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EU-Portal für Stipendien

Studenten einerseits und Geldmittel andererseits

Das Thema Finanzierung des eigenen Studiums ist ein heikles und ein kompliziertes, bei dem auch viele Vorurteile zur Problemstellung werden. Sozial bedürftige brauchen ein Stipendium und viele haben gar keine Chance auf eine Förderung, um die Ausbildung beginnen und auch abschließen zu können. Diese Vorurteile sind aber in den meisten Fällen falsch. Richtig ist aber, dass der Weg zum Stipendium, wenn man die Europäische Union als Ganzes betrachtet, eine eigene Wissenschaft ist.

EU startet Portal für Stipendien

Man braucht sich nur die Zahlen anzusehen. Wenn man die gesamte Europäische Union auf Basis der Stipendien analysiert, kommt man auf mehr als 12.000 unterschiedliche Programme für Förderungen der Studierenden. Zum einen heißt dies, dass man kaum den Überblick haben kann, wenn man eine solche Ausbildung anstreben möchte, zum anderen gibt es auch Programme, die gar nicht ausgenutzt werden. Man schätzt, dass etwa ein Fünftel aller Stipendienprogramme EU-weit nicht genutzt werden und das heißt in Zahlen, dass 620 Millionen Euro brach liegen.

Und hier setzt die EU mit dem Programm des European Funding Guide an (Link am Ende des Artikels). Dieses Programm bietet die Möglichkeit, dass man sein eigenes Profil als Grundlage für die Suche nach möglichen Stipendien eingeben kann. Eine Suchmaschine hilft somit, Studierende oder solche, die es werden wollen, mit möglichen Stipendien zusammenzuführen, um den riesigen Betrag abzuarbeiten und mehr Leuten eine Förderung zukommen zu lassen.

Andere Stipendien-Kriterien

Damit entfernt man sich von den klassischen Argumenten für eine finanzielle Unterstützung der Studienarbeit. Soziales Engagement, finanzielle Bedürftigkeit und akademische Leistungen sind Hauptargumente für oder gegen Stipendien. Das EU-Portal bietet aber auch andere Zugänge wie zum Beispiel den Geburtsort oder den Familienstand. Statt sich nun durch tausende Möglichkeiten durchzuwühlen, kann man das Portal nutzen, seine Daten und das angestrebte Studium nennen und bekommt Vorschläge, auf die man vielleicht oder möglicherweise auch sehr wahrscheinlich gar nicht selbst gestoßen wäre. Das Ziel ist somit eine individuelle Verknüpfung von Studenten und den finanziellen Förderungen, die es gibt, aber unbekannt und/oder ungenutzt sind. Die Nutzung des Portals ist dabei kostenlos.

European-funding-guide.eu hilft Studenten aller Fachrichtungen, in jedem Semester und in 16 EU-Ländern bei der Suche nach Finanzierung für ihr Studium. Auf der Plattform sind mehr als 12.000 Stipendien und andere Fördermöglichkeiten (unter anderem staatliche Förderungen, Darlehen, Preise) mit einem jährlichen Fördervolumen von insgesamt 27 Milliarden Euro hinterlegt. Mehr als 500 dieser Programme sind speziell für ein Studium in Österreich ausgelegt.

Die Funktionsweise der Plattform ist simpel: Studierende legen ihren Lebenslauf mit wenigen Klicks an. Eine Software gleicht vollautomatisch und in Echtzeit das Profil des Nutzers mit den hinterlegten Förderungen in der Datenbank ab. Anschließend erhält jeder Nutzer eine Auswahl an Programmen, die wirklich zum eigenen Lebenslauf passen. European Funding Guide enthält unter anderem finanzielle Unterstützung für den Lebensunterhalt, für ein Auslandssemester oder - praktikum, Stipendien für einen Sprachkurs im Ausland oder Fördermittel für ein Forschungsprojekt.

Der Mythos, Stipendien seien nur für Hochbegabte, Engagierte oder finanziell bedürftige, ist auch in Österreich weit verbreitet. Aufgrund solcher Vorurteile und des bisher undurchsichtigen Gesamtangebots an Stipendien ziehen die meisten Studenten eine Stipendienbewerbung gar nicht erst in Betracht. Das größte Problem ist dabei das mangelnde Wissen über die große Vielfalt an Förderangeboten.

Weitere Informationen

Das Portal ist unter der nachstehenden Internetadresse zu finden und in englischer Sprache ausgeführt. Man kann sich darauf per Formular mit seinen Daten wie im Artikel angeführt eintragen und damit die Stipendiensuche beginnen.

http://www.european-funding-guide.eu/

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