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Monitor oder Computerbildschirm

Vom Fernseher zum Fernseher

Die Welt der Computer begann für viele Menschen mit dem Commodore 64 und den zahlreichen Spielen. Der Unterhaltungswert war groß und man brauchte neben dem Computer und der Floppy (dem Diskettenlaufwerk) auch ein Fernsehgerät, auf dem der Inhalt der Spiele dargestellt wurde. Ein eigener Monitor war damals nicht gefragt. Das änderte sich mit den besseren Heimcomputern wie dem Amiga oder Atari ST.

Der Beginn der Monitore: 14"-Geräte

Diese Monitore hatten eine Diagonale von 13 oder 14 Zoll (geschrieben 13", 14") und boten ein schönes Bild für den Inhalt des Computers wie Spiele oder Anwendungen. Auch auf Basis der sogenannten IBM kompatiblen Computer war der 14"-Monitor ein übliches Gerät. Es war ein Röhrenmonitor mit guter Leistung, aber auch großen Dimensionen, vor allem einer erheblichen Tiefe, weshalb man auf die Ergonomie aufpassen musste. Denn bei einem kleinen Computertisch war die Gefahr groß, dass man zu knapp davor saß.

Weiterentwicklung der Monitore

Während die einen noch mit dem 14"-Monitor gearbeitet hatten, waren andere schon auf die 17"-Geräte gewechselt. Damit gab es mehr Bildschirmauflösung, einen größeren Schirm und präzisere Bilder. Für viele Leute war der Monitor zu teuer, doch so wie bei Prozessor, Motherboard oder Festplatte gab es aufgrund der riesigen Nachfrage schon bald einen Preissturz und völlig andere Dimensionen. 19" waren bald keine Seltenheit mehr und im privaten Haushalt stand auch bald der 17"-Monitor mit seinem klaren Bild, aber auch seinem Gewicht und großen Ausmaßen.

Aus dem Röhrenbildschirm wird ein Flachbildschirm

Die Entwicklung auf dem technischen Sektor im Zusammenhang mit Unterhaltung und Computer machte vor den Monitoren nicht halt. Statt noch größere und noch schwerere Röhrenbildschirme zu produzieren wurde die Technik genutzt, um die ersten Flachbildschirme anzubieten. Diese waren noch umstritten, aber verbesserten sich in der Bildqualität so rasch, dass sie auch für die Computerarbeitsplätze interessant wurden. Heute gibt es weder beim Fernsehgerät noch beim Computermonitor die schweren Röhrengeräte, stattdessen kann man mit einem 22" großen Monitor quer durch die Stadt spazieren gehen, so leicht sind die Geräte geworden.

Für den Einsatz ist auch interessant, dass die nur ein paar Zentimeter tiefen Geräte weiter entfernt am Tisch aufgestellt werden können und damit ist der Ergonomie entsprochen, was für Augen und Sitzhaltung wichtig ist. Zudem ist durch das DVD-Laufwerk oder auch schon die Blu-ray fähigen Laufwerke eine Kombination entstanden, wodurch viele Nutzer den Computer als Fernseher verwenden, um sich Filme am Computer anzuschauen, statt sich extra vor das Fernsehgerät zu setzen - die Entwicklung führte als vom Fernseher beim Commdore 64 zum Fernseher als Betrachtungsgerät der Filme und TV-Serien.

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