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Tsunami nach Seebeben auf Samoa

Starkes Erdbeben löst Tsunami aus

In der Südsee hat sich am gestrigen 29. September 2009 um etwa 19.48 europäischer Zeit ein sehr starkes Seebeben ereignet, dass eine Stärke von 8,0 erreicht hatte. Dieses Seebeben ereignete sich südwestlich der Samoa-Inseln, auf denen etwa 200.000 Menschen leben und es hat einen Tsunami ausgelöst.

Die Flutwelle war bis zu sechs Meter hoch und das Wasser drang bis zu 800 Meter in das Landesinnere der Inselgruppe ein, wobei die Flutwelle ein Problem war, das zurückweichende Wasser ein zweites, denn durch den entstandenen Sog wurden viele Gegenstände, Autos, Holzteile und auch Menschen mitgerissen.

Zumindest 200 Menschen dürften nach letzten Meldungen dem Tsunami zum Opfer gefallen sein, wobei noch viele vermisst werden. Tourismuszentren wurden ebenso getroffen und so ist die Recherche schwierig, bis das gesamte Ausmaß und die genaue Opferzahl feststeht.

Die Region rund um die Samoa-Inseln ist bekannt für eine rege Erdbebentätigkeit, denn hier treffen zwei Erdplatten aufeinander. Daher gibt es etwa 80 Prozent aller Erdbeben weltweit in dieser Region, aber das gestrige Erdbeben war mit einer Stärke von 8,0 trotzdem ungewöhnlich stark.

Tsunami-Alarm wurde in vielen Ländern ausgelöst - von Neuseeland bis Japan. In Neuseeland wurde der Alarm bald aufgehoben, denn es kam zwar eine Welle an, die war aber nur einen halben Meter hoch und richtete keinen Schaden an.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 30. September 2009]

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