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Registry und Windows Betriebssystem

Gespeicherte Informationen über die Software

Wenn man ein Programm nicht mehr auf seinem Computer haben möchte, wechseln manche Computeranwender in das Verzeichnis, in dem das Programm gespeichert ist und löschen das Programm. Handelt es sich um eine .exe-Datei, die für sich alleine steht, wäre das noch kein Problem. Handelt es sich aber um ein Programm, für das Bibliotheken in der Registry gespeichert wurden, schaut die Sache schon anders aus.

Dazu muss man wissen, dass die Registry die Datenbank des Betriebssystems, zum Beispiel Windows, ist, in der wichtige Einstellungen der Programme gespeichert werden. Wird also eine Anwendung auf dem Computer installiert, dann schreiben sich diese Anwendungen in vielen Fällen in die Registry, damit der Betrieb der Programme auch reibungslos funktionieren kann. Diese gespeicherten Informationen geben zum Beispiel den Speicherplatz des Programms an oder auch, welche Aufgaben das Betriebssystem zu übernehmen hat, wenn das Programm gestartet wird.

Löschen von Programme ohne Registry

Wenn man nun die Programmordner löscht, scheinen die Programme tatsächlich vom Computer entfernt zu sein (man muss dann natürlich den Papierkorb auch ausleeren!), aber in Wirklichkeit weiß die Registry nichts davon. Dort ist nämlich das gerade gelöschte Programm immer noch eingetragen und aktiv. Das mag auf den ersten Blick nicht weiter schlimm sein, auf den zweiten Blick aber sehr wohl, weil es zu Problemen kommen kann, wenn die Registry Programme sucht, die gar nicht mehr da sind.

Löschen von Programme mit Registry

Daher ist es immer besser, wenn man beim Löschen von Anwendungen oder auch Spielen über die Systemsteuerung -> Software die Programme auswählt, die man löschen will und dann bestätigt, dass man das ausgewählte Programm auch wirklich löschen will. Dadurch werden nämlich auch die Registry-Einträge gelöscht und man hat die Software sauber vom Computer entfernt. Ein Chaos findet dann nicht statt.

Wobei das Chaos in vielen Fällen gar nicht so schlimm ist, weil die Einträge in der Registry einfach erhalten bleiben und keine Funktion haben, aber die Registry füllt sich und damit erhöhen sich auch die Lesezeiten, wenn das Betriebssystem nachschaut, was zu tun ist. Daher sollte man sich Anwendungsprogramme anschaffen, die von Zeit zu Zeit die Registry überprüfen und nicht mehr benötigte Einträge löscht.

 

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