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Vorteile eines Studiums in der FH

Praxisorientiert

Mit dem Einführungsjahr 1994 begann der Erfolgslauf der Fachhochschulen in Österreich. Damals gab es 700 StudentInnen, die die Fachhochschule (FH) der Universität vorgezogen haben, heute sind es annähernd 30.000. Hauptaspekt der FH ist die Praxis, das bedeutet, die Ausbildung ist so ausgelegt, dass die in der wirtschaftlichen Praxis benötigten Grundlagen erarbeitet werden.

Die Theorie der Wissensgebiete wird natürlich auch behandelt, aber nicht in der Ausführlichkeit, wie es bei einem Studium an einer Universität erfolgen würde. Die Lektoren arbeiten selbst in Wirtschaftsunternehmen und verkörpern den Leitsatz "von der Wirtschaft für die Wirtschaft", denn die AbsolventInnen des FH-Studiums sind in den Wirtschaftsunternehmen sehr begehrt.

Ein wesentlicher Unterschied zum Studium an einer Universität ist bei der FH-Ausbildung der straffe Charakter. Freie Zeiteinteilung gibt es hier kaum, eine Anwesenheitspflicht von 75 Prozent ist Voraussetzung, sonst gibt es bei der ersten Prüfung automatisch eine negative Beurteilung. Das mag nun streng klingen, ist vielleicht auch so, hat aber Vorteile für jene, die Druck brauchen, um vorwärts zu kommen. Ohne den Druck, den die FH aufbaut, würden sie unnötig lange studieren.

Durch diesen Leistungsdruck wird man aber mit dem FH-Studium viel früher fertig als mit dem Studium an der Universität. Aktueller Durchschnitt in der FH sind 6-8 Semester bis zum Abschluss, an der Universität 13-14 Semester.

Ein bequemer Vorteil gegenüber dem Studium an einer Universität ist die Infrastruktur. Hat man sich einen Platz in einem FH-Studium erkämpft, dann steht auch die nötige Infrastruktur zur Verfügung, um die Ausbildung genießen zu können und man kann sich auf das Wesentliche konzentrieren. Engpässe bei den Vortragssälen sind zwar nicht ganz ausgeschlossen, aber eher selten.

Für viele FH-StudentInnen ist die Fachhochschule deshalb eine gute Option gegenüber der Universität, weil man das Studium auch bei einer Vollzeittätigkeit durchziehen kann. Man geht vom Morgen bis zum Abend arbeiten und sitzt dann wie in einer Abendschule in der Fachhochschule, um sich weiterzubilden und die Berufsaussichten zu verbessern.

Nachteil der Fachhochschule ist dafür, dass man nur ein FH-Studium anstreben kann. Paralleles Studium mehrerer Gegenstände und Richtungen, wie es beim Studieren an der Universität möglich ist, schafft man an der FH kaum bis gar nicht.

Nicht zu unterschätzen ist dann noch der Nachteil der Konkurrenz. Für einen bestimmten FH-Lehrgang an einer bestimmten Fachhochschule bewerben sich 600 oder mehr Leute, obwohl es nicht mehr als 50 Plätze gibt. Daraus folgt, dass es mehrstufige Aufnahmeprüfungen gibt, um die am meisten geeigneten KandidatInnen herausfinden zu können.

 

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