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Klassische Musik: Der Vetter aus Dingsda

Der Vetter aus Dingsda: Operette von Künneke

"Der Vetter aus Dingsda" ist eine Operette von Eduard Künneke (1885 - 1953), zu der Hermann Haller und Rideamus die Texte beigesteuert haben. Die Operette spielt im holländischen Schloss de Weert und in der Gegenwart. Auffällig ist, dass die gesamte Handlung nur einen Zeitraum von 48 Stunden behandelt.

Die Operette wurde in Berlin im Jahr 1921 uraufgeführt.

Der Vetter aus Dingsda: Inhalt der Operette

1. Akt

Julia ist die junge Schlossherrin, die volljährig wird und gleich zwei Probleme am Hals hat. Das eine Problem ist der Vormund Onkel Josse und seine Frau Wimpel, die den Neffen August am liebsten als Julias Mann sehen möchten und der Vormund von Wildenhagen, der den gleichen Plan mit seinem Egon verfolgt.

Julia ist jung, hübsch und an beiden nicht interessiert. Da sie aber auch reich ist, sind die ehrgeizigen Pläne nicht so überraschend, doch sie hatte schon vor sieben Jahren ihrem Vetter Roderich ihr Herz geschenkt, der nach Batavia ausgewandert war. Am Abend bittet ein armer Wandergeselle um Aufnahme und bekommt das bestes Zimmer des Schlosses zur Verfügung.

2. Akt

Nun könnte man glauben, dass der Wanderer Roderich ist, als solcher gibt er sich nämlich am nächsten Morgen aus, doch es handelt sich um August, einen der Kandidaten. Julia ist von ihm begeistert, Onkel Josse weniger, weil er die Konkurrenz für seinen August fürchtet. Doch Konkurrent Egon wartet mit der Meldung auf, dass der echte Roderich unterwegs sei. Damit lässt Julia verärgert den Fremden ziehen.

3. Akt

Am nächsten Tag trifft der echte Roderich ein, der mit einem Automobil vorfährt. Er ist in der Zwischenzeit reich geworden und hatte Julia fast vergessen. So verliebt er sich in Hannchen, die ihn auch mag. Aber wie soll er jetzt mit Julia umgehen? Diese ist traurig, dass sie August ziehen hat lassen, doch dieser kehrt zurück und so finden sich Julia und August sowie Hannchen und Roderich. Einzig Egon bleibt auf der Strecke.

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