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Hybrid-Computer = PC als Tablet

Weitere Hybrididee als flexible Lösung

Noch vor zehn Jahren waren entwickelte Systeme so eingesetzt worden, wie sie gedacht waren. Das galt beim Antrieb des Autos genauso wie beim Golfschläger oder beim Computer. Mittlerweile ist der Begriff Hybrid oft benutzt - sei es beim Antrieb des PKW mit Elektromotor und Benzinmotor als Kombination, sei es beim Golfschläger mit Verknüpfung von Holz- und Eisenschläger oder in anderen Bereichen. Auch in der Computerwelt hat der Gedanke von der unterschiedlichen Nutzung eines Gerätes zugeschlagen.

Beispiele für Hybrid-Geräte

Vom klassischen PC ging die Entwicklung zum Smartphone als kleinsten mobilen Computers und dann zum Tablet-PC als größere Variante. Damit standen neben dem Notebook weitere Möglichkeiten zur Verfügung, wollte man mobil sein. Jede dieser Kategorien hat ihre Vor- und Nachteile und der Hybrid-Gedanke versucht diese zu überbrücken. Auch der Fernseher hat längst nicht nur das TV-Programm anzubieten, sondern kann sich in das Internet einwählen.

Eine Hybrid-Lösung ist dabei der Monitor, der sowohl als Computer als auch als reines Display eingesetzt werden kann. Steht kein PC zur Verfügung, hat man trotzdem bis zu 64 GB Speicherplatz und kann die wesentlichen Funktionen ausfüllen. Notebooks werden zu Hybrid-Geräte, die wie ein Tablet mit Touchscreen bedient werden können, die aber die technische Leistung eines Notebooks haben und auch über den normalen Bildschirm eingesetzt werden können.

Hybrid-Computer als flexible Lösung

Auch der PC selbst bekam eine solche Lösung mit auf den Weg. Der Hybrid-Computer oder Hybrid-PC (-Rechner) hat nicht nur unterschiedliche Bezeichnungen, er hat auch zwei Grundfunktionen. Eine ist als normaler PC gegeben, wenn man den Strom aus der Steckdose nutzt, die andere ist aber mit dem Touchscreen als Tablet-PC per Akkubetrieb nutzbar. Somit kann man den Computer zur Sitzbank tragen und dort weitermachen und ist nicht an einen Ort gebunden, hat aber die gleiche Technik zur Verfügung.

Im Grunde repräsentiert dieses Konzept den Wunsch nach Flexibilität. Man will gar nicht so viele neue Funktionen haben und braucht sie meist auch nicht, aber man will seine Möglichkeiten erweitern können. Wenn man Lust hat, den Freunden schnell etwas zu zeigen, ist dies beim Zusammensitzen weit angenehmer zu bewerkstelligen als wenn sich alle vor den Monitor an stationärer Stelle zusammenstellen müssen und die meisten kaum einen Blick auf das Gezeigte erhaschen können. Mit der Tablet-Funktion kann man das Gerät von Person zu Person weiterreichen - flexibler geht es kaum.

Trend zu Hybrid

Im Jahr 2013 entwickelten sich viele Geräte, die diesen Trend auf solide Basis stellten. Ab 2014 häuften sich die Geräte, die für Menschen, die gerne flexibel agieren möchten, interessant sein könnten. Die Entwicklung ist dabei noch lange nicht abgeschlossen und die Verknüpfung verschiedener Anwendungsmöglichkeiten ist noch weiter im Steigen. Der Hybrid-PC ist eine Möglichkeit, abseits des kleinen Display vom Smartphone seine gewohnten Funktionen aufrufen zu können und dabei nicht vor dem Computertisch sitzen zu müssen.

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