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Tsunami trifft Salomon-Inseln

Tsunami trifft Salomonen-Inseln

Um 1:12 Uhr mitteleuropäischer Zeit ereignete sich im Südpazifik ein heftiges Erdbeben der Magnitude 8,0, das einen Tsunami ausgelöst hatte. Der Tsunami hatte eine Wellenhöhe von einem Meter und traf die Salomon-Inseln, wobei die genaue Opferzahl und der Hergang noch nicht restlos geklärt sind.

Nach offiziellen Berichten wurde das Wasser 500 Meter landeinwärts gespült und vier Dörfer völlig zerstört. Fünf Todesopfer sind bisher zu beklagen, weitere werden befürchtet, wobei die Insel Nendo am stärksten betroffen war. Eine weitere Tsunami-Welle wird aber ausgeschlossen, womit es sich um einen kleineren Tsunami gehandelt haben dürfte.

Doch auch ein solcher reicht aus, um großen Schaden anzurichten und zeigt einmal mehr, welche Kraft das Wasser entwickelt. Was im Weg steht, wird mit sich gerissen. Die genaue Zahl der Toten und Verletzten können erst nach genauer Überprüfung vor Ort bekanntgegeben werden.

Die Salomonen befinden sich im Südpazifik nordöstlich von Australien und in diesem Bereich gibt es immer wieder zum Teil starke Erdbeben. 2007 war ein Erdbeben mit der Magnitude von 8,1 gemessen worden, das auch einen Tsunami ausgelöst hatte und 50 Menschen auf den Salomon-Inseln das Leben gekostet hatte. 13 Dörfer waren damals völlig zerstört worden.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 6. Februar 2013]

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