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Tropensturm Maliksi

Japan könnte getroffen werden

Östlich der Philippinen bildete sich eine tropische Depression, die nach Norden und damit parallel zum Inselstaat zog. Erst am 7. Juni 2018 bildete sich daraus der Tropensturm Maliksi, der ein ganz anderes Ziel haben dürfte, nämlich Japan, das an seiner Ostküste getroffen werden könnte.

Erste Prognose vom Tropensturm Maliksi

Der Tropensturm zog nach Norden und leicht nordwestlich fast genau parallel zu den Philippinen, wobei er Windgeschwindigkeiten um die 65 bis 70 km/h aufwies. Doch die Prognose geht nicht davon aus, dass der Inselstaat getroffen wird, vielmehr wird es zuerst zu einem leichten Schwenk nach Nordost kommen und dann zu einem deutlicheren, sodass der Wirbelsturm wieder hinaus in den Pazifik zieht, aber dabei die Ostküste Japans streifen könnte.

Der Tropensturm Maliksi sollte sich dabei deutlich verstärken, sodass auch Taifunstärke möglich wäre. Windspitzen um 100 km/h sind laut Prognose sehr realistisch. Es hängt also davon ab, wie knapp an Japan der Wirbelsturm vorbeiziehen wird. Ein Landfall scheint nicht wahrscheinlich, aber zuerst muss sich die Prognose bestätigen.

Wie war es wirklich?

Der Wirbelsturm verstärkte sich schnell zu einem starken Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h, vollführte dabei aber auch schon einen ersten Schwenk Richtung Südost. Damit bewahrheitete sich bereits am 9. Juni, einen Tag nach der Entstehung, dass die Philippinen nicht getroffen werden. Allerdings ist noch unklar, ob Japan heimgesucht, gestreift oder doch verschont wird.

Am 10. Juni 2018 wurde der Wirbelsturm zum Taifun hochgestuft, denn es wurden Windgeschwindigkeiten von 120 bis 130 km/h gemessen. Allerdings veränderte sich die Prognose insofern, als Japan vermutlich verschont bleiben würde und der Taifun südlich von Japan vorbeiziehen würde. Und einen Tag später löste sich der Wirbelsturm gänzlich auf, doch mit Respektabstand vor Japan, sodass die Gefahr vorüber war.

 

 

[Infoplattform Wissenswertes.at / 11. Juni 2018]

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