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Rallye Dakar 2008 abgesagt

Zu große Gefahr in Mauretanien

Erstmals in der 30jährigen Geschichte der Rallye Dakar wurde dieses besondere Motorsportereignis abgesagt. Einen Tag vor dem geplanten Start haben die Organisatoren die Rallye Dakar gestrichen, weil die Terrorgefahr besonders in Mauretanien zu groß geworden ist.

In Mauretanien, einem nordwestlichen Land von Afrika, das an der Atlantikküste liegt, wurden am Heiligen Abend vier französische Touristen erschossen und am 27. Dezember, also drei Tage später, wurden drei Soldaten im Norden des Landes erschossen aufgefunden.

Das französische Außenministerium hat sich der Sache angenommen und die Terrorgefahr untersucht und kam zu dem Schluss, dass eine enorme Terrorgefahr besteht und Übergriffe im Rahmen der Rallye Dakar nicht nur nicht auszuschließen sind, sondern sogar als sehr wahrscheinlich anzusehen sind.

Die Organisatoren hatten nach den Vorfällen vom 24. und 27. Dezember mit einem Mehraufwand durch 3.000 Sicherheitsleute die Rallye retten wollen, aber die nun offizielle Warnung des Außenministeriums hat nun doch zur Absage geführt. Es ist dies die erste Absage in der Geschichte dieser berüchtigten aber auch berühmten Rallye.

Und die Absage ist auch ein Zeichen dafür, dass der Sport nicht nur als länderübergreifendes Friedenszeichen seinen Platz eingenommen hat, sondern von entgegengesetzten Bewegungen, die nur auf Zerstörung und Terror aus sind, negativ beeinflusst werden kann.

[Infoplattform Wissenswertes / 4. Jänner 2008]

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