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Readme-Datei und ergänzende Informationen

Nützliche Zusatzinfos durch einfache Text-Datei

Im Internet hat sich das System der Readme-Datei sehr bewährt. Dabei handelt es sich meistens um eine Textdatei (Endung .txt, manchmal auch als .doc), in der nützliche und oft auch wichtige Informationen für die Installation einer Software niedergeschrieben stehen oder in der ergänzende Infos zu einem Projekt oder einer Anwendung zu finden sind. Auch rechtliche Informationen werden auf diese Weise weitergegeben.

Hintergrund zur Readme-Datei

Diese Datei wird mit dem Paket, das man heruntergeladen hat, mitgeliefert und soll helfen, das gewünschte Programm reibungslos auf dem Computer installieren zu können. Manchmal stehen in der Readme-Datei nur rechtliche Hinweise, manchmal Hinweise auf Updates, also auf Verbesserungen und Erneuerungen der gewünschten Programme, manchmal aber auch Tipps zur Behebung von Problemen bei der Installation oder zu Voraussetzungen, damit man das gewünschte Programm überhaupt nutzen kann.

Die Readme-Datei hat zwei enorme Vorteile. Für den Anbieter der Anwendungen und Spiele reduziert sich der Support-Bedarf, weil durch die Readme-Datei typische Fehler oder Falscheinstellungen abgefangen werden können und für den Anwender bietet sich der Vorteil, dass man nirgends zeitaufwändig anrufen muss oder sich mit einem E-Mail an den Anbieter wenden muss, um sein Programm zum Laufen zu bringen. Auch Unsicherheiten wegen der Nutzung werden auf diese Weise reduziert oder gänzlich entsorgt. Die Readme-Datei ist damit eine einfachste Idee, um eine Kommunikation zwischen Anbieter und Nutzer herzustellen.

Die Readme-Datei ist ein typischer Fall von einer einfachen Idee mit großer Wirkung. Denn auch große Softwarehäuser statten ihre Programmpakete mit Readme-Dateien aus, in denen sie ihren Kundinnen und Kunden Hinweise auf Ergänzungen, Updates und vieles mehr mitteilen können. Oft stehen in der Readme-Datei auch Ergänzungen, die es in das Handbuch nicht mehr geschafft haben.

Readme-Datei in der Praxis

Bei vielen Anwendungen ist es notwendig, dass es ergänzende Fakten gibt, die nicht klar sind, wenn man die Anwendung nicht selbst programmiert hat. Dazu gehören zum Beispiel auch Elemente der Programmierung für das Webdesign wie Animationen, die frei verwendet werden dürfen, bei denen es aber Ausführungen braucht, damit man weiß, wo man was einstellen muss, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten.

Wie erwähnt, wird auch beim Kauf großer Software-Pakete auf die Lösung der Readme-Datei hingewiesen. Beim Herunterladen aus dem Internet wird auch auf die Nutzung und die Lizenz hingewiesen. Außerdem gibt es häufig Kontaktdaten, falls es Fragen gibt oder falls man die Hersteller (Programmierer) weiterempfehlen möchte. Manchmal wird auch eine History angeboten, die zeigt, welche Entwicklung das Programm genommen hat.

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