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Tropensturm Podul

Nach den Philippinen war Vietnam das Ziel

Wie schon in den Jahren zuvor ist die Zeit rund um August jene, in der sich im westlichen Pazifik ein benannter Wirbelsturm nach dem anderen bildet. Die Temperatur des Wassers lässt die Entwicklung leichter zu und so gab es binnen einer Woche gleich vier Wirbelstürme und nach kurzer Pause mit Bailu den nächsten. Bailu traf auf Taiwan und China und schon ist der 12. Wirbelsturm entstanden, der den Namen Podul erhielt.

Tropensturm Podul Prognose und Entwicklung

Taifun Podul Philippinen VietnamAm 25. August 2019 entstand ein Tiefdruckgebiet östlich der Philippinen, das sich am Tag darauf leicht verstärken konnte. Am 27. August war es schließlich soweit und Windgeschwindigkeiten von 65 km/h hatten sich aufgebaut. Damit hatte man es mit dem 12. benannten Wirbelsturm der Taifunsaison 2019 zu tun und Podul war Gewissheit. Der Wirbelsturm sollte bald über die südlichen Bereiche von Luzon, dem Norden der Philippinen, ziehen, aber ohne sich groß mit den Philippinen auseinanderzusetzen.

Denn die Reise geht rasch Richtung West bis Nordwest weiter und gegen Sonntag, dem 1. September könnte Vietnam getroffen werden. Auf dem Weg dorthin sollte sich der Tropensturm Podul verstärken, aber eine Taifunstärke ist nicht vorberechnet. Windgeschwindigkeiten von 100 km/h können aber durchaus aufgebaut werden, genaueres wird man wohl noch abwarten müssen. Der Landfall auf den Phiippinen sollte jedenfalls binnen 24 Stunden erfolgen. Zieht der Wirbelsturm aber schnell durch, dann halten sich die Schäden wohl in Grenzen. Schlimmer ist ein stabiles System, das sich kaum vom Fleck bewegt und eine Region dauerhaft mit Regen erreicht.

Mit den Philippinen hat sich der Tropensturm Podul nicht lange aufgehalten und zog am 27. August rasch über Luzon, wie es die Prognose vorhergesagt hatte. Schadensmeldungen gab es bisher noch keine und der Wirbelsturm war so schnell wieder jenseits der Landmassen, dass stundenlanger Regen gar nicht möglich war. Podul hatte sich auch sehr rasch nach Westen weiterbewegt und zieht mit 35 km/h Richtung Nordvietnam.

Daher wird auch nicht die Zeit bleiben, um zum Taifun zu werden. Am 28. August 2019 betrug die Windgeschwindigkeit um die 80 km/h und am 29. August 2019 traf Podul schließlich auf Land und sorgte für die üblichen starken Regenfälle. Die Windgeschwindigkeit ging schnell auf 65 km/h zurück, doch auch am 30. August 2019 war der Tropensturm noch aktiv und zog weiter in das Landesinnere, allerdings löste sich der Wirbelsturm noch am gleichen Tag auf. Schadensmeldungen gab es vorerst keine.

 

[Infoplattform Wissenswertes.at / 30. August 2019]

Ebenfalls interessant:

Tropenstürme und Taifuns im Jahr 2019

Tropensturm Pabuk (Thailand)

Schon am 1. Jänner 2019 bildete sich der erste benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik und zwar Tropensturm Papuk, der am 4. Jänner auf Thailand traf.

Taifun Wutip (Stufe 5)

Am 19. Februar 2019 bildete sich der Taifun Wutip im nordwestlichen Pazifik südöstlich der Nördlichen Marianen und wurde zum stärksten Taifun in einem Februar.

Tropensturm Sepat (Japan)

Am 27. Juni 2019 entstand ein Tropensturm südwestlich von Japan, der sich dann nach Nordost weiterbewegt hatte - genau entlang der Küste von Japan.

Tropensturm Mun (China, Vietnam)

Am 3. Juli 2019 entwickelte sich der Tropensturm Mun, der sich bei Hainan an der chinesischen Südküste gebildet hatte und tags darauf in China an Land ging.

Tropensturm Danas (Südkorea, Japan)

Am 16. Juli 2019 entstand aus einer tropischen Depression der Tropensturm Danas östlich der Philippinen, der nach Taiwan und China ziehen sollte, doch die Richtung änderte.

Tropensturm Nari (Japan)

Am 25. Juli 2019 entstand südlich von Japan der nächste benannte Wirbelsturm mit Tropensturm Nari, der auch tatsächlich Japan erreichte.

Tropensturm Wipha (China, Vietnam)

Am 31. Juli 2019 entstand bei Hainan und der südchinesischen Küste der Tropensturm Wipha, dessen Ziel Nordvietnam war.

Taifun Francisco (Japan, Südkorea)

Am 2. August 2019 entstand im westlichen Pazifik der achte benannte Wirbelsturm mit Namen Francisco, der als Taifun Japan und Südkorea heimsuchte.

Taifun Lekima (Taiwan, China)

Am 4. August 2019 bildete sich östlich der Philippinen ein weiterer Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der als Supertaifun China heimgesucht hatte.

Taifun Krosa (Japan)

Am 6. August 2019 bildete sich südlich von Japan der nächste Wirbelsturm mit Namen Krosa, der zu einem Major Taifun mit Windspitzen um 180 km/h werden könnte.

Tropensturm Bailu (Taiwan, China)

Am 20. August 2019 entwickelte sich der nächste benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der als starker Tropensturm Taiwan heimsuchte und dann auf China traf.

[aktuelle Seite]

Tropensturm Podul (Philippinen, Vietnam)

Am 27. August 2019 entstand der 12. benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik und überquerte die Philippinen, um danach Vietnam zu treffen.

Taifun Lingling (Südkorea)

Der Wirbelsturm Lingling entstand am 2. September 2019 unmittelbar vor den Philippinen, zog aber als starker Taifun direkt nach Norden und traf Korea und China.

Tropensturm Kajiki (Vietnam, China)

Kajiki ist der bereits 14. benannte Wirbelsturm der Pazifischen Taifunsaison 2019 und entstand nach einer langen Reise Richtung Vietnam, um zurück nach China zu ziehen.

Taifun Faxai (Japan)

Mit Namen Faxai entstand im September 2019 der 15. benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der weit draußen aufgebaut wurde und Japan treffen könnte.

Tropensturm Paipah

Der Tropensturm Paipah entstand am 16. September 2019 im westlichen Pazifik nördlich der Nördlichen Marianen und bestand nicht einmal einen Tag.

Taifun Tapah (Südkorea, Japan)

Der Taifun Tapah entstand am 19. September 2019 auf dem Weg nach Südkorea und Japan und sollte in Nordost-Richtung westlich von Japan durchziehen.

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