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Bausparen und Zinsmodelle

Bausparen: zwei Modelle für die Zinsen

Neben dem Sparbuch gibt es eine weitere sichere Form des Geldanlegens in Form des Bausparens. Das Bausparen ist schon viele Jahre ein Klassiker beim Anlegen von Geld, sei es zwecks der hohen Zinserträge oder sei es, weil man nach Ablauf ein günstigeres Darlehen für den geplanten Hausbau erwerben kann.

Bausparen und Zinsertrag

Sieht man von zweiterer Funktion ab, ist die Frage der Effizienz beim Bausparen gegeben, denn aufgrund der niedrigen Zinsen und der Tatsache, dass die Prämien gesetzlich gekürzt wurden, um die Menschen zu mehr Geld ausgeben statt Sparen zu bewegen, ist eine Überprüfung nötig, ob ein normales Sparbuch nicht besser wäre.

Tatsächlich kann man abhängig vom zur Verfügung stehenden Kapital und den Verhandlungen höhere Zinsen auf sechs Jahre mit einem normalen Sparbuch erreichen - aber das muss nicht zwangsläufig so sein. Die Beurteilung, ob Bausparen mehr bringt als das normale Sparbuch hängt auch von der Wahl des Modells ab, denn es gibt beim Bausparen - im Gegensatz zur häufig allgemeinen Annahme - mehr als einen Weg.

Zinsmodelle beim Bausparen

Das Bausparen kann nämlich mit einem Fixzinssatz versehen werden, es gibt aber auch eine variable Zinsoption, was bedeutet, dass im Laufe der sechsjährigen Laufzeit, die beiden Modellen zugrunde liegt, die Zinsen steigen könnten. Ist dies der Fall, dann fährt man mit dem zweiten Modell besser, weil man den Zinsertrag erhöht. Aber natürlich gibt es auch das Risiko, dass die Zinsen sich negativ verändern können, das hängt von der Ausgangslage ab.

Wenn die Zinsen ohnehin am Boden sind, ist das Risiko überschaubar. Die staatliche Prämie ist bei beiden Modellen gleich hoch, aber mit dem Fixzinssatz hat man bei niedriger Zinslage häufig Mühe, mit einem gebundenen Sparbuch mitzuhalten, bei dem es zudem die Option gibt, dass man das Geld früher abheben kann, wenn man es dringend braucht. Mit dem variablen Zinssatz ist das Bausparen mehr konkurrenzfähig, aber das Risiko ist etwas höher, weil man schwer vorhersagen kann, wie sich die Zinsen verändern. Das gilt vor allem dann, wenn man bei einem hohen Zinsniveau einsteigt.

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