SportWirtschaftComputer & WebWetter & KlimaHobbysTierweltFreizeit & EventsUrlaubPolitikBildungGeografieGesundheitFilm & TVMusikAuto & VerkehrLifestyle
Sie sind hier: Startseite -> Wetter & Klima -> Wirbelstürme -> Taifun -> Taifun Liste 2017

Pazifische Taifunsaison 2017

Überblick über die benannten Wirbelstürme

Jedes Jahr gibt es im westlichen Pazifik um die 30 bis 40 benannte Wirbelstürme, die ab 63 km/h ihren Namen erhalten und dann als Tropensturm gelten, ab 118 km/h handelt es sich um einen Taifun, vergleichbar mit dem Hurrikan im Atlantik und der Karibik. Die pazifische Taifunsaison 2017 begann Ende April 2017 mit dem ersten Tropensturm, wobei ein so früher benannter Wirbelsturm im westlichen Pazifik keine große Überraschung ist. Manchmal gibt es sogar im Jänner erste Taifune. Die sind selten, aber auch möglich.

Jahresüberblick 2017

Bildquelle: https://www.wunderground.com/hurricane/

Taifune und Tropenstürme im Jahr 2017: Inhalt

  

Tropensturm Muifa im April 2017

Die Taifunsaison 2017 erlebte schon früh eine tropische Depression, die sich aber nicht zum Tropensturm verstärken konnte. Der erste benannte Wirbelsturm entstand dennoch recht früh in der Saison und zwar am 25. April 2017 und erhielt den Namen Muifa.

Ursache

Östlich der Philippinen entwickelte sich am 24. April 2017 eine tropische Depression, die sich leicht westlich in Richtung des Inselstaates orientiert hatte. Sie bewegte sich nicht sehr schnell und verstärkte sich Zug um Zug, sodass 24 Stunden später der erste benannte Wirbelsturm der neuen Saison Gewissheit wurde und den Namen Muifa trug. Der Tropensturm war aber keine Gefahr für Land und Leute, weil er laut Prognose bald nach Norden schwenken sollte, was auch am 25. April bereits erfolgt war und danach zog er wie erwartet nach Nordost, aber sehr langsam und ohne Verstärkung der Windspitzen. Schon am 27. April löste sich das ohnehin eher schwache System auf und der erste Wirbelsturm der Saison 2017 war Geschichte.

 

Tropensturm Merbok zieht nach China

Nach einer sehr langen und ruhigen Phase entstand am 11. Juni 2017 der zweite benannte Wirbelsturm im westlichen Pazifik, der den Namen Merbok erhielt. Dieser bildete sich südlich der chinesischen Küste und steuerte China auch direkt an.

Ursache

Der zweite Wirbelsturm der Taifunsaison 2017 entstand sehr schnell vom 10. bis zum 11. Juni 2017 durch eine tropische Depression südlich der chinesischen Küste, etwa auf Höhe des nördlichsten Punktes der Philippinen, die sich im Osten befinden. Mit Windgeschwindigkeiten von gerade einmal 65 km/h war die Voraussetzung für die Hochstufung zum Tropensturm erzielt, aber von den Windspitzen her sollte sich der Wirbelsturm nicht weiter verstärken können.

Denn der Weg zum Festland war kurz, der Tropensturm Merbok zog direkt nach Norden und auf China zu, wobei der Landfall auch am Montag wie vorhersehbar erfolgt war. Davor verstärkte sich der Tropensturm Merbok aber doch noch zu einem starken Wirbelsturm mit Windspitzen um die 90 bis 100 km/h, löste sich aber sofort auf, sobald er das Festland bei Hong Kong erreicht hatte. Doch wie so oft sind nicht die Windgeschwindigkeiten das Problem, sondern der mitgebrachte Regen. Auch Merbok brachte viel Regen, Schäden wurden aber keine gemeldet.

 

Nanmadol erreicht im Juli 2017 Japan

Am 2. Juli 2017 entwickelte sich sehr rasch aus einer Tiefdruckphase nördlich der Philippinen der dritte benannte Wirbelsturm der Saison 2017, der den Namen Namadol erhielt. Seine Zugrichtung wies auf die Hauptinseln Japans.

Ursache

Binnen 24 Stunden entstand aus einem Tiefdruckgebiet der Tropensturm Nanmadol, der sich nördlich der Philippinen sowie östlich von Taiwan gebildet hatte. Von diesem Punkt aus waren viele Ziele möglich - von China und Taiwan bis zu Thailand oder nach Süden die Philippinen, doch laut Prognose sollte der Tropensturm zuerst nach Norden ziehen, um dann in einem Schwenk nach Nordost die Hauptinseln Japans zu treffen.

Nanmadol hatte Windgeschwindigkeiten von 65 km/h aufgebaut und war damit ein schwacher Tropensturm, er verstärkte sich aber rasch zu einem starken Tropensturm, konnte sich aber nicht zum Taifun verstärken, was ursprünglich vermutet worden war. Die Zugrichtung blieb auf Japan und mit Windgeschwindigkeiten um 90 km/h erreichte der Tropensturm den Südwesten Japans, überquerte das Land kurzzeitig und löste sich am 4. Juli 2017 recht schnell wieder auf. Schäden wurden keine gemeldet.

