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Bluescreen und Windows 95 bis ME

Der berüchtigte Bluescreen von Windows

Seit Windows XP und Windows 2000 gibt es ihn kaum mehr, aber zu Zeiten des Windows 95 und Windows 98 hatte er Hochsaison: der Bluescreen, der sich als blauer Schirm zu Recht übersetzen lässt und genau das war: ein blaues Monitorbild, das eine Fehlermeldung nannte, die der Laie und selbst der täglich geprüfte Computernutzer kaum verstehen konnte.

Bluescreen unter Windows

Tatsächlich war der Bluescreen die Meldung des Betriebssystems, dass etwas nicht in Ordnung ist. Die Schwierigkeit an dieser Meldung ist ihre Sinnlosigkeit, weil man keine Information erhielt, ob zu wenig Speicher vorhanden ist, ob die Grafikkarte nicht wollte, ob die Festplatte einen Fehler hatte oder welches Hardwareproblem auch immer vorliegen möge.

Auch Fehler in Computerspielen und Anwendungen konnten den Bluescreen auslösen, aber woran es wirklich lag, wusste man in den seltesten Fällen und oftmals hatte der Bluescreen tatsächlich Saison und beschäftigte den Benutzer den ganzen Tag. Im extremsten Fall hatte es nichts mit neuen Computerspielen zu tun und man musste eine Präsentation fertigstellen, war aber mehr mit dem Hochfahren des Computers als mit der eigentlichen Arbeit beschäftigt.

Denn der Bluescreen bedeutete, dass man den Computer neu starten musste. Es wurden keine Hardwareteile beschädigt, aber man verlor alle Daten, die man beispielsweise in ein Textverarbeitungsprogramm eingegeben hatte. War man gerade beim Programmieren, so verlor man alles seit der letzten Speicherung.

Schaden nahm keine Festplatte, kein Monitor und kein Speicher, nervig war es auf alle Fälle. Heute sind die Windows-Betriebssysteme viel stabiler. Zwar kann ein Programm seinen Geist aufgeben und dann gibt es die Information "keine Rückmeldung" und man kann Daten verlieren, aber dass der Computer komplett neu gestartet werden muss, das kommt nur noch selten vor.

Nutzer von Linux, Unix oder Apple fanden den Bluescreen erheiternd, denn solche Probleme gibt es fast nur bei Windows.

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