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Risk-Management im Unternehmen

Reduzieren des Risikos

Jedes Unternehmen steht in direktem Kontakt zur Außenwelt in verschiedenster Weise. Das betrifft Umweltvorgänge ebenso wie Informationsaustausch, das Transportwesen und viele weitere Faktoren. Die Einflüsse sind manchmal so vielfältig, dass man sie auf keinen Fall vollständig kontrollieren kann, weshalb es immer ein Restrisiko geben wird, dass es zu einem Schadensfall kommt.

Risk-Management und seine Aufgaben

Um das Risiko systematisch beurteilen und danach handeln zu können, wird das Risk-Management eingesetzt. Darunter ist die systematische Analyse gemeint, mit der alle Eventualitäten kontrolliert und bewertet werden. Risiken, wie sie in Unternehmen auftreten können durch natürliche Vorkommnisse entstehen, beispielsweise ein Brand in einer Betriebshalle, es können Datenschutzprobleme auftreten, ein immer wichtigeres Thema oder aber es kann auch einen Einzelunternehmer treffen, der drei Wochen krankheitsbedingt ausfällt und ebenso lange steht sein Unternehmen still.

Beim Risk-Management wird in der ersten Phase eine Risikoanalyse betrieben. Dabei wird untersucht, welche Risiken gegeben sind und wodurch sie verursacht werden. Meistens werden diese Verursacher in Risikoarten untergliedert, damit die Übersicht gewahrt bleibt.

Die Risikoanalyse wird sowohl durch Besichtigung von Betriebsanlagen, soweit vorhanden, vollzogen als auch durch Sichtung der Unterlagen. Während bei der Besichtigung von Anlagen beispielsweise Systeme zur Brandbekämpfung oder Sicherheitssysteme, um Einbrüche zu unterbinden untersucht werden, geht es bei den Dokumenten oft um ein finanzielles Risiko, das entstehen kann. Beispielsweise kann die Aufstellung der Bestellungen und Lieferanten Absatzrisiken beinhalten oder man kann das Risiko aufdecken, dass man ohne Material dasteht, wenn der einzig vorhandene Zulieferer ausfallen sollte.

In der zweiten Phase des Risk-Management findet die Risikobewertung statt. Sie nützt die Informationen aus der Risikoanalyse und stellt drei Fragen:

  • Wie groß könnte ein Schaden sein?
  • Wie wahrscheinlich ist das Eintreten eines solchen Schadens?
  • Wie viel Risiko ist man bereit einzugehen?

Die Beantwortung dieser drei elementaren Fragestellungen führt zur dritten Phase des Risk-Management, der Risikogestaltung. Hierbei werden die Entscheidungen, die bei der Bewertung getroffen wurden, umgesetzt. Maßnahmen könnten beispielsweise dadurch getroffen werden, dass die Sicherheitssysteme verbessert werden, dass auf mehr Lieferanten aufgeteilt wird, um bei der Zulieferung das Risiko besser zu verteilen oder aber auch, dass das Risiko auf Partnerunternehmen abgewälzt wird.

In der letzten Phase des Risk-Management findet die Kontrolle statt. Hier wird untersucht, ob die geplanten Maßnahmen zur Reduzierung des Risikos auch tatsächlich umgesetzt wurden.

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