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Tropensturm Sanba

Südliche Inseln der Philippinen bekamen viel Regen

Am 11. Februar 2018 entstand binnen Stunden der zweite Tropensturm des Jahres 2018, der sich östlich der Philippinen und zwar der südlichen Inseln gebildet hatte. Diese Inselgruppen waren auch das Ziel des Wirbelsturms, der ebenfalls schon sehr früh im Jahr Tatsache wurde.

Tropensturm Sanba bedroht die Philippinen

Noch am 10. Februar war kein Anzeichen gemeldet worden, dass sich ein Wirbelsturm bilden könnte und tags darauf war der Tropensturm Sanba schon Gewissheit. Das heißt, dass sich aus einem Tiefdruckgebiet binnen Stunden der Tropensturm entwickeln konnte, der mit Windgeschwindigkeiten um die 65 km/h südöstlich der südlichen Inseln der Philippinen seine Fahrt aufnahm. Die Zugrichtung weißt auf Westnordwest und das sollte den Tropensturm direkt über die südlichen Bereiche des Inselstaates bringen.

Die erste Prognose geht aber auch davon aus, dass die Taifunstärke nicht erreicht wird. Aber mit Windspitzen um die 80 km/h muss man rechnen, außerdem bringt ein Tropensturm immer viel Regen mit sich, der das eigentliche Problem ist. Das haben auch einige scheinbar harmlosere Tropenstürme der letzten Jahre gezeigt, wenn es großflächige Überflutungen gab, die Windspitze aber kaum über 70 bis 80 km/h reichte. Denn die Gefahr ist, dass ein Tropensturm sehr viele Wolken und damit intensiven Regen für ein begrenztes Gebiet mitliefert, die für Hochwasser und Schlammlawinen sorgen können. Der Wind selbst wird erst ab Taifunstärke sehr gefährlich.

Die Prognose hatte sich bestätigt, denn der Wirbelsturm zog von Ost nach West über den Inselstaat, vor allem über die Region Cebu-Negros der Philippinen. An die 150 Liter auf den Quadratmeter wurden gemessen und es gab auch hohe Wellen, die zum Teil eine Höhe von fünf Meter erreicht hatten. Der Wirbelsturm erreichte Windgeschwindigkeiten bis 80, teilweise 85 km/h und zog aber rasch weiter, womit der Regen nicht noch intensiver auf bestimmte Orte fallen konnte. Am 14. Februar löste sich der Tropensturm schließlich westlich der Philippinen auf.

Fazit zum Tropensturm Sanba

Nach ersten Berichten kamen vier Menschen ums Leben, zahlreiche Überschwemmungen und Schlammlawinen entstanden als Folge des vielen Regens, der gerade an der Ostküste gewirkt hatte.

 

[Infoplattform Wissenswertes.at / 14. Februar 2018]

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