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Superbike-WM

Seriennahe Motorräder

Auf Initiative der wichtigsten japanischen Motorradherstellern wurde zusätzlich zu den bekannten Motorradklassen, die eine Weltmeisterschaft austragen, die Superbike-Weltmeisterschaft gegründet. Sie unterscheidet sich vor allem dadurch, dass seriennahe Motorräder eingesetzt werden.

Grundlagen zur Superbike-Weltmeisterschaft

Die erste Weltmeisterschaft wurde 1988 ausgetragen und seither hat die Serie große Begeisterung ausgelöst und viele Fans gewonnen. Bei den Fahrern gibt es drei Gruppen von Teilnehmern: die erste Gruppe ist jene der reinen Privatfahrer, die zweite Gruppe ist jene der Fahrer, die von Werkteams unterstützt werden und die dritte Gruppe gehört an sich zur zweiten, sollte aber eigens genannt werden, denn hierbei handelt es sich um Fahrer, die bereits durch die Motorrad-WM bekannt sind. Manche von ihnen haben kein Team mehr gefunden und wechseln deshalb zur Superbike-Klasse, andere suchen eine neue Herausforderung.

Natürlich ist auch die Klasse der Superbikes immer der Gefahr ausgesetzt, dass technisches Hightech den Konkurrenzkampf behindert, weshalb es seit der Einführung zu einigen Regeländerungen gekommen ist. Die heftigsten Diskussionen gibt es um die Hubraumbegrenzung. Bis zur Saison 2003 durften Vierzylindermaschinen nicht mehr als 750 ccm3 aufweisen, Zweizylinder hatten ein Limit von 1000 ccm3. Seither gilt die Grenze von 1000 ccm3 für alle Maschinen, was aber von einigen Herstellern kritisiert wird, weil die Vierzylinder von der Power her klar überlegen sind.

Interessant ist, dass die japanischen Motorradhersteller Kawasaki, Honda, Yamaha und Suzuki diese Rennserie ins Leben gerufen haben, aber erfolgreicher war Ducati aus Italien. Der italienische Hersteller konnte die meisten Gesamtsiege einfahren, wobei es zuletzt durch Jonathan Rea auf Kawasaki Seriensiege geben konnte. Meist wechseln sich die siegreichen Piloten aber ab. Siegreich waren auch sehr bekannte Leute wie Max Biaggi oder Carlos Checa, die in der MotoGP und in den davor stattgefundenen WM-Klassen (125, 250 und 500 ccm) sehr erfolgreich waren.

Die Konkurrenz ist auch in der Superbike-WM groß, aber dennoch kann es passieren, dass ein Fahrer mit 150 oder mehr Punkten Vorsprung siegreich ist. Ein Problem wurde aber auch hier, dass die großen Teams wie Kawasaki und Ducati die Szene klar beherrschen, weshalb es immer wieder zu Regeländerungen kommt.

Übersicht der Unterseiten

WM-Kalender

Kalender der Superbike-WM 2019 mit den Terminen der Rennwochenenden von Australien bis Katar, wobei die Weltmeisterschaft bei den Superbikes im Februar bereits beginnt.

Weltmeister

Liste der bisherigen Weltmeister der Superbike-WM seit Einführung dieser Rennklasse für Zweiräder durch privat geführte Teams.

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