 

Tropensturm Talas bedroht Vietnam

Am 15. Juli 2017 bildete sich aus einer tropischen Depression der vierte benannte Wirbelsturm der Taifunsaison 2017 und zwar südlich von Hainan und damit von China, wobei die Zugrichtung auf West bis Nordwest deutet, was einen Landfall in Vietnam vermuten lässt.

Ursache

Am 14. Juli 2017 entstand südlich von China ein Tiefdruckgebiet, das das Potential für einen Wirbelsturm in sich barg und nur zwölf Stunden später war es am Folgetag soweit und der Tropensturm mit Namen Talas war Gewissheit. Die Windgeschwindigkeiten waren gerade einmal für die Hochstufung mit 65 km/h ausreichend und die erste Prognose ging davon aus, dass Talas nach West bis Nordwest zieht, was ihn nach Vietnam bringen würde. Wie schon bei den bisherigen Wirbelstürmen des Jahres 2017 war ein langes Leben des Wirbelsturms eher ausgeschlossen, weil der Weg zur Küste kurz ist.

Die Prognose sollte recht behalten, denn der Tropensturm zog sehr direkt nach Vietnam, hielt sich dann aber einige Stunden, ehe er nachließ und zu einer tropischen Depression heruntergestuft werden konnte. Am 17. Juli 2017 löste er sich schließlich gänzlich auf.

Fazit

Es war zwar nur ein Tropensturm, aber wie so oft ist die Regenmenge relevant, die er mit sich führt und im Falle von Talas gab es erhebliche Überschwemmungen und auch Schäden an Gebäuden. Ursprünglich war von einer Toten die Rede, spätere Meldungen ergaben, dass zumindest 17 Menschen durch die Folgen des Wirbelsturms gestorben sind. Mehr als 6.000 Gebäude sind beschädigt worden, vor allem wurden Dächer abgetragen und es gab großflächige Überflutungen.

 

Taifun Noru

Das Jahr 2017 war bis Mitte Juli ein sehr ruhiges im westlichen Pazifik, doch langsam entwickelte sich die alljährliche Dynamik. Nach dem Tropensturm Talas entwickelten sich zwei neue Tiefdrucksysteme und das westlichere verstärkte sich rasch zum nächsten benannten Wirbelsturm mit Namen Noru, der am 21. Juli 2017 Gewissheit wurde.

Entwicklung und Prognose des Taifun Noru

Noru entstand nordöstlich der Nördlichen Marianen und hatte die üblichen 65 km/h Windgeschwindigkeiten im Gepäck, wobei die Zugrichtung auf Westen wies und die Zuggeschwindigkeit sehr langsam war. Damit war die Prgonose schwierig, weil der Weg bis Japan oder die anderen Inselstaaten sowie das Festland von China sehr weit entfernt waren. Nur zögerlich kam der Tropensturm vom Fleck und zog nach Westen, wobei er sich bald zu einem starken Tropensturm entwickelt hatte.

Per 24. Juli 2017 wurde aus diesem starken Tropensturm der erste Taifun des Jahres 2017 und die Windgeschwindigkeiten waren schon bei 140 km/h angelangt, aber es gab einen Schwenk nach Südost und später Ost, sodass sich der Wirbelsturm praktisch auf der Stelle bewegt. Tags darauf blieb es bei den gleichen Windgeschwindigkeiten, aber der Taifun hatte eine Schleife zurückgelegt - von Ost nach West und zurück nach Ost und dreht wieder nach West, um in Richtung Japan zu steuern, diesmal aber mit größerer Zuggeschwindigkeit.

Mit dem 28. Juli 2017 führte der Taifun einen Schwenk nach Südwest durch, womit Japan nicht mehr das Zielgebiet war und am 29. Juli schwächte sich der Wirbelsturm zu einem starken Tropensturm ab. Aber dieser Wirbelsturm hat eine lange Lebensdauer und die unterschiedlichsten Ideen. Nachdem er zu Beginn eine ovale Strecke zurückgelegt hatte und fast wieder beim Ausgangspunkt angekommen war, zog er nach Westen und Südwesten und schwächte sich ab.

Aber mit dem 31. Juli 2017 wurde ein neuer Schwenk offenbar, denn der nun wieder sehr starke Taifun zog nach Norden und damit in den Einzugsgebiet von Japan und verstärkte sich auf Windspitzen um die 180 km/h, wobei die neue Prognose davon ausgeht, dass er nun nach Westen und an den japanischen Hauptinseln vorbeizieht, was ihn über die Okinawa-Insel bringen würde. Jedoch streifte er die Inselgruppe nordwestlich nur und schwenkte nach Norden, um die japanischen Inseln zu treffen.

