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Frühlingsbeginn mit Wintereinbruch

Sogar in Wien gibt es Dauerfrost

Der Februar 2018 war ein ungewöhnlich kalter Monat, vor allem das Finale hatte selbst in der sonst so warmen Stadt Wien Höchstwerte unter minus fünf Grad Celsius gebracht. Die ersten Tage im März lieferten dann sehr viele Wolken, wenig Sonne, aber doch Temperaturen, die dem März entsprochen haben. Aber mit dem dritten März-Wochenende gibt es eine markante Abkühlung von Osten her, die noch einmal für Dauerfrost sorgt.

Kaltfront bringt den Winter zurück

An sich ist am Dienstag, den 20. März der astronomische Frühlingsbeginn, aber zwei Tage davor gibt es ein ganz anderes Wetter. Gab es in den letzten Jahren oft deutlich zu warme Tage im Februar und März und manchmal sogar schon frühsommerliche Werte, so hat sich 2018 bisher zwar im Jänner zu warm, aber seither deutlich zu kalt präsentiert. Und das ist am dritten März-Wochenende jetzt auch so, denn der Föhn der letzten Tage, der vor allem von Vorarlberg bis Oberösterreich und die Obersteiermark gewirkt hatte, bricht am Freitag zusammen und dann ist der Weg frei für kalte Luft aus Osteuropa.

Und diese kalte Luft hat es in sich, denn am Samstag kühlt es gleich um zehn Grad ab und etwa in der Osthälfte Österreichs gibt es Regen und Tageshöchstwerte um etwa zwei bis drei Grad Celsius, im Westen setzt der Regen auch bald ein. Aus dem Regen wird im Laufe des Tages Schneefall, der punktuell auch stark ausfallen kann. Der Sonntag liefert dann weiteren Schneefall und Tageshöchstwerte um den Gefrierpunkt oder darunter - für Wien sind zum Beispiel minus drei Grad an diesem 18. März angekündigt! Vor einer Woche gab es in Wien um die 18 Grad plus.

In Westösterreich wird es nicht gar so kalt, es werden Werte um die plus fünf Grad erwartet, doch die kalte Luft bleibt erhalten und erreicht auch Westösterreich und zwar am Montag. Dann gibt es in ganz Österreich bestenfalls plus ein Grad, minus fünf sind aber auch möglich. Die Folgetage werden dann Zug um Zug wieder Frostmilderung bringen, aber die Normalwerte um die 10 Grad für diese Zeit im Jahr sind erst wieder am nächsten Wochenende zu erwarten.

Vor allem muss man sich auch auf eiskalten und starken Wind aus Nord bis Ost einstellen, der die kalten Temperaturen durch den Windchill-Faktor noch kälter empfinden lassen. Wer seine Pflanzen schon auf den Balkon gestellt hat, sollte diese für diese kalte Wetterphase wieder ins Warme bringen.

Gibt es dann den radikalen Wechsel zum Frühling?

Oftmals hat man es erlebt, dass es zuerst viel zu kalt war und plötzlich umgeschaltet wurde und es fast sommerlich wurde. Für die nächste Zeit ist laut Wetterdiensten damit nicht zu rechnen. Langfristig geht man auf der Wiener Hohen Warte bei der ZAMG sogar davon aus, dass auch die Monate April und Mai normal temperiert sein werden - nicht zu kalt, nicht zu warm und auf jeden Fall nicht deutlich zu warm wie so viele Monate in den letzten Jahren. Das sind langfristige Berechnungen, die einen großen Unsicherheitsfaktor in sich bergen, aber als Trend kann man sie schon heranziehen.

Sehr warme Wetterphasen sind jedenfalls auch für die nächsten 14 Tage nicht in Sicht. Vorerst gilt es, diese ungewöhnliche Kältephase durchzutauchen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 15. März 2018]

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