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Taifun Cimaron

Sehr starker Taifun trifft Japan

Bis zu vier Wirbelstürme mit gleichzeitiger Aktivität wurden rund um Mitte August 2018 im westlichen Pazifik beobachtet, wobei China und Japan meist das Zielgebiet waren. Die meisten der Wirbelstürme waren mit moderater Windgeschwindigkeit unterwegs, gefährlich sind solche Tropenstürme aber immer noch, weil sie viel Regen mit sich führen. Am 18. August 2018 entwickelte sich mit Cimaron der bereits 20. benannte Wirbelsturm der Saison 2018 und erneut könnte Japan das Ziel sein.

Erste Prognose für den Taifun Cimaron

Der Tropensturm Cimaron bildete sich im westlichen Pazifik beim 150 Längengrad und damit noch recht weit draußen auf dem Pazifischen Ozean. Seine Zugrichtung wies auf Nordwest und diese Richtung sollte der Wirbelsturm auch in den Folgetagen beibehalten, wobei er sich deutlich verstärken wird. Die anfänglichen Windgeschwindigkeiten um die 80 km/h werden bald zur Taifunstärke werden, wobei ein Taifun mit 140 km/h durchaus zu erwarten ist.

Behält der Wirbelsturm seine Richtung bei, dann könnte er genau auf der Fährte des Vorgängers Soulik zum Südwesten Japans ziehen, aber bis dahin ist noch viel Strecke zurückzulegen und daher ist die tatsächliche Entwicklung noch abzuwarten.

Wie war es wirklich?

Der Tropensturm verstärkte sich binnen 24 Stunden zu einem starken Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h und sollte zum Taifun werden und als solcher Japan am Donnerstag, den 23. August überqueren und zwar im Südwesten, vermutlich wird die Hauptinsel Shikoku getroffen werden.

Am 22. August 2018 bestätigte sich diese Annahme, wobei die Windgeschwindigkeiten noch mehr zugelegt hatten, als befürchtet worden waren. Denn es handelte sich nun um einen Taifun der zweithöchsten Kategorie mit Windgeschwindigkeiten bis zu 180 km/h und mit dieser Stärke wurde der Landfall in Japan erwartet, wobei dieser am 23. August auch erfolgt war. Der Wirbelsturm zog direkt über den Westen Japans und schwächte sich nur zum starken Tropensturm ab. Es gab heftige Regenfälle, Stromausfälle bei etwa 150.000 Haushalten und laut erstem Bericht auch ein Dutzend Verletzte als unmittelbare Folge des Taifuns.

Der Tropensturm sollte in weiterer Folge nach Nordost streben und Japan vielleicht im Norden nochmals heimsuchen, löste sich aber dann doch rasch am 24. August 2018 über dem japanischen Meer auf. Vorsicht ist aber trotzdem geboten, denn an fast gleicher Stelle gab es 2018 die Auflösung des Taifun Papillon, der als Rest aber noch für Hochwasser und viele Schäden auf Japan gesorgt hatte.

 

[Infoplattform Wissenswertes.at / 24. August 2018]

Ebenfalls interessant:

Bolaven (Vietnam, Kambodscha)

Am 3. Jänner 2018 entstand bereits der erste benannte Wirbelsturm des Jahres 2018 mit Namen Bolaven, der Vietnam und Kambodscha bedroht und auch Thailand treffen könnte.

Sanba (Philippinen)

Am 11. Februar 2018 entstand östlich der Philippinen der Tropensturm Sanba, der zwei Tage später den Inselstaat auch mit intensivem Regenfall erreicht hatte und einige Tote forderte.

Jelawat

Am 25. März 2018 bildete sich der dritte benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der den Namen Jelawat erhielt und der zum ersten Taifun des Jahres 2018 wurde.

Ewiniar (China)

Am 6. Juni 2018 bildete sich der Tropensturm Ewiniar südlich von China und wird die südlichen Regionen auch mit viel Regen beim Landfall eindecken.

Maliksi (Japan)

Am 7. Juni 2018 bildete sich ein Tropensturm östlich der Philippinen mit Zugrichtung Japan, der den Namen Maliksi erhielt und zum Taifun hochgestuft werden könnte.

Gaemi (Japan)

Am 14. Juni 2018 bildete sich östlich von Taiwan ein Tropensturm, der den Namen Gaemi erhielt und der Richtung Japan zog, aber dann Japan doch verschonte.

Prapiroon (Südkorea, Japan)

Am 29. Juni 2018 entwickelte sich östlich der Philippinen ein Wirbelsturm, der sich zum Taifun verstärkt hatte und Südkorea sowie Japan bedroht hatte.