Am 5. August 2017 war der Wirbelsturm schon über zwei Wochen unterwegs und seine Ausläufer trafen auf Japan. Die Windgeschwindigkeiten reduzierten sich auf etwa 120 km/h und der Wirbelsturm brachte viel Regen mit sich. Nach dem Landfall zog der Wirbelsturm in nordöstlicher Richtung über die Hauptinseln Japans weiter, schwächte sich aber auf einen Tropensturm ab und löste sich am 8. August schließlich auf.

Fazit zum Taifun Noru

Bereits die Ausläufer forderten zwei Todesopfer, Überschwemmungen waren auch bereits entstanden. Gut 100 Flüge mussten gestrichen werden, viele Menschen brachten sich in Sicherheit. Der weitere Verlauf des Taifuns und später Tropensturms verursachte keine weiteren Todesopfer, aber es gab Überschwemmungen und sehr viel Regen. Man war darauf aber vorbereitet und evakuierte an die 130.000 Menschen, womit Schlimmeres verhindert werden konnte.

 

Tropensturm Kulap mit Weg nach Japan

Noch am gleichen Tag, dem 21. Juli 2017, bildete sich neben dem Tropensturm Noru ein weiterer benannter Wirbelsturm im westlichen Pazifik und zwar mit dem Namen Kulap. Nicht nur der Entstehungstag war gleich, auch die Region war ähnlich.

Zugrichtung des Wirbelsturms Kulap

Kulap entstand nordöstlich von Noru weit draußen im Pazifik auf Höhe von Japan und hat nach der Entstehung die übliche Windgeschwindigkeit um die 65 km/h aufgebaut. Die erste Prognose ging davon aus, dass der Tropensturm direkt nach Westen ziehen wird und das würde ihn nach einer langen Reise nach Japan bringen. Die Windgeschwindigkeiten sollten rasch stärker werden und man musste sich auf einen Taifun einstellen. Aber der Tropensturm löste sich am 25. Juli 2017 wieder auf und zwar noch weit draußen im Pazifik noch immer nordöstlich der Nördlichen Marianen.

 

Tropensturm Roke mit Landfall in China

Nur 24 Stunden nachdem mit Noru und Kulap zwei benannte Wirbelstürme als Tropenstürme im westlichen Pazifik entstanden waren, gab es per 22. Juli 2017 mit Roke bereits den dritten Tropensturm, der entstanden war. Im Gegensatz zu den anderen beiden Tropenstürmen war die Lage aber eine ganz andere - nämlich südwestlich von Taiwan mit Zugrichtung China.

Landfall in China

Auch aus dem dritten tropischen Tief, das sich in der dritten Juliwoche 2017 gebildet hatte, entstand ein Tropensturm, der den Namen Roke erhielt. Es war dies ein kleiner Tropensturm mit geringerem Wolkenband, aber die Windgeschwindigkeiten waren dennoch über 65 km/h hoch und damit ist das Kriterium für den Tropensturm erfüllt. Roke sollte nicht lange Bestand haben, denn der Tropensturm entstand südwestlich von Taiwan in der Küstennähe von China und zog in nordwestlicher, fast nördlicher Richtung. Schon einen Tag später, am 23. Juli 2017, hatte er China erreicht und löste sich sofort auf. Schäden wurden auch keine gemeldet.

 

Tropensturm Sonca mit Landfall in Vietnam

Die ungewöhnlich aktive Phase dieser dritten Juliwoche war mit Roke aber noch nicht abgeschlossen, denn bereits einen Tag später bildete sich aus der vierten tropischen Depression binnen Tagen der nächste Tropensturm, der den Namen Sonca erhielt und nach Vietnam zieht.

Landfall in Nordvietnam

Der Tropensturm entstand vor der Küste Vietnams und zog mit Windgeschwindigkeiten um die 70 km/h Richtung Westnordwest und sollte binnen zwei Tagen Vietnam heimsuchen. Im Gegensatz zu Roke hatte dieser Tropensturm eine breitere Dimension und damit musste man sich auf Überschwemmungen durch starke Regenfälle gefasst machen. Am 25. Juli 2017 traf der Tropensturm an Land und löste sich rasch wieder auf, Schäden wurden bisher keine gemeldet.

 

Taifun Nesat

Am 26. Juli 2017 bildete sich bereits der fünfte benannte Wirbelsturm in dieser sehr dynamischen Phase der Taifunsaison 2017 und zwar aus einer tropischen Depression östlich der Philippinen heraus.

Entwicklung und Richtung des Taifun Nesat

Der nun schon neunte benannte Wirbelsturm erhielt den Namen Nesat und entstand direkt östlich der Philippinen, allerdings sollte der Inselstaat nach erster Prognose nicht das Ziel sein, weil der Tropensturm nach Norden zog. Dabei verstärkte er sich bald, denn tags darauf hatte er die Einstiegsgeschwindigkeit von 65 bis 70 km/h aufzuweisen und diese Entwicklung setzte sich rasant fort. Der Wirbelsturm verstärkte sich zu einem Taifun und die Zugrichtung wechselte nach einem Schwenk auf Nordwest, womit er direkt auf Taiwan zusteuert.

