wie geht es beim Wetter weiter?

Nach aktuellem Stand der Dinge wird es nicht wärmer werden. Bis zum Wochenende gibt es viel Sonne und kalte Nächte, dann kommt von Westen her eine nächste Front, die in der Westhälfte Österreichs am Wochenende Schneefall bringen sollte. Im Osten wird es noch eher sonnig bleiben.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 15. November 2017]



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