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Team Stronach

Eine neue Alternative

Frank Stronach ist einer jener Österreicher, der auszog, um die Welt zu erobern und ihm gelang dies tatsächlich und er kehrte als Milliardär wieder zurück, um mit Magna unternehmerischen Erfolg zu feiern. Er war auch Förderer im Fußball. Mit dem 25. September 2012 stieg er auch offiziell in die österreichische Politik ein.

Themen des Team Stronach

Er gründete eine Partei, die den Namen Team Stronach trug und bei der Nationalratswahl im Jahr 2013 erfolgreich abschneiden sollte. Die Kernthemen dieser Gruppierung waren steuerliche Erleichterungen, große Einsparungen bei Behörden und Bürokratie sowie Abschaffung des Euro bei gleichzeitiger engerer Zusammenarbeit in Europa.

Das Team Stronach präsentierte im Frühjahr 2013 das Parteiprogramm, war in den Medien aber vorerst vor allem durch personelle Veränderungen aufgefallen. Es wurden vor allem vom BZÖ Leute abgeworben, aber manche von diesen Mitgliedern haben sich bald wieder verabschiedet, sodass eine ruhige Vorbereitung auf den Nationalratswahlkampf sich als schwierig erwies.

Entwicklung des Team Stronach

Das Ziel bei der Wahl war das Erreichen von möglichst großen Stimmanteilen, wobei Frank Stronach kein politisches Amt für sich selbst anstrebte, sondern positive Veränderungen in Österreich bewirken wollte. Bei den ersten Umfragen war man bei sehr starken 15 % eingestuft worden, bis knapp vor der Wahl waren auch 8 bis 12 % genannt, aber bei der Wahl waren durch die dauernden Streitigkeiten nur noch 5,7 % erreicht worden. Das Team kam in den Nationalrat, spielte aber für Regierungsbildungen keine Rolle und konnte auch keine Veränderungen bewirken, die eigentlich angestrebt waren.

In Wirklichkeit gab es in nahezu allen Landesorganisationen sowie auch auf Bundesebene Streit unter den Funktionären mit oder über Frank Stronach und viele Wechsel. Kaum eine Organisation wurde in Ruhe aufgebaut und Wahlerfolge waren so natürlich kaum zu schaffen. Die weitere Entwicklung der Partei war schwer abzuschätzen und letztlich zog Frank Stronach selbst die Reißleine und beendete seine politische Partei.

Der Einstieg hatte gezeigt, dass man sehr wohl viele Menschen hätte erreichen können, mehr als die Grünen jemals bei einer Nationalratswahl gewinnen konnte. Die Wirtschaftsthemen waren interessant und nachvollziehbar, es gab keine Hetze gegen Ausländer oder sonstige emotionale Auseinandersetzungen, aber der Eindruck verstärkte sich immer mehr, dass viele nur im Team mitarbeiten wollten, weil sie sich viel Geld vom Milliardär erhofft hatten. Was Stronach selbst wollte, schien nicht so wirklich wichtig und das war letztlich der Punkt, der das Projekt scheitern ließ.

Soziale Medien

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