Die Insel wurde am 29. Juli 2017 getroffen und es gab einige Überschwemmungen und bei etwa 30.000 Haushalten fiel der Strom aus. Ungefähr 3.000 Personen wurden zur Sicherheit evakuiert. An die 100 Menschen wurden verletzt, wie am Tag nach dem Landfall bekanntgegeben wurde. China ist sehr rasch auch getroffen worden, dort gab es gleichfalls Überschwemmungen, etwa 3.000 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden. Aus dem Taifun wurde nach dem Landfall rasch ein Tropensturm, der sich wohl am 31. Juli auflösen wird.

 

Tropensturm Haitang

Am 29. Juli 2017 bildete sich südwestlich von Taiwan ein weiterer Tropensturm, der unmittelbar nach dem Landfall von Nesat die gleichen Gebiete treffen könnte.

Haitang mit Landfall auf Taiwan und in China

Nesat ist als Taifun über Taiwan gezogen und hat viele Schäden verursacht. Mitten in dieses Szenario kam der nächste benannte Wirbelsturm, der von Südwest aus direkt Kurs auf Taiwan nahm und weitere heftige Regenschauer brachte. Schon am 30. Juli war die Insel erreicht und auch wieder nach Nordwesten hin verlassen worden, um die gleichen Regionen in China heimzusuchen, die schon Nesat aufgesucht hatte. Haitang war dabei ein Tropensturm mit etwa 70 km/h Windgeschwindigkeit geblieben.

Am 31. Juli 2017 löste sich der Wirbelsturm über dem chinesischen Festland wieder auf, hatte davor aber für weitere Hochwassersituationen und viel Regen gesorgt. Für Taiwan war es eine außergewöhnliche Situation, weil binnen Stunden zwei benannte Wirbelstürme, einer (Nesat) als Taifun und einer (Haitang) als Tropensturm die Insel heimgesucht hatten.

 

Tropensturm Nalgae im August 2017

Am 2. August 2017 bildete sich weit draußen im Pazifik noch nordöstlich der Nördlichen Marianen der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Nalgae erhalten hat. Dieser wird aber wohl keine Gefahr für Land und Leute darstellen.

Tropensturm Nalgae bleibt weit draußen im Pazifik

Denn der Tropensturm, der Windgeschwindigkeiten um die 65 bis 70 km/h im Gepäck hat, sollte gemäß der ersten Prognose einen Schwenk nach Nordwest und dann Nord machen, was ihn weit entfernt von den Inselstaaten wie Japan hält. Diese Prognose bewahrheitete sich auch und nach Tagen der geringen Bewegung und kaum einer Verstärkung löste sich der Tropensturm am 6. August 2017 wieder auf und die Gefahr war vorüber.

 

Taifun Banyan

Am 11. August 2017 bildete sich weit draußen im Pazifik der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Banyan erhielt. Dieser brachte aber für die Inselstaaten keine Gefahr mit sich.

Banyan dreht schon ab

Denn die erste Prognose ging davon aus, dass sich bereits nach dem Entstehen des Tropensturms eine nordwestliche Richtung ergeben wird und bald sollte der Wirbelsturm auf Nord drehen. Das würde bedeuten, dass eine Zugrichtung in Richtung Japan oder anderer Inselstaaten gar nicht stattfinden kann.

Und diese Prognose bewahrheitete sich sehr rasch, denn der Wirbelsturm drehte schnell nach Nordwest ab und später immer mehr in Richtung Nord. Damit schien die Gefahr verhindert, auch wenn der Wirbelsturm immer mehr an Fahrt aufnahm und zum Taifun mit Windgeschwindigkeiten um die 140 bis 150 km/h wurde. Optional hätte es dann doch einen Schwenk nach Westen geben können, aber mit dem 14. August 2017 drehte der Taifun weiter nach Nordost und zog weiter hinaus in den Pazifik, wobei er sich in den nördlichsten Regionen aufhalten sollte. Doch am 17. August 2017 war die Reise zu Ende und der Wirbelsturm löste sich auf.

 

Taifun Hato

Die Taifunsaison 2017 bot im August eine ungewöhnlich aktive Phase mit zum Teil fünf gleichzeitig aktiven Wirbelstürmen. Erst in der dritten Augustwoche kam etwas Ruhe in den Einzugsbereich. Unterbrochen wurde diese mit dem 20. August 2017, als sich der Tropensturm Hato entwickelt hatte.

Taifun Hato und seine Reise

Ursprung des Wirbelsturms war ein Tiefdrucksystem nordöstlich der Philippinen, aus dem heraus sich der Tropensturm Hato bilden konnte. Er hatte Windgeschwindigkeiten der üblichen 65 bis 70 km/h entwickelt und seine Zugrichtung wies laut erster Prognose nach Nordwest, was ihn den Süden Taiwans streifen lassen würde, danach wäre ein Landfall in China wahrscheinlich. Die erste Prognose geht nicht davon aus, dass sich Hato zu einem Taifun verstärken wird können, aber das musste man noch abwarten.

