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Ratgeber Sparen und die Alternativen

Ratgeber für höhere Rendite samt Hintergrund

In den 1980er-Jahren konnte man noch mit einem Abschöpfungsauftrag vom Girokonto Geld auf das Eckzins-Sparbuch transferieren und damit viel Geld ansparen, denn der Eckzinssatz war bei über zwei Prozent und somit lohnte sich die Aktion. Wer das Geld nicht gleich brauchte, konnte ein gebundenes Sparbuch wählen und bis zu vier oder fünf Prozent Zinsen kassieren. Von solchen Zinssätzen kann man im 21. Jahrhundert nur noch träumen.

Sparen und Zinsen kaum eine Option

Spätestens mit der globalen Wirtschaftskrise, die ursprünglich eine Bankenkrise war, hat sich der Spaß bei den Zinsen aufgehört. Schon davor waren die Erträge geringer geworden, aber nun hat man das Problem, dass das Geld auf einem klassischen Eckzins-Sparbuch nicht vermehren kann, wenn denn eine solche Lösung überhaupt noch angeboten wird.

Was also ist zu tun, wenn man das Geld nicht ausgeben will, für einen bestimmten Zweck ein Sparziel ausgibt oder andere Pläne hat. Bei diesen Überlegungen gibt es grundsätzliche Parameter, die darüber entscheiden, was man tun kann oder was man tun sollte.

Überlegungen beim Anlegen / Sparen

Ein Parameter ist dabei, um wie viel Geld es sich handelt. Wer 50 Euro auf der Seite hat, wird damit die Bank zwar erfreuen, wenn eintausend Kundinnen und Kunden mit einem solchen Betrag aufwarten, aber in Wirklichkeit wird die Motivation nicht groß sein, sich viel Mühe zu geben. Kommt man aber mit 50.000 Euro in die Bank, hat man eine ganz andere Verhandlungsposition.

Der zweite Faktor ist, ob man das Geld jederzeit wieder braucht oder ob man für die nächsten zwei bis drei oder noch mehr Jahre das Geld nicht angreifen möchte. Gerade dieser Faktor ist sehr wichtig, denn ein gebundenes Kapital ist ein solches, mit dem die Bank arbeiten kann - zum Beispiel werden damit Kredite für Unternehmen und Privatpersonen möglich. Ein jederzeit abhebbares Geld ist hingegen mit weniger Angebot ausgestattet, weil die Bank davon nicht viel hat - sie muss stets Sorge dafür tragen, dass das Geld auch wirklich zur Verfügung steht, wenn man es dann doch brauchen sollte.

Gerade die Anlagedauer ist ein wichtiges Thema, weil man weg vom üblichen Sparbuch auch andere Optionen wählen könnte wie etwa Anleihen oder die beliebt gewordenen Investmentfonds. Bei den Fonds ist das Kriterium schlechthin die Gebührensituation, denn wenn man drei Prozent der Einlage als Gebühr abgezogen bekommt, muss man erst einmal die drei Prozent wieder erwirtschaften, bevor man überhaupt einen Ertrag erlebt. Bei Geld, das nach drei Monaten wieder gebraucht wird, kann man diese Idee wieder verwerfen.

Und so ist aus der Geldmenge und der Möglichkeiten, auch was Angebote von Bank & Co. betrifft und den persönlichen Parametern wie der Frage, wann man das Geld wieder braucht oder wie lange man es anlegen will, eine Richtschnur entstanden, die die Optionen eingrenzt, was mit dem Geld möglich und sinnvoll ist.

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