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Aktivierung von Software

Freischaltung der Programme nach Erwerb

Das Erwerben von Software für den Computer führte zu zwei großen Problemen: zum einen wurden sehr viele Programme illegal kopiert, wodurch es zu einem erheblichen Umsatzausfall der Hersteller kam, zum anderen sind viele Anwender nicht in der Lage, zu erkennen, welches Programm den eigenen Anforderungen am besten entspricht.

Der Beginn der Aktivierung: Software als Shareware

Aus diesen beiden Faktoren entstand die Idee der Shareware, also Programme, die vollständig funktionieren, aber nur auf eine bestimmte Zeitspanne, meistens 30 Tage, beschränkt ist. Hat man das Programm 30 Tage getestet, dann hat man die Möglichkeit, das Programm zu erwerben und bekommt einen Code zugeschickt, mit dem man das Programm aktivieren kann. Das bedeutet, dass man den angeforderten Geldbetrag überweist und im Anschluss per E-Mail die Daten für die Freischaltung erhält. Ohne diesen Code gibt es keine weitere Nutzung.

Die Aktivierung bedeutet, dass die Zeitsperre abgeschaltet und das Programm freigeschaltet wird. Durch die Aktivierung bestätigt der Hersteller des Programms den rechtmäßigen Erwerb. Illegal ist es hingegen, im Internet angebotene Codes für die Aktivierung zu verwenden, weil diese nicht vom Hersteller bzw. Anbieter übermittelt wurden und dieser daher auch kein Geld gesehen hatte.

Der große Vorteil der Aktivierung besteht darin, dass man sich ein Programm in Ruhe anschauen kann, man kann es testen und für sich herausfinden, ob es den Anforderungen entspricht. Somit muss man nicht Programme kaufen, von deren Leistungen man wenig bis keine Kenntnis hat. Das Prinzip vom Shareware haben große Softwarehäuser übernommen und Programme, die sehr teuer sind, sind mit dem gleichen Prinzip ausgestattet.

Aktivierung bei Anwendungen und Betriebssystem

Aber die Aktivierung hat bei der Software für Computer, manchmal auch für mobile Geräte eine neue Funktion erfahren. Vor allem Microsoft hat mit der Aktivierung eine zusätzliche Funktion eingebaut. Will man das Betriebssystem nutzen, dann muss man es freischalten, was bedeutet, dass man eine Verbindung zum Anbieter herstellen muss, ohne der Windows nicht läuft. Zwar haben einige Leute sehr wohl auch ein Hintertürchen gefunden, aber in der Regel wurde Windows aktiviert und somit gibt es mehr Kontrolle für den Hersteller. Die Aktion war aber umstritten, setzte sich trotzdem durch.

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