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Sparkarte als Alternative zum Girokonto

Sparkarte: etwas höhere Zinsen

Wenn man Geld auf dem Girokonto hat, das man aktuell nicht braucht, bieten einige Banken als Alternative die Sparkarte an. Es handelt sich dabei um eine Sparform, die man mit dem Eckzins-Sparbuch früherer Jahrzehnte vergleichen kann, wobei es eine fixe Verzinsung gibt. Der Name rührt daher, dass es nicht mehr das Sparbuch in der alten Form, sondern eine Karte in Scheckkartenformat gibt.

Sparkarte mit etwas besserer Verzinsung

Die Verzinsung hängt vom Produkt der Banken ab, meist gibt es eine Zinsstaffel von zumindest zwei Beträgen, wobei bis beispielsweise 50.000 Euro der niedrigere und darüber der höhere Zinssatz gilt. Die Zinsen sind dabei nicht berauschend, aber man kann sein aktuell nicht benötigtes Geld zwischenlagern und erhält dafür ein klein wenig mehr an Zinsen. Wunder darf man natürlich nicht verlangen, denn das Zinsniveau ist schon seit Jahren niedrig.

Bei niedrigem Zinsniveau kann es schon sein, dass die geringere Zinsstaffelung nicht mehr als 0,125 % ausmacht. Das ist nicht gerade viel, aber mehr, als man mit dem Verstauben des Geldes auf dem Girokonto erzielen würde.

Sparkarte als vorübergehende Sparform für einen höheren Betrag

Zum Sparen ist die Sparkarte eigentlich auch nicht geeignet. Sie ist für die Überlegung günstig, wenn man Geld kurzfristig ablegen und einen kleinen Zinsertrag erwirtschaften möchte. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn man eine Auszahlung erhält, das Geld aber in einem Monat bereits investieren möchte. Dann wäre es schade, das Geld auf dem Konto zu belassen.

Das Geld auf der Sparkarte zwischenzulagern, macht mehr Sinn und man erhält einen kleinen Ertrag an Zinsen. Ansonsten ist jede andere Sparform vom gebundenen Sparbuch bis zum Investmentfonds vorzuziehen.

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