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Kalter Februar 2018

Leicht unterkühlte Temperaturen und sehr kalte Nächte

Der Jänner 2018 war einer der wärmsten Jännermonate seit Beginn der Aufzeichnungen und vor allem im Flachland gab es eher das Gefühl von Frühling denn von Winter. In Westösterreich gab es durch den vielen Schnee aber einen Winter, wie man ihn von früher her kannte. Mit dem Februar veränderte sich die Sachlage aber, denn die Semesterferien - zuletzt häufig eine Zitterpartie wegen der Schneelage - bieten nicht nur Schnee in Hülle und Fülle, sondern auch winterliche Temperaturen.

Kalte Tageshöchstwerte und frostige Nächte im Bergland

Schon die erste Ferienwoche präsentierte sich mit kühlen Temperaturen, die nun zweite Ferienwoche setzt dort weiter fort. Üblich sind Temperaturen im Februar um die fünf Grad plus, aber meist liegen die Temperaturen knapp darunter, was die Tageshöchstwerte betrifft. Damit hat man keine Kältewelle oder andere Extreme zu überstehen, wie das manche Medien dramatisch formuliert haben, aber es ist ein kühler Monat, der vor allem in Ostösterreich weiterhin mit kalten und zum Teil starkem Wind sich viel kälter anfühlt als es ist.

Vor allem die zweite Ferienwoche ist nun geprägt durch eisige Luftmassen, die vom Nordpol Richtung Mitteleuropa transportiert werden. Daher gibt es selbst in Wien hin und wieder leichten Schneefall, in Westösterreich hat man viel öfter die Sonne zu Gast. Viel Schnee und Sonne mit toller Fernsicht - das ist fast wirklich wie ein Wintermärchen, während es vor allem im Wiener Raum, zum Teil auch in St. Pölten, Eisenstadt und Graz viele Wolken und zum Teil Hochnebel gibt - man fühlt sich wie im November und weniger wie im Februar.

Die klare Luft in Westösterreich hat auch dazu geführt, dass diese Woche die kältesten Nächte seit Beginn des Winters brachte und hier einmal mehr im Salzburger Lungau, wo es Tiefstwerte unter minus 20 Grad Celsius gab, zum Teil gingen die Werte auf -25 Grad. Dafür hat man untertags Sonnenschein pur und für die Wintersportgäste herrlichstes Bergwetter anzubieten.

Es bleibt vorerst kalt

Der Vorteil dieser kalten Wetterphase besteht darin, dass die Natur nicht wie in den letzten Jahren frühzeitig zu blühen beginnt. 2017 war im April das Problem entstanden, dass ein später Frost viel zerstört hat. Die Gefahr ist 2018 nicht gegeben, weil es kalt bleibt, in der nächsten Woche, der dritten Ferienwoche, kann es sogar noch kälter werden, sodass die Tageshöchstwerte sich im Bereich von 0 bis 5 Grad bewegen, fünf bis sieben Grad wären eher die Normalwerte aufgrund der langfristigen Wetterdaten aus 1981 - 2010.

Das heißt, dass es auch in der dritten Ferienwoche Schnee ohne Ende gibt und wohl wird es auch eisige Nächte und viel Sonne über dem Bergland geben. Ob das Flachland mehr Sonne oder doch wieder trübes Hochnebelwetter erleben wird, muss man abwarten. Der Februar 2018 wird auf jeden Fall eher einer der kühleren der letzten Zeit werden und die erste vorsichtige Langfristprognose geht auch davon aus, dass der März eher kühler verlaufen könnte. Doch diese langfristigen Wetterprognosen sind nur Trends und müssen nicht stimmen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 15. Februar 2018]

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