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Gebühren bei Sparformen wie Investmentfonds

Gebühren: das Sparbuch nicht unterschätzen!

Der Unterschied zwischen den verschiedenen Sparformen betrifft nicht nur das Risiko und die möglichen Gewinne, sondern auch die Rahmenbedingungen. Zu diesen zählen Gebühren, die es nicht bei jeder Sparform gibt. So kann die Rechnung und der Vergleich von Sparbuch und Investmentfonds überraschende Details ans Tageslicht bringen.

Gebühren: Sparbuch vs. Investmentfonds

Es ist nichts neues, dass das Sparbuch ohne diese Gebühren auskommt und dass man beim Investmentfonds Gebühren zahlen muss. Daher wird von der Bank beraten, dass eine vorübergehende Einzahlung für wenige Wochen oder Monate sich mit dem Investmentfonds nicht rechnet, weil man je nach Paket und Fonds meist um die 97 % einzahlt und einen Realverlust von 3 % eingeht, der aufgrund der Gebühren entsteht. Würde man also am nächsten Monat das Geld wieder vom Fonds holen, würde man auf diesem Verlust von 3 % sitzenbleiben und das Sparen wäre zum Ausgeben geworden.

Aber die Gebühren dürfen auch nicht langfristig unterschätzt werden. Das Sparbuch hat an Image verloren, weil es weniger Zinsen bringt. Das ist durchaus eine richtige Aussage, Untersuchungen und Vergleiche haben aber immer öfter gezeigt, dass das Sparbuch oft besser ist als sein Ruf.

Wenn man nämlich eine gut laufende Fondsanlage mit einem gebundenen Sparbuch vergleicht, hat sich je nach Fonds und Kursentwicklung gezeigt, dass man trotz positivem Kurs nicht mehr verdient hat als mit dem öden Sparbuch und zwar deshalb, weil am Ende des Vergleichs die Kosten für die Gebühren beim Investmentfonds noch abgezogen werden müssen. Beim Sparbuch gibt es den Abzug nicht.

Und so kommt es, dass das Sparbuch deutlich geringere Renditen erzielt hat, unterm Strich aber auf einen ähnlichen, bei nicht so gut laufenden Kurs sogar besseren Ertrag kommt als der vielgelobte Investmentfonds. Das hängt natürlich von der Laufzeit, dem Produkt, der Kurssituation und überhaupt der Wirtschaftslage ab. Wenn der Fonds 10 % Rendite abwirft, hat das Sparbuch selten eine Chance.

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