Die erste Prognose lag in der Zugrichtung völlig richtig, nicht aber bei der Windstärke. Sehr schnell zog der Wirbelsturm an Taiwan vorbei und streifte die Insel nur, verstärkte sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits zu einem starken Tropensturm und wurde kurz vor der Küste Chinas zu einem Taifun und sogar noch zu einem starken Taifun mit Windspitzen um die 160 km/h, womit beim Landfall von großer Gefahr, heftigen Windböen und starkem Regen auszugehen ist. Der Landfall sollte am 23. August erfolgen und so war es dann auch.

Einher mit dem Auftreffen auf Land in Hong Kong und Südchina gingen die erwartet starken Windböen sowie intensive Regenfälle. Obwohl man viele Menschen evakuiert und hunderte Flüge gestrichen hatte, gab es doch viele Menschen, die verletzt wurden. Erste Berichte gehen davon aus, dass 34 Menschen verletzt wurden und es gab hohe Wellen, die an der Küste das Land erreicht hatten. Überflutungen waren die logische Folge. Ein Problem war auch die weitere Entwicklung, denn der Taifun Hato schwächte sich nach dem Landfall kaum ab und hatte auch beim Zug nach Nordwesten Windgeschwindigkeiten von 140 km/h drauf. Aber er löste sich dann doch binnen 24 Stunden auf, hinterließ aber eine Schneise an Verwüstungen.

Fazit zum Taifun Hato

Schon die ersten Berichte ließen nichts Gutes erwarten, denn es war von 34 Verletzten die Rede. Erfahrungsgemäß steigen die Opferzahlen im Laufe der folgenden Stunden an und die Wetterstationen in China berichteten von Sturmböen bis zu 207 km/h und damit war Hato einer der stärksten Taifune der letzten Jahre, der das chinesische Festland hat erreichen können. Alleine in Hong Kong geht man von 120 Verletzten aus, am Festland, vor allem im Einzugsgebiet von Macau gab es zumindest 15 Todesopfer und weitere etwa 140 Verletzte. Umgestürzte Bäume und Hochwasser in den Städten waren die technischen Folgen des Taifun.

 

Tropensturm Pakhar

Am 25. August 2017 bildete sich östlich der Philippinen mit dem Tropensturm Pakhar der nächste benannte Wirbelsturm und erreichte Hongkong und China.

Zugrichtung des Wirbelsturms

Fast unmittelbar vor dem Norden der Philippinen bildete sich der 14. benannte Wirbelsturm der Taifunsaison 2017 mit Namen Pakhar und seine Zugrichtung wies auf West bis Nordwest, was ihn direkt über die Philippinen führte. Die Windgeschwindigkeiten waren mit etwa 70 km/h noch nicht extrem, die Prognose ging aber davon aus, dass der Wirbelsturm wohl eher kein Taifun werden würde. Sehr schnell zog der Wirbelsturm über die Philippinen, von wo keine Schäden gemeldet wurden.

Die weitere Zugrichtung wies auf Nordwest bis Nord und brachte den Tropensturm Pakhar nach Hongkong und China, wobei er sich zu einem starken Tropensturm mit Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h steigern konnte. Gerade auf dem chinesischen Festland gab es das Problem, dass mit Hato erst einer der stärksten Taifune der letzten Jahre gewütet hatte und nun brachte der Tropensturm noch mehr Regen und Überflutungen. Er löste sich bald auf und war am 27. August bereits wieder Geschichte, doch Regen und Hochwasser blieben weiter ein Thema.

 

Taifun Sanvu

Kaum hat sich Pakhar aufgelöst, bildete sich am 27. August 2017 der nächste und damit 15. benannte Wirbelsturm in der Taifunsaison 2017 mit Namen Sanvu. Er entstand auf Höhe der Nördlichen Marianen und könnte Japan treffen.

Entwicklung des Wirbelsturms

Tropensturm Sanvu bewegte sich nur sehr langsam in Richtung Nordwest bis Nord, was den Wirbelsturm direkt auf Japan zusteuern lassen würde. Allerdings war die Zuggeschwindigkeit mit sechs Knoten sehr gering und es war nicht gesagt, dass die Richtung beibehalten wird. Dieser Wirbelsturm zeichnete sich durch zwei Faktoren aus, nämlich zum einen durch eine sehr langsame Zuggeschwindigkeit, womit er fast immer an gleicher Stelle tätig blieb und zum anderen durch eine enorme Verstärkung.

Denn nach Tagen des langsamen Verstärkens zum starken Tropensturm und dann zum Taifun wurde er rasch zu einem sehr gefährlichen Wirbelsturm mit Windspitzen um die 160 bis 180 km/h. Weiterhin blieb er vor den Toren Japans stecken und schien sich noch mehr zu verstärken. Erst am 2. September verlor er etwas an Energie und gewann an Dynamik. Die Folge war, dass der Taifun Sanvu mit Windspitzen um die 140 km/h Richtung Norden vorbei an Japan zog und innerhalb von weniger als einem Tag löste sich der Wirbelsturm gänzlich auf.

