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Tsunami trifft Salomonen

Bisher 15 Todesopfer gemeldet

Die Inselgruppe der Salomonen im südpazifischen Raum wurde von einem Tsunami erfasst und bisher wurden 15 Todesopfer offiziell bekanntgegeben. Die genaue Opferzahl wird man wohl erst in einigen Tagen wissen, weil noch viele Menschen vermisst werden.

Vorangegangen ist dem Tsunami naturgemäß ein schweres Seebeben, wobei zwei starke Erdstöße auf den Salomonen gespürt worden waren. Nach offizieller Angabe hatte das stärkere Beben eine Stärke von 8,0 und löste die Flutwellen aus.

Ursprünglich waren Gerüchte über eine 50 Meter hohe Flutwelle in Umlauf gekommen, was eine Panik unter der Bevölkerung ausgelöst hatte. Die tatsächliche Flutwelle war dann weit geringer und erreichte nach bisher vorliegenden Angaben etwa eine Höhe von 5 bis 10 Meter.

Doch diese scheinbar "kleine" Flutwelle reichte völlig aus, um bis zu 200 Meter in das Landesinnere zu gelangen. Daraus lässt sich dann leicht ablesen, welche Wucht ein Tsunami entwickelt, wenn seine Bewegungsenergie auf eine Landfläche trifft. Im aktuellen Fall war das Problem auch, dass viele Gebäude auf Stelzen errichtet wurden, die wie Kartenhäuser zusammengestürzt sind.

Da die Salomonen, die nordöstlich von Australien im Pazifik liegen, aus sehr vielen kleinen Inseln bestehen, muss noch abgewartet werden, wie viele Inseln vom Tsunami betroffen waren, ehe ein Gesamtschadensbericht möglich ist. Viele dieser Inseln sind kommunikativ schlecht ausgestattet und man wird wohl erst in Tagen wissen, wie viele Menschen dem Tsunami zum Opfer fielen.

 

[Infoplattform Wissenswertes / 2. April 2007]

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