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Geisterstadt im Zusammenhang mit früheren Urlaubsorten

Geisterstädte: verlassene ehemals große Städte

Bei der Stadt denkt man an viele Menschen, Straßen, vielleicht auch Hektik und großen Aktionsradius, aber nicht immer ist eine Stadt dauerhaft in diesem Zustand vorzufinden. Selbst Städte durchlaufen verschiedene Prozesse und es kann vorkommen, dass eine Stadt quasi ausstirbt - man spricht dann von einer Geisterstadt.

Geisterstadt = längst vereinsamte Stadt

Die Geisterstadt ist eine Stadt, die früher einmal einen Boom erlebt hatte. Durch verschiedenste Ereignisse kam es zu einem schnellen Zulauf und die Zahl der Menschen in der Stadt stieg rasant an. Doch irgendwann kommt es zur Gegenbewegung und wenn die Stadt keine Alternative anbieten kann oder wenn der Grund für den Boom erloschen ist, ziehen die Leute weg und die Stadt bleibt leer zurück.

Das Beispiel schlechthin für einen solchen Prozess sind die ehemaligen Goldgräberstädte in den USA, die eine interessante Geschichte zu erzählen haben. Als nach Gold gegraben wurde, wurden die Städte fast wie aus dem Erdboden gestampft, um all die interessierten Abenteurer aufnehmen zu können. Als das Goldgraben kein Thema mehr war, sind die Leute fast geflohen - die Städte bleiben leer und vereinsamten. Das ist aber nicht das Ende der Geschichte, denn mittlerweile hat der Tourismus diese Städte entdeckt.

Tourismus und Geisterstadt

Denn deren Geschichte ist so spannend, dass sie viele Urlaubsgäste interessiert. Sie reisen in Gruppen zu den Geisterstädten, um die Geschichte und Entwicklung vor Ort nachempfinden zu können - manche interessieren sich mehr für die Goldgräber, manche mehr für die Art, wie damals gelebt wurde und manche für beides. Damit muss eine Geisterstadt nicht wirklich tot sein - sie kann neue Funktionen übernehmen und sei es auch nur als Touristenattraktion.

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