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Preisverleihungen: Romy

Romy als wichtigster Film- und TV-Preis in Österreich

Rudolf John war jahrelang als Filmkritiker bekannt und entwickelte über seine Filmberichte hinaus Ende der 80er-Jahre die Idee, einen österreichischen Filmpreis zu schaffen. Aus der Idee entstand die Romy in Anspielung an Romy Schneider, ein Preis für Film- und TV-Leistungen, der erstmals 1990 verliehen wurde.

Veranstalter der Verleihungen ist die österreichische Tageszeitung "Kurier" und die Verleihung findet seit 1990 jährlich statt. Die Romy selbst ist eine etwa ein Kilogramm schwere Statue, die einer Szene des Filmes "Der Swimmingpool" nachgeahmt ist, in der sich Romy Schneider ihr Kleid richtet.

Eine Besonderheit bei der Romy ist die Tatsache, dass es eine Teilung zwischen Preisen gibt, die eine Jury verleihen und Preisen, bei denen das Publikum durch Abstimmung entscheidet. Für Schauspielerinnen und Schauspieler, aber auch für die Filmemacher selbst ist ein Publikumspreis höher einzuschätzen als ein Jurypreis, weil man seine Leistung von jenen Menschen honoriert bekommt, für die man die Arbeit schließlich macht, um sie zu unterhalten oder um - im Falle von ernsten TV-Serien oder Filmen - die Menschen zu bewegen und zum Nachdenken anzuregen.

War die Romy zu Beginn eine nette Idee, so ist daraus in der Zwischenzeit ein medial viel beachtetes Ereignis geworden, bei dem auch zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Deutschland ausgezeichnet wurden. Sowohl im Bereich der Schauspieler/innen als auch bei Comedy und anderen Kategorien ist durch die internationale Ausstrahlung und das Kabelfernsehen die Popularität deutscher Formate in Österreich stark gestiegen.

http://www.kurier.at/romy

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