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Rainhard Fendrich

Vielseitiges Talent

Rainhard Fendrich wurde am 27. Februar 1955 in Wien geboren und zählt zu den ganz Großen der österreichischen Musikszene. Seine ersten Erfolge hatte der Wiener Anfang der 1980er-Jahre, wobei er anfänglich kleinere Fernsehauftritte als Sänger hatte, eher er 1981 durchstartete.

Rainhard Fendrich und Austropop

Denn in diesem Jahr kam Rainhard Fendrich mit der Single "Strada del Sole" heraus, die zum Sommerhit des Jahres 1981 wurde und sehr typisch für seinen Stil war: im wienerischen Dialekt gesungen, Urlaubsthema betreffend und mit dem Wiener Schmäh operierend. Ähnliche Lieder waren "Zweierbeziehung", "Oben Ohne" oder auch "Schickeria".

Rainhard Fendrich hatte sich schnell als ein erfolgreicher Vertreter des Austropop erwiesen und er war mit Wolfgang Ambros und Opus auf der Bühne, als 1983 im damaligen Weststadion (heute Hanappi-Stadion) vor 25.000 begeisterten Fans ein Open Air wegen des Schulschlusses gespielt wurde.

Trotzdem machte er danach zwei Jahre Pause, um danach mit "Wien bei Nacht" ein Comeback zu feiern, wobei sich hier schon ein Trend abgezeichnet hatte: Rainhard Fendrich hatte großen Erfolg mit seinen LP´s, aber weniger Erfolg bei den Singles. Zwar konnte er immer wieder große Erfolge in der Hitparade feiern und brachte fünf Singles auf Platz 1 der österreichischen Hitparade, aber in Relation zu seinen vielen bekannten Liedern ist das eigentlich eine geringe Ausbeute.

Neben seinen witzigen Liedern, zu denen auch "Macho Macho" gehört, mit dem er auch in Deutschland und in der Schweiz sehr erfolgreich war, widmete sich Rainhard Fendrich auch ernsten Themen und setzte sich mit politischen Fragen auseinander. Als Beispiel sollte "Brüder" genannt sein, in dem er den Umgang mit ausländischen Mitmenschen anspricht. Aber Rainhard Fendrich gilt seit jeher als guter Beobachter der Gesellschaft und selbst das witzige "Macho Macho" dokumentiert seine Beobachtungen. Auch die Angst vor Terror oder falsche Entwicklungen in der Politik sind immer wieder in seinen Liedertexten zu finden.

Rainhard Fendrich und die inoffizielle Hymne

Im Jahr 1990 gelang ihm mit "I am from Austria" ein Lied, das zwar in der österreichischen Hitparade "nur" bis Platz 6 kam, aber seit dem Erscheinen als inoffizielle Hymne von Österreich gilt. Das Lied wird auch gerne in TV-Sendungen verwendet und bei Konzerte gefordert, es spricht die Menschen direkt an und zeigt einmal mehr, dass Fendrich die gesellschaftlichen Entwicklungen genau beobachtet. Im Falle der inoffiziellen Hymne - die eigentlich so nicht geplant war, ging es Fendrich darum, den Stolz auf das Land zu stärken, statt ständig über Österreich herzuziehen.

Rainhard Fendrich und Austria 3

1997 entwickelte Rainhard Fendrich die Idee, zusammen mit Wolfgang Ambros und Georg Danzer ein gemeinsames Konzert zugunsten von Obdachlosen zu spielen. Das Konzert war so erfolgreich, dass daraus die Gruppe Austria 3 wurde, die bis zum Ableben von Georg Danzer von Erfolg zu Erfolg stürmte.

Rainhard Fendrich ist aber nicht nur ein erfolgreicher Sänger, er hatte auch große Erfolge im Fernsehen als Moderator, besonders bei der Sendung "Herzblatt", die er 1993 von Rudi Carell übernahm. Zusätzlich wirkte Rainhard Fendrich bei einigen TV-Serien und TV-Filmen als Schauspieler mit. Auch bei Musicals war er tätig und bewies damit sein Multitalent.

Als Georg Danzer knapp vor dem Donauinselfest 2007 verstarb, übernahm Rainhard Fendrich, der ein guter Freund (und natürlich auch Partner bei Austria 3) war, das Konzert "statt und für Georg". Die Resonanz war riesig, denn das ganze Donauinselfest stand im Zeichen von Georg Danzer und Rainhard Fendrich spielte vor 200.000 (!!) Leuten das Konzert, bei dem er am Beginn Lieder von Georg Danzer spielte.

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