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Computer und Betriebssystem herunterfahren

Abschluss der Datenverarbeitung und Prozesse

Im Zeitalter der Heimcomputer wie beim Commodore 64 war es normal, dass man den Computer je nach Lust und Laune wie einen Fernseher abgeschaltet hat. Dem Computer hat das nicht weiter gestört, da ohnehin nur ein Programm gelaufen ist und eine Datenspeicherung nicht nötig war. Gab es einen Highscore zum Speichern in Spielen, wurde dies vor dem Abschalten sowieso durchgeführt und daher hat diese Vorgangsweise gepasst.

Computer ordnungsgemäß herunterfahren

Doch schon mit der nächsten Generation von Computers wie dem Atari oder dem Mac oder Amiga gab es damit Probleme. Diese Geräte verstanden Multitasking und hatten viele Prozesse zum Laufen gebracht, die für den Anwender nicht sichtbar im Hintergrund tätig waren. Hatte man diese Computer einfach abgedreht, war das Risiko eines Datenverlustes jederzeit möglich und auch für die Hardware, also die einzelnen Computerteile, war die Aktion nicht sehr geschickt.

Bei den heutigen, komplexen Betriebssystemen ist der Datenverlust noch wahrscheinlicher, wobei es nicht nur um die Daten selbst geht, sondern auch um Systemeinstellungen, die verloren gehen können, wenn man den Computer einfach abschaltet. Daher muss das Gerät heruntergefahren werden. Unter Herunterfahren versteht man das systematische Abschalten der Betriebsprozesse durch eine dafür vorgesehene Funktion. Bei Windows wird man beispielsweise gefragt, ob man den Computer abschalten möchte oder ob man ihn neustarten möchte.

Neustart nach dem Herunterfahren

Neustarten kann dann ein Thema sein, wenn man ein neues Programm installiert hat, das erst nach dem Neustart richtig funktioniert. Dann möchte man natürlich nicht komplett abschalten. Ansonsten wird man abschalten wählen und der Computer wird vom System automatisch heruntergefahren. Das bedeutet zum Beispiel, dass offene Programme vom Betriebssystem geschlossen werden und im Zuge dieser Aktion werden auch Daten gesichert.

Es bedeutet weiters, dass die Systemroutinen ihren Dienst Zug um Zug einstellen und jede Einheit meldet dem Betriebssystem ergo dem Computer mit Speicher und Prozessor, dass der Prozess beendet wurde. Sind alle Aktionen abgeschlossen, dann wird der Computer abgedreht. Man muss sich als Benutzer nur noch darum kümmern, dass der Monitor auch abgeschaltet wird - bei einem Notebook entfällt diese Aufgabe natürlich.

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