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Druck-Manager und Betriebssystem

Druck-Manager: Hilfe beim Drucken am PC

Im Normalfall ist der Computer mit seinem Partner, dem Drucker, eine erfolgreiche Kombination. Man hat ein Dokument geschrieben und druckt es auf Knopfdruck aus. Die Drucker sind auch sehr schnell geworden und es dauert nicht lange, bis man das Dokument in Händen hält - außer es handelt sich um ein 200-Seiten-Dokument.

Aufgabe des Druck-Managers

Was aber, wenn der Drucker nicht mag oder die Verbindung zum Drucker unterbrochen ist oder ein anderes technisches Problem gegeben ist? In diesem Fall hilft der Druck-Manager, ein kleines Hilfsprogramm im Betriebssystem, das zum einen anzeigen kann, was noch gedruckt werden soll oder wieweit der Druckvorgang schon fortgeschritten ist und zum anderen kann man den Druck-Manager im Problemfall nützen, um den Druckvorgang abzubrechen.

Es gibt Situationen, in denen die Vorlage, die ausgedruckt werden soll, Probleme macht. Das ist meistens ein Programmfehler, hat aber zur Folge, dass beim Drucker nur wirre Zeichen ausgedruckt werden. Oft wird gar nur eine Zeile ausgedruckt, das aber auf jeder Seite, wodurch viel Papier unnütz verbraucht wird.

Hier hilft der Druck-Manager, indem man den Druckauftrag abbricht. Sobald ein Druckvorgang gestartet wird, sieht man das Druckersymbol in der Schnellstartleiste, die sich normalerweise am unteren Ende des Schirms befindet. Das ist auch gut so, denn so kann man den Druck-Manager schnell öffnen und den Auftrag anwählen, den man abbrechen möchte. Allerdings bricht er dann den Auftrag nicht gleich ab, weil es eine Verzögerung zum Drucker gibt. Aber es werden keine weiteren Seiten zum Drucker geschickt. Die Seiten, die bereits zum Drucker geschickt werden, werden aber noch ausgedruckt. Der Druck-Manager ist auch ein hilfreiches Tool, wenn man mehrere Druckaufträge erteilt hat. Dann kann man mitverfolgen, wieweit er mit welchem Auftrag bereits ist.

Drucken und Zwischenspeicher

Zur Arbeit des Druck-Managers muss man wissen, dass die Drucker sich auch stark weiterentwickelt haben. Zu Zeiten eines Commodore 64 druckte der Drucker oder er druckte eben nicht. Aber er hatte so gut wie keinen eigenen Speicher. Die heutigen Geräte haben große Speicher, in denen sie die Daten ablegen, die sie ausdrucken sollen. Das heißt, dass alles verarbeitet wird, was es bis zu diesem Speicher geschafft hat. Gibt es ein Problem, dann wird wohl der Rest nicht ausgedruckt, aber ohne Druck-Manager würde er doch geschickt werden, sobald die bisherige Lieferung an Text, Grafik und dergleichen abgearbeitet ist.

Hilfreich ist das Werkzeug auch, wenn man in einem Unternehmen arbeitet und der Drucker nicht einen Meter entfernt steht, sondern im nächsten Raum. Es kann gut sein, dass Computer, Betriebssystem und Drucker wollen, aber der Drucker hat kein Papier mehr. Auch in dem Fall ist der Druck-Manager hilfreich, weil er dieses Problem anzeigen kann.

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