Maria (Taiwan, China)

Am 4. Juli 2018 bildete sich im westlichen Pazifik südlich der Nördlichen Marianen bei Guam ein Tropensturm, der sich schnell zum Taifun verstärkte und Windspitzen von 200 km/h aufwies.

Son-tinh (Vietnam, China)

Am 17. Juli 2018 entstand der Tropensturm Son-tinh westlich von Taiwan und zog weiter Richtung Westen, um den Norden von Vietnam zu erreichen.

Ampil (China)

Am 19. Juli 2018 entstand der Wirbelsturm Ampil im westlichen Pazifik östlich der Philippinen und wird nach erster Prognose wohl einen Landfall im Südosten Chinas durchführen.

Wukong (Japan)

Am 24. Juli 2018 bildete sich mit dem Tropensturm Wukong östlich von Japan der elfte benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik und bedrohte Japan.

Jongdari (Japan, China)

Am 25. Juli 2018 entstand der Tropensturm Jongdari südlich von Japan im westlichen Pazifik, der sich rasch zum Taifun verstärkte und direkt auf Japan und später auf China traf.

Shanshan (Japan)

Am 3. August 2018 entstand der Wirbelsturm Shanshan östlich der Nördlichen Marinen im westlichen Pazifik und steuerte als Taifun Japan und den Großraum Tokio an.

Yagi (China)

Am 8. August 2018 bildete sich der Tropensturm Yagi südlich von Japan und zog in Richtung Nordwest vorbei an Japan, um in China an Land zu treffen.

Leepi (Japan)

Am 11. August 2018 bildete sich bei den Nördlichen Marianen im westlichen Pazifik der 15. benannte Wirbelsturm der Saison 2018 mit Zugrichtung Japan.

Bebinca (China, Vietnam)

Am 13. August 2018 entstand bei der chinesischen Inselprovinz Hainan mit dem Tropensturm Bebinca der bereits 16. benannte Wirbelsturm der Saison 2018.

Hector

Am 13. August 2018 bildete sich weit draußen im westlichen Pazifik der Tropensturm Hector, der keine Gefahr für Land und Leute bedeutete und sich bald auflöste.

Rumbia (China)

Am 15. August 2018 entstand der bereits 18. benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der den Namen Rumbia erhielt und südwestlich von Japan seinen Ausgang nahm.

Soulik (Südkorea)

Am 16. August 2018 bildete sich der nächste benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik mit Namen Soulik, der westlich der Nördlichen Marianen entstanden war und zum starken Taifun wurde.

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Cimaron (Japan)

Am 18. August 2018 entwickelte sich der Tropensturm Cimaron aus einem Tiefdruckgebiet im westlichen Pazifik und erreichte Japan als sehr starker Taifun.

Jebi (Japan)

Am 28. August 2018 bildete sich weit draußen im westlichen Pazifik der 21. benannte Wirbelsturm namens Jebi, der ein sehr starker Taifun wurde und Japan überquerte.

Mangkhut (Philippinen, China)

Am 7. September 2018 bildete sich weit draußen im westlichen Pazifik der Wirbelsturm mit Namen Mangkhut, der ein starker Taifun mit über 200 km/h Windgeschwindigkeit wurde.

Barijat (China, Vietnam)

Am 11. September 2018 entstand der Tropensturm Barijat südlich von China und wird im Grenzgebiet von China und Nordvietnam auf Land treffen.

Trami (Japan)

Am 21. September 2018 entstand im westlichen Pazifik der Wirbelsturm Trami, der schnell zum starken Taifun wurde und nach Japan zog.

Kong-rey (Korea, Japan)

Am 29. September 2018 entstand der Wirbelsturm Kong-rey südlich der Nördlichen Marianen im westlichen Pazifik und wurde ein weiterer starker Taifun.

Yutu (Philippinen)

Der Taifun Yutu entstand im Oktober 2018 im westlichen Pazifik mit Zugrichtung Nordwest und wurde ein Taifun der höchsten Stufe mit Ziel Luzon (Philippinen).

Toraji

Der Tropensturm Toraji bildete sich am 17. November 2018 und damit ziemlich spät in der Saison vor der Küste von Südvietnam, stellte aber keine Gefahr dar.

Man-yi

Der Taifun Man-yi entstand sehr spät im November 2018 im westlichen Pazifik südöstlich der Nördlichen Marianen mit möglicher Zugrichtung Japan.

Usagi

Der Wirbelsturm Usagi entwickelte sich im November 2018 nach einwöchiger Reise vor der Küste von Südvietnam und führte einen Landfall in Kambodscha durch.

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