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Panik nach Ausbruch des Vulkans Tavurvur

Erinnerungen an 1994 wurden wach

Über die globalen Medien wird berichtet, dass der Vulkan Tavurvur auf Papau-Neuguinea ausgebrochen ist. Er schleuderte seine Asche bis 18 Kilometer hoch in die Luft und sorgte für eine Druckwelle, die sogar zwölf Kilometer entfernt die Fenster explodieren ließ.

Panik war die Folge dieses Ereignisses und es kam zu Massenfluchtszenen der Menschen, die zwar gelernt haben, mit dem Vulkan umzugehen, aber mit einer solch mächtigen Eruption haben sie keines falls gerechnet. So stürmten die Menschen aus ihren Häusern und suchten das Weite, um weiteren Schäden durch den Tavurvur zu entgehen.

Dabei wurden Erinnerungen an das Jahr 1994 wach. Damals brach der Tavurvur mit massiven Eruptionen aus und zerstörte grosse Teile der nahe dem Vulkan befindlichen Provinzhauptstadt Rabaul. Die Schäden waren so umfassend, dass beschlossen worden war, die Stadt komplett zu verlassen und 20 Kilometer entfernt neu aufzubauen.

Heute hat man mitbekommen, dass auch 12 Kilometer entfernt die Auswirkungen eines grossen Vulkanausbruches enorm sein können. Die Behörden melden aber, dass sich der Tavurvur nun wieder ruhiger zeigt, ob das so bleibt, werden die nächsten Tage und Wochen zeigen.

[7. Oktober 2006]

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