 

Tropensturm Mawar

Am 31. August 2017 bildete sich unmittelbar vor der Küste Chinas im Süden des Landes der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Mawar erhalten hat.

Landfall in China

Mawar entstand unmittelbar vor der Küste Chinas und hat eine nördliche Zugrichtung, sodass der Wirbelsturm binnen 48 Stunden China heimsuchen wird. Dabei hatte er vorerst Windgeschwindigkeiten der üblichen 65 km/h im Gepäck, verstärkte sich aber trotz der kurzen Strecke noch zu einem starken Tropensturm und traf am 3. September 2017 an Land. Binnen Stunden löste er sich auf, Schadensmeldungen gab es bis dato noch keine.

 

Tropensturm Guchol

Am 6. September 2017 bildete sich zwischen Taiwan und dem Norden der Philippinen der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Guchol erhielt und auf China zusteuerte.

China wurde verschont

Während die Philippinen bis dato eher verschont blieben, wird der Süden und Südosten Chinas schon mehrfach getroffen und der starke Monsunregen sorgte für weitere Überschwemmungen. Tropensturm Guchol zog laut erster Prognose nach Nordwesten und sollte China rasch treffen, aber daraus wurde erfreulicherweise nichts, weil dem Tropensturm schon binnen eines Tages die Energie ausging und am 7. September 2017 löste sich der Wirbelsturm noch vor der Küste auf.

 

Taifun Talim

Während in der Karibik gleich drei Wirbelstürme Unheil anrichten und Irma für Milliardenschäden sorgt, kam es in der Taifunsaison 2017 kurzfristig zu einer Ruhepause, die aber am 10. September 2017 beendet wurde. Dann nämlich bildete sich östlich der Philippinen der nächste benannte Wirbelsturm, der den Namen Talim erhielt.

Starker Taifun trifft Japan

Talim hatte Windgeschwindigkeiten um die 70 km/h anzubieten, sollte sich aber laut erster Prognose deutlich verstärken. Es steht zu befürchten, dass auch dieser Wirbelsturm nicht nur ein Taifun wird, sondern Windspitzen bis 180 km/h erreichen könnte. Das entspricht einem Hurrikan der Stufe 3 und die Zugrichtung ist nach erster Einschätzung Taiwan und China, die Philippinen werden im Norden vermutlich gestreift werden.

Diese erste Prognose wurde schon nach 24 Stunden bestätigt, denn der Wirbelsturm wurde bereits zu einem Taifun, hatte sich also enorm schnell sehr verstärkt mit Windspitzen um die 140 km/h. Die Zugrichtung veränderte sich in den folgenden Tagen aber immer mehr von West nach Nordwest bis Nord, sodass Taiwan nur gestreift werden sollte, doch der Taifun wurde immer stärker und gefährlicher mit Windspitzen bis zu 200 km/h. Allerdings zog der Wirbelsturm auch immer mehr nach Nord und verschonte Taiwan komplett, um einen Schwenk nach Nordost durchzuführen.

Und diese Richtung wurde beibehalten und somit war Japan im Visier des Wirbelsturms. Die vorgelagerten Inseln wurde voll getroffen und am Sonntag, den 17. September 2017 war auch der Südwesten der japanischen Hauptinseln erreicht, wobei sich der Taifun in einen starken Tropensturm abgeschwächt hatte und wohl bald weiter an Energie verlieren sollte. Trotzdem wurde die südwestliche Hauptinsel Kyushu mit über 160 km/h Windgeschwindigkeit erreicht, davor waren die vorgelagerten Okinawa-Inseln mit den stärksten Regenfällen seit fünf Jahrzehnten heimgesucht worden. Am 18. September 2017 löste sich der Wirbelsturm wie erwartet völlig auf.

Nach bisherigen Berichten wurden zwei Menschen getötet, der öffentliche Verkehr wurde stark eingeschränkt, Bahnfahrten ebenso abgesagt wie Flugreisen storniert. Damit konnte Schlimmeres verhindert werden. Großflächige Überschwemmungen gab es trotzdem und waren auch nicht zu verhindern.

 

Taifun Doksuri

Westlich der Philippinen entstand am 12. September 2017 der nächste benannte Wirbelsturm, Nummer 19 in der Saison 2017. Er erhielt den Namen Doksuri und zog nach Westen.

Prognose für den Wirbelsturm

Doksuri entstand auf Höhe der nördlichen Philippinen und schien den Inselstaat zu verschonen wie schon viele Wirbelstürme in diesem Jahr. Schien deshalb, weil die Zugrichtung stattdessen nach erster Prognose auf West bis Nordwest wies und das brachte den Tropensturm in Richtung Vietnam und Grenzgebiet zu China. Aber in Wirklichkeit gab es schon erste Überflutungen auf den Philippinen, bevor die Reise begann. Es war davon auszugehen, dass sich der Wirbelsturm noch zu einem Taifun verstärken wird.

Und beides hatte sich bewahrheitet, denn es wurde sogar ein Taifun mit Windspitzen um die 160 bis 180 km/h und der traf am 15. September plangemäß in Vietnam ein und zwar im Norden des Landes nahe der Grenze zu China, löste sich aber binnen Stunden bereits vollständig auf, womit vom Wirbelsturm keine Gefahr mehr ausging, viel Regen gab es trotzdem.

Fazit zum Taifun

Bereits auf den Philippinen gab es Überschwemmungen und viel Regen, obwohl sich dort der Tropensturm erst gebildet hatte. 19 Menschen kamen ums Leben. In Vietnam wurden 80.000 Menschen evakuiert und damit viele Opfer verhindert. Ein Mann ist aber doch ertrunken, die Überschwemmungen waren erheblich. Mit um die 140 km/h und jeder Menge Regen war der Norden Vietnams heimgesucht worden.

 

Taifun Khanun

Am 12. Oktober 2017 bildete sich östlich der Philippinen der nächste Tropensturm, der Luzon, den Norden des Inselstaates, schnell überquert hatte und auf Vietnam zustrebte.

Entwicklung des Wirbelsturms

Der Tropensturm Khanun war mit Windspitzen um die 70 km/h über Luzon gefegt und hatte für reichlich Regenschauer gesorgt. Aber die eigentliche Stärke entstand erst auf seiner Reise in den Westen bis Nordwesten, denn Khanun sollte ein Taifun werden, der mit Windspitzen um die 120 km/h Vietnam erreichen sollte. Der Landfall wurde für Montag vorherberechnet.

Und die Prognose stimmte auch, denn am 15. Oktober 2017 wurde aus dem Tropensturm ein Taifun mit Windspitzen um die 140 km/h, allerdings änderte sich die Prognose leicht, weil der Wirbelsturm sich eher nach Südwest orientiert. Damit war nicht das Grenzgebiet von Vietnam zu China ein Thema, sondern eher der Süden Vietnams das Ziel. Doch es kam anders, weil dem Wirbelsturm in der Küstennähe die Energie ausgegangen war und er sich aufgelöst hatte, bevor es zum Landfall kommen konnte.

Fazit zum Taifun Khanun

Durch den Wirbelsturm gab es sehr gefährliche Situationen für die Schifffahrt und ein Schiff mit 26 Mann Besatzung war unmittelbar bedroht. 16 Leute konnten gerettet werden, zehn gelten als vermisst.

 

Taifun Lan

Kaum hatte sich Khanun vor Vietnam aufgelöst, entstand schon der nächste Wirbelsturm im westlichen Pazifik und zwar mit dem Namen Lan, der sich östlich der Philippinen aufgebaut hatte.

Prognose des Wirbelsturms

Die erste Prognose geht davon aus, dass sich der Tropensturm Lan kurzzeitig nach Westen und damit Richtung Philippinen bewegen sollte, aber schon bald gibt es den Schwenk nach Norden und eine massive Verstärkung zu eienm Taifun mit Windspitzen um die 160 oder vielleicht sogar 180 km/h. Dabei bewegt er sich sehr langsam nach Norden, also praktisch parallel zu den Philippinen und könnte später einen Schwenk nach West zeigen, aber auch Richtung Japan weiterziehen. Die genaue Route ist noch nicht vorhersagbar.

Tatsächlich hat sich die Prognose mit allen Unsicherheiten bestätigt, denn schon bald wurde aus dem Tropensturm ein Taifun, der bis zu 180 km/h starke Windspitzen aufgeboten hatte und sich zuerst wie vorhergesagt nach Norden bewegt hatte, dann aber in leicht nordöstlicher Richtung weiterzog. Damit streifte er Japan fast auf der ganzen Länge und traf ein Stück weit auf die Hauptinsel Honshu, wo es intensive Regenfälle gab. Japan wurde aber nicht direkt überquert, sondern es waren speziell die Küstenregionen getroffen. Am 23. Oktober 2017 löste sich der Wirbelsturm schnell auf, nachdem er die Küstenregion Japans verlassen hatte.

Fazit zum Taifun Lan

Es gab zwei Todesopfer als direkte Folge des Wirbelsturms und Überflutungen durch die starken Regenfälle. Flüge mussten gestrichen und zum Teil die Produktionen eingestellt werden, um die Menschen zu schützen.

 

Tropensturm Saola

Am 24. Oktober 2017 entstand südwestlich der Nördlichen Marianen mit dem Tropensturm Saola der nächste benannte Wirbelsturm, der aber nicht nach Westen zu den Philippinen ziehen wird, sondern sich nach Norden orientiert.

Prognose des Wirbelsturms

Die erste Prognose geht davon aus, dass sich der Tropensturm mit Namen Saola schnell nach Nordwesten und dann nach Nordnordwesten orientieren wird, was ihn ziemlich genau nach Japan bringen dürfte. Dabei verstärkt sich der Wirbelsturm zum nächsten Taifun und Windgeschwindigkeiten von 160 km/h sind durchaus möglich, vielleicht wird er sogar noch stärker.

Diese Prognose traf zum Glück nicht ein, denn der Wirbelsturm verstärkte sich zwar zu einem starken Tropensturm, aber Saola blieb knapp unter der Grenze von 118 km/h Windspitze, womit es kein Taifun wurde. Richtung war die nördliche Richtung, wobei es fast direkt nach Norden und damit zu Japan ging. Aber vor den Hauptinseln gab es den Schwenk nach Osten und Nordost, sodass sich der Tropensturm fast parallel zur Lage der japanischen Inseln bewegte. Doch schon am 29. Oktober 2017 löste er sich auf, ohne Schaden anzurichten.

 

Taifun Damrey

Am 1. November 2017 bildete sich westlich der Philippinen der Tropensturm Damrey, der rasch zu einem Taifun wurde und den Süden Vietnams sowie Kambodschas ansteuerte.

Prognose des Taifuns

Der Wirbelsturm bildete sich eigentlich aus einer tropischen Depression, die östlich der Philippinen aufgebaut wurde, aber erst nach dem Durchzug des Inselstaates konnte sich daraus ein Tropensturm entwickeln, der rasch nach Westen weiterzog. Die Prognose war davon ausgegangen, dass es sich um einen Taifun handeln wird, der Vietnam ansteuert und genauso kam es auch. Denn schon am 3. November 2017 war ein Taifun mit Windspitzen um die 130 km/h entstanden und das Ziel ist der äußerste Süden Vietnams und damit sollte auch Kambodscha viel Regen abbekommen.

Tatsächlich traf der Taifun mit Windspitzen um 130 km/h am Samstag, den 4. November 2017, ein und verursachte Hochwasser und Schlammlawinen. Der Wirbelsturm löste sich aber sehr schnell auf, dennoch regnete es auch in den benachbarten Gebieten.

Fazit zum Wirbelsturm

Nach ersten Meldungen sind zumindest 27 Menschen ums Leben gekommen. Besonders schwer getroffen wurde die Region Khanh Hoa, mit dem beliebten Touristenstrand Nha Trang. Die Touristen wurden ebenso wie die Einwohner in Sicherheit gebracht, dennoch gab es eine recht hohe Zahl an Todesopfern. Es war dies einer der stärksten Wirbelstürme seit 16 Jahren für diese südlichen Zonen Vietnams.

Am 6. November wurde bekanntgegeben, dass sich die Zahl der Todesopfer auf 49 erhöht hatte, später wurde die Zahl auf 61 korrigiert. Ganze Regionen stehen bis zu 1,5 Meter unter Wasser, 23.000 Häuser wurden zerstört, 40.000 schwer beschädigt.

 

Tropensturm Haikui

Am 9. November 2017 bildete sich der 24. benannte Wirbelsturm der wieder sehr aktiven Taifunsaison 2017 und zwar unmittelbar westlich der Philippinen. Fast ident wie der Taifun Damrey ist Vietnam das Ziel.

Prognose des Wirbelsturms

Der Tropensturm bewegte sich in nordwestlicher Richtung und sollte bald nach Westen schwenken und damit Vietnam treffen. Dabei wird sich die Windgeschwindigkeit bis auf 100 km/h Windspitze verstärken, es ist aber nicht davon auszugehen, dass die Taifunstärke erreicht wird. Die Prognose traf zum Glück nur bedingt ein, denn es gab wohl den Schwenk nach Westen, aber der Wirbelsturm schwächte sich immer mehr ab und löste sich am 12. November 2017 bereits wieder auf und gefährdete damit die Landmassen nicht.

 

Tropensturm Kirogi

Als ein später Vertreter entstand der Tropensturm Kirogi westlich der Philippinen, also in jenem Bereich, der am Ende der Taifunsaison 2017 besonders viele Wirbelstürme aufbauen konnte. Und wie die anderen Stürme der letzten Zeit geht es nach Richtung Westen.

Prognose für den Tropensturm

Der Wirbelsturm zieht mit raschem Tempo nach Westen und wird nach der ersten Prognose leicht südwestlich den äußersten Süden von Vietnam heimsuchen und vielleicht im Landesinneren auch die Nachbarstaaten mit Regen eindecken. Ein Taifun wird sich nicht entwickeln können, dazu fehlt die Energie. Aber starker Regen und lokale Überschwemmungen sind durchaus zu befürchten.

Doch es kam ganz anders, denn bereits am 19. November löste sich der Wirbelsturm auf, deutlich vor der Küste Vietnams, womit die Gefahr vorbei war.



bei Twitter teilen bei Facebook teilen Artikel per E-Mail empfehlen

Kommentar schreiben




Spamschutz: bitte folgendes Wort in das nächste Feld eingeben: nospam

Seiten: