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Entwicklung der Hardware für Computer

Von der Diskette zur Terabyte-Festplatte

Unter Hardware versteht man in der Computersprache alle Bauteile, die nötig sind, einen Computer zu bedienen. Damit unterscheidet sich die Hardware von der Software, die alle Anwendungen, Spiele und Programme als Begriffe zusammenfasst. Die Software braucht die Hardware, um funktionieren zu können, die Hardware alleine wäre nur ein inaktiver Computer, der erst mit den Programmen und Funktionen der Software zum Leben erweckt werden kann.

Das Thema Hardware gibt es, seit es Computer gibt, doch die Entwicklung ist schon eine sehr beeindruckende. In den 1980er-Jahren kamen mit dem Commodore 64 und ähnlichen Heimcomputern die ersten Geräte auf den Markt, die das Thema Computer im Wohnzimmer etablieren konnten. Zwar waren es vorerst Spiele, aber schon bald war das Interesse an Anwendungen auch groß. Jede weitere Funktion erforderte auch Nachrüstungen bei der Hardware.

Die Anfänge der Hardware

Zwar war der Commodore 64 ein fix zusammengebauter Computer, in dem nicht herumgeschraubt wurde wie in einem späteren Personal Computer (PC), doch brauchte es zum Ausdrucken von Bilder und Texte einen Drucker. Dieses Gerät ist eines der ersten aus dem Bereich der Hardware, das zusätzlich in vielen Haushalten angeschafft worden war. Außerdem wurde bald das Fernsehgerät durch einen eigenen Computermonitor ersetzt - zum Beispiel beim Mac, beim Commodore Amiga oder bei den Atari-Geräten. Monitor und Drucker sind auch heute noch gefragt, stellen den Bereich der externen Hardware dar, die mittels Kabel, bei Eingabegeräte auch mittels Funk angeschlossen werden. Außerdem war die Maus bald ein typisches Eingabegerät und auch die Tastatur war notwendig geworden.

Die Weiterentwicklung der Hardware

Die Hardware wuchs mit den Geräten mit, wobei der Personal Computer bald die Heimcomputer verdrängt hatte. Der Unterschied war, dass man sich persönlich (Personal) seinen Computer zusammenbauen konnte, wie man wollte - große oder kleine Festplattenspeicher waren längst Pflicht, das CD-ROM-Laufwerk hatte es auch bald in die Computer geschafft. Grafikkarten, Soundkarten waren die nächsten wichtigen Bauteile neben Prozessor, Lüfter und Speicherchips.

Außerdem wurden bestehende Komponenten verbessert oder ersetzt. Aus dem tiefen und schweren Computermonitor in Röhrentechnologie wurde der Flachbildschirm, aus dem lauten Nadeldrucker der Tintenstrahldrucker und mittlerweile auch schon der Laserdrucker, der auch in privaten Haushalten immer öfter eingesetzt wird.

Die Weiterentwicklung der Hardware ist kein überschaubarer Prozess. Als die ersten Festplatten auf den Markt kamen, waren sie 20 Megabyte groß. Damit kann man heute kein Spiel, selbst viele Anwendungen mehr installieren - vom Betriebssystem ganz zu schweigen. Schnell wuchs der Bedarf und damit auch die Leistungsfähigkeit und die Festplatten wurden immer größer und längst sind Terabyte-Festplatten normal geworden. Diese Entwicklung geht immer weiter fort und auch bei Grafikkarten, Speichergrößen und Prozessoren gibt es kein Ende, sondern immer neuer Entwicklungen.

Dabei ist dabei der Standard schon so hoch geschraubt worden, dass viele Leute mit ihren Computern zufrieden sind und sich nicht ständig neue Hardware anschaffen. Durch die mobilen Geräte wie Smartphone und Tablet-PC ist der Bedarf an klassischen PC-Teilen weiter zruückgegangen, brauchen wird man die Hardware aber immer.

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