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Keine weißen Weihnachten 2018

Milde Luft vom Atlantik verhindert dies

Es war nicht unspannend, ob es im Jahr 2018 weiße Weihnachten geben könnte, womit natürlich vor allem das Flachland und die Landeshauptstädte in Österreich gemeint sind. Denn dort finden weiße Weihnachten, also Weihnachtsfeiertage mit Schneeauflage, immer seltener statt. Richtig viel Schnee gab es in den letzten Jahren ohnehin nicht, in Wien war mal ein angezuckertes Dasein gemeldet worden, in Innsbruck gab es mal am Heiligen Abend eine Schneeauflage von 20 Zentimeter, aber das ist auch schon Jahre her.

2018 gab es einen viel zu milden Herbst und erst im Dezember kam der Schnee, dafür dann mit einer großen Menge, vor allem in Vorarlberg und zum Teil in Tirol. Es kühlte stark ab und die Skigebiete waren gerettet. Schnee fiel zumindest ansatzweise auch in Wien oder Eisenstadt und so war die Chance auf weiße Weihnachten gegeben. Wieso war?

Milde Atlantikluft sagt weiße Weihnachten ab

Keine weißen Weihnachten 2018War deshalb, weil sich eine westliche Luftströmung immer mehr einstellen wird und die bringt milde Luft vom Atlantik direkt nach Mitteleuropa. In Wien gibt es noch eine kalte Woche meist um den Gefrierpunkt, aber am Samstag erreicht die milde Luft auch die Bundeshauptstadt und das heißt, dass die Temperatur auf plus sechs Grad klettern wird. Darüber kann man in Innsbruck wohl nur milde lachen, denn in der Tiroler Landeshauptstadt wird es satte zehn Grad plus haben und damit ist jede Form von Schnee in der Defensive.

Das milde Wetter wird nach vorsichtiger Prognose der Wetterdienste weit über die Weihnachtsfeiertage anhalten. In Wien wird es etwa bis über den Jahreswechsel hinaus Plusgrade geben, in Westösterreich ist die gleiche Tendenz auszumachen. Damit wird es vom Bodensee bis zum Neusiedler See sehr mild in das neue Jahr 2019 hineingehen, wenngleich die Temperaturen aber nicht extrem ansteigen.

Es gab genau zu Weihnachten schon Föhnsituationen mit 20 oder mehr Grad in der Stadt Salzburg und anderen typischen Föhngebieten, das ist heuer nicht so stark ausgeprägt, aber 10 bis 15 Grad könnten es da und dort auch für einen Tag oder deren zwei Tage werden, ehe die Temperatur nach Weihnachten auf etwa fünf Grad sinkt.

Auf den Bergen wird die Schneedecke daher keine großen Probleme haben und für Urlaubsgäste, die des Skifahrens oder Boardens anreisen, könnte es perfekte Bedingungen bei milden Temperaturen geben und keine Kälteschlacht wie zuletzt mit minus 20 Grad plus Windchill-Faktor durch kalten ergo eisigen Wind.

Aber wer eine Schneeballschlacht in den Landeshauptstädten eingeplant hatte, muss diese definitiv absagen. Weiße Weihnachten finden auch 2018 nicht statt - wie schon so oft in den letzten Jahren.



[Infoplattform Wissenswertes / 17. Dezember 2018]

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