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Kältewelle in Österreich

Der Februar endet klar zu kalt

Je länger der Februar 2018 angedauert hatte, umso kühler wurden die Temperaturen in Österreich oder generell in Mitteleuropa. Die drei Ferienwochen, die sich die neun österreichischen Bundesländer untereinander aufgeteilt haben, boten Schnee in rauhen Mengen, wie man sie in den letzten Jahren kaum erleben konnte und dazu immer kältere Werte. War die erste Ferienwoche noch ähnlich den üblichen Werten im Februar um die zwei bis vier Grad, so wurden die weiteren Ferienwochen deutlich kälter, die kälteste ist die aktuelle dritte.

Aber auch diese kann gesteigert werden, denn zum Wochenende kommt zum Teil sehr starker Wind aus Nord bis Ost auf, wobei der Schwerpunkt ein Ostwind ist. Und der bringt kontinentale kalte Luft, wie man sie im Dezember oder Jänner erwarten würde. Denn im Februar beginnen üblicherweise die Temperaturen wieder leicht zu steigen - nicht aber im Jahr 2018.

Temperaturen bei maximal minus fünf Grad

Schon die gesamte Ferienwoche bietet ein tiefwinterliches Wetter mit Werte um oder unter dem Gefrierpunkt, selbst im milden Wien. Dort hat man maximal zwei Grad plus, wenn die Sonne sich doch einmal blicken lässt - was aber selten der Fall ist. Tatsächlich hat die Bundeshauptstadt einiges an Schneefall erlebt, wobei in den inneren Bezirken dieser bald wieder geschmolzen ist. Stärker war der Schneefall im Burgenland oder auch in der Steiermark und in Kärnten. Und gerade im Süden kommt gegen Ende der Woche noch einiges an Schneefall dazu.

Das große Thema ist aber die Kälte, denn bis zum Sonntag wird es von Tag zu Tag eisiger. Am Samstag gibt es wohl noch mildere Werte bis plus vier Grad in der Westhälfte von Österreich, aber im Osten bleibt es bei Dauerfrost und Werte um die minus drei Grad und das wird am Sonntag noch gesteigert mit Höchstwerte in den Niederungen von etwa minus fünf Grad. Dabei bläst starker Ostwind, der durch den Windchill-Faktor die Tmeperaturen noch kälter empfinden lässt. Auch im Westen kühlt es deutlich ab, aber es könnten sich noch Werte knapp unter dem Gefrierpunkt ausgehen.

Der Montag und Dienstag der neuen Woche werden dann wohl der "Höhepunkt" der Kältewelle sein. Nur vereinzelt wird man es auf minus drei Grad Tageshöchsttemperatur schaffen, meist werden die Werte bei minus acht bis minus fünf Grad liegen - selbst in Wien und anderen größeren Städten. Der kräftige Wind wird das Temperaturempfinden weiter nach unten drücken und auf 2.000 Meter muss man sich auf schneidige minus 20 Grad einstellen - plus Windchill-Faktor wird sich das anfühlen wie minus 30 Grad oder noch kälter.

Bleibt die Kälte länger erhalten?

Der Wochenbeginn ist sicher der Tiefpunkt in Sachen Temperatur, aber laue Märztage am Beginn des neuen Monats sind nach Stand der Dinge ausgeschlossen. Es bleibt klar kühler als Anfang März üblich und das wird wohl die gesamte erste Märzwoche so sein. Die ZAMG hat für den März in der Langfristprognose überhaupt mehr Tage berechnet, die kühler sein werden als im März üblich als warme Tage. Das ist fast eine Umkehr von vielen Monaten der letzten zwei bis drei Jahre, als es immer deutlich zu warm war.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 21. Februar 2018]

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