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Temperaturen bis fast 30 Grad unter Null

Nach dem Sturm kam die Kälte

In den letzten Jahren gab es immer wieder Wetterphasen, in denen es im Jänner viel zu warm war und Schnee war Mangelware. Zwar war der Schnee bisher im Winter 2016/17 auch nicht übertrieben oft anzutreffen, aber der Jahresbeginn 2017 sorgte für tiefwinterliches Wetter. Zuerst gab es das Sturmtief Alex, dann folgte die Kälte aus dem Norden.

Werte um die minus 25 bis minus 30 Grad
Durch das Sturmtief wurde der Weg frei für eine Strömung aus dem Norden und so kam die polare und kalte Luft nach Europa. In großen Teilen Europas gibt es nun ungewöhnlich kalte Temperaturen, wenngleich es in früheren Jahrzehnten immer wieder solche Werte gab und der mediale Aufschrei etwas übertrieben wirkt.

Fakt ist, dass es auch in Österreich so kalt wurde wie zuletzt vor fünf Jahren. In vielen Orten, vor allem in den inneralpinen Tälern und auf den Bergen, gab es am Feiertag der Heiligen Drei Könige und in der Nacht auf den heutigen Samstag Werte um die minus 20 bis minus 25 Grad, vereinzelt sogar noch kältere Temperaturen.

Eisige Kälte in Österreich

Dabei sind die Temperaturen nur die eine Seite der Medaille, denn das eigentliche Problem für die Menschen ist der Wind. Hier kommt der Windchill-Faktor zum Tragen, wodurch sich die tiefe Temperatur noch kälter anfühlt, als sie in Wirklichkeit ist. Wenn es beim Skifahren eine Temperatur von minus 20 Grad hat und ein Wind von 60 km/h bläst, dann fühlt sich dies an wie eine Temperatur von minus 40 Grad oder noch tiefer. Daher ist der Schutz durch warme Kleidung wichtig, auch das Einschmieren des Gesichts ist als Schutzmaßnahme vorzunehmen, um keine Erfrierungen zu erleiden. Jene, die trotzdem sich des Wintersports erfreuen wollen, haben den Fahrtwind obendrein zu berücksichtigen.

Gerade die Nacht auf den heutigen Samstag war wirklich eisig kalt und der Wind bleibt vorerst ein Thema und bläst im Burgenland mit 80 km/h, in vielen anderen Landesteilen mit 60 km/h, wobei selbst Wind knapp an der Marke von minus zehn Grad liegt und es hier eisig kalt ist. Schnee gibt es auch im Laufe des Tages und in der Nacht auf Sonntag, aber es sind unergiebige Schneefälle.

Bleibt es so kalt?
Nein, der Wind lässt im Laufe des Tages nach und es gibt Frostmilderung am Sonntag und zum Teil Werte um Null Grad, womit es deutlich angenehmer wird. Auch die nächsten Tage bleiben winterlich kalt, aber sind nicht extrem. Schneefall gibt es keinen, es setzt sich zum Teil die Sonne durch, die Werte orientieren sich in den leichten Minusgraden, teilweise um Null Grad herum oder leicht darüber, vor allem in Kärnten und der Steiermark.

Milder wird es erst ab Donnerstag nach heutigem Stand der Dinge mit Temperaturen um die plus vier bis fünf Grad in ganz Österreich.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 7. Jänner 2017]

Siehe auch
Wetterberichte